Franziska Jebens - Die Liebe fällt nicht weit vom Strand

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  • Kurzmeinung: Sehr vorhersehbar, in die Länge gezogen, war recht langweilig. Nicht mein Fall.


    Da bin ich sprachlos


    Das Buchcover finde ich schön, allerdings sagt es genauso wenig aus wie die Geschichte. Strand? Nun ja, es gab ein paar Szenen am Strand. Theoretisch ist der Titel ja richtig, weil das Haus wo der „Geliebte“ wohnt ja vom Strand sichtbar ist. Allerdings muss ich schon sagen, dass ICH mir da was ganz anderes vorgestellt hatte. Und ich möchte zum Cover sagen, dass ich mir da ein bisschen „höherwertige“ Literatur erwartet hab. Und für das Cover ist die Geschichte zu seicht. Sommerleicht, aber durchschaubar, vorhersehbar, und der Bauch ist auch nicht glücklich. ;-)

    Aber erst mal zur Geschichte. Vorsicht Spoiler! Aber da alles sehr vorhersehbar ist, macht das nix.


    Sophie ist ständig außerhalb ihrer Komfortzone, was ihr der Bauch auch zu 90 % der Geschichte vermittelt. Sie nimmt immer Jobs an, die nicht zu ihr passen und träumt von einem Food-Truck. Stattdessen fällt sie von ihrem Übergangsjob die Leiter hoch und schafft es ein super Filmpremierenevent zu managen. Leider bleiben da Liebe und Freunde auf der Strecke. Dazu hält sie ständig zu ihrem Freund, der aber nicht zu ihr passt. Sophie war mir überwiegend unsympathisch und so hielt sich mein Mitleid in Grenzen. Zwei Mal macht sie Dinge, die so gar nicht zu ihrem Charakter passen. Ein Mal, dass sie mit jemand aus der Vergangenheit nicht Kaffee trinken gehen möchte. Aber es gibt ’ne 2. Chance. Bei der Premierenfeier rastet sie völlig aus, weil eine Verwandte des Filmemachers ihr Personal entlässt und die Leute in langen Schlangen auf ihr Getränke warten müssen. Die Sophie, die ich kennen gelernt habe, hätte dann selber Getränke serviert. Es war unplausibel.

    Die anderen Charaktere waren – für mich – etwas blass. Bei ihrem Freund blieb auch nur zu vermuten, ob er mit seiner Kollegin ins Bett ging. Meiner Meinung nach blieb das im Dunkeln. Aber echt, das Hörbuch lief so an mir vorbei, weil es doch ziemlich langweilig war. Da hab ich dann nebenher in der Wohnung aufgeräumt. Und war nicht so ganz bei der Sache. Es waren zu viele Charaktere für ein Hörbuch. Ständig kamen irgendwelche neuen dazu oder tauchten andere auf. Manchmal hab ich mich gefragt, wer war das? Das machte es nicht besser.


    Und dann der „Lokalkolorit“. Eigentlich spielt das Buch in Dänemark und in Hamburg. Beide Orte bzw. Gegenden mag ich total. Aber es gab nie ein wirkliches Hygge-Gefühl und die Orte wären austauschbar gewesen. Vor allem Dänemark und der Strand. Ich hatte immer das Gefühl als wäre das in Italien oder so gewesen und war immer überrascht, wenn es hieß Dänemark. Das fand ich sehr enttäuschend.


    Dazu gab es eine verstorbene Protagonistin. Die Mutter von Sophie war, obwohl tot, ständig präsent und wurde immer wieder aktiviert und Sophie verlor sich in Erinnerungen.

    Leider war die ganze Handlung vorhersehbar. Es war mir klar, wie das Hörbuch ausging und welchen Verlauf es hatte. Natürlich war es auch eher seicht, als dass es eine sommerleichte Lektüre bzw. Hörbuch gewesen war.


    Trotz allem gibt es den positiven Aspekt, dass das Buch eine Aussage hat:

    Das Leben ist zu kurz um ständig Sachen zu machen, die einen aus der Komfortzone holen und dass man das machen sollte was man mag.

    Auch wenn man manche Sachen ganz prima kann, aber eigentlich nicht tun möchte. Und Sophie wacht erst auf, als sie die vertrockneten Kräuter und das Chaos auf ihrem Balkon sieht. Das Sinnbild ihres Lebens.


    Mein – Lesezeichenfees - Fazit:

    Eigentlich hab ich die ganze Geschichte schon erzählt. Es gab nur das Highlight auf der Hochzeitsfeier und die Aussage des Buches. Daher 2 Sterne und keine Empfehlung.


    PS: Ich fand das sehr schade, weil ihr Buch wo sie erzählt, wie sie im Wald lebt so toll ist. Meiner Meinung nach.

  • Noch ein paar inhaltliche Informationen:

    Zitat von Amazon

    Sophies Leben ist überhaupt nicht so, wie sie es sich mal ausgemalt hat. Ihr Job als Assistentin bei einem Hamburger Filmverleih nervt extrem, mit ihrem Freund läuft es auch nicht mehr rund, und ihr Traum von einer Karriere als Köchin scheint in weite Ferne gerückt zu sein. Als sie aus Versehen die Marketingleitung für den neuesten Blockbuster-Film an der Nordsee übernehmen soll, ist sie komplett überrumpelt und sagt zu. Für Sophie ist ihr Aufenthalt am Meer damit eigentlich schon turbulent genug, aber das Schicksal legt noch eine Schippe drauf. Während der Dreharbeiten der romantischen Komödie in den Dünen Dänemarks lernt sie einen attraktiven Unbekannten und dessen Hund kennen – und vergisst dabei ganz, dass sie zu Hause ja eigentlich schon liiert ist ...

  • Dieses Buch hat mich auf jeden Fall begeistert und aufgezeigt wie wichtig es ist, an den eigen Träumen festzuhalten, wie unerreichbar sie auch erscheinen mögen.
    Als Leser_innen lernen wir die junge Sophie kennen, welche am Empfang einer Filmverleihfirma arbeitet. Ihrem Vater zuliebe hat sie ein BWL Studium abgeschlossen, ihrem Freund zuliebe ordnet sie sich unter und macht sich klein, ihren Ängsten zuliebe wagt sie es nicht ihren Traum von einem eigenen Foodtruck zu leben.

    Bis auf einmal ein Moment, eine Entscheidung, alles verändert und Sophies Leben aus den Fugen gerät. Und das hat nicht nur was mit dem attraktiven Strandhausbesitzer Nick zu tun.

    Vordergründig erzählt die Autorin Franziska Jebens eine romantische Liebesgeschichte, sie hält aber vor allem ein Plädoyer für das Verwirklichen der eigenen Träume und den sprichwörtlichen Sprung ins kalte Wasser.
    Die Schreibweise des Buches ist leicht, so dass mensch gerne in dieses eintauchen kann, geht aber auch in die Tiefe und kann berühren.
    Somit kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen.

  • Nette Urlaubslektüre. Am besten zwischen Dünen am Strand.

    Franziska Jebens hat uns hier eine ganz nette und anmutige Strandlektüre geliefert. Aschenbrödel macht zuerst Karriere in einer Filmproduktionsfirma um dann ihren Traumberuf als Foodtruckerin zu ergreifen. Und den richtigen Traumprinzen kriegt sie auch noch, nachdem sie dem Fakeprinzen endlich den Laufpass gibt. Ata Girl!


    Am besten gefiel mir wie Sophie nach und nach anfängt, nicht mehr nur das zu tun was ihrem Vater oder Freund gefällt, oder andere von ihr erwarten, sondern immer mehr ihren Kopf durchsetzt und ihren Lebenstraum verwirklicht. Wobei ihr Vater nun weniger in sie drängt. Er ist schon mit Ihrer Arbeit im Filmgeschäft zufrieden. Dafür aber hat ihr Freund die Oberhand. Irgendwie scheint sie es ihm nie richtig recht zu machen. Aber wie gesagt, letzten Endes trennt sie sich von diesem Fake-Prinzen und findet den Weg zum Mann, der sie versteht und sie so mag, wie sie ist.


    Die Sprache ist flott und beschwingt, bei den inneren Monologen leicht flapsig, aber alles in allem stimmig.


    Es ist ein gute Laune Buch, ohne viel Tiefgang, braucht es auch nicht. Für den Strandkorb in den Dünen taugt es auf jeden Fall.

  • Rezension: „Die Liebe fällt nicht weit vom Strand“ von Franziska Jebens


    Autor/in: Franziska Jebens

    Titel: Die Liebe fällt nicht weit vom Strand

    Genre: Liebesroman

    Erscheinungsdatum: Juni 2020

    ISBN: 978-3-548-06262-4

    Preis: 10,00 € als Taschenbuch


    Klappentext

    Wer ins kalte Wasser springt, taucht in ein Meer voller Möglichkeiten

    Sophie träumt eigentlich von einem mintfarbenen Foodtruck. Doch das Leben hat seine eigenen Pläne mit ihr: aus Versehen ergattert sie einen heiß begehrten Job bei einem Filmverleih, wo sie den neusten Blockbuster vermarkten soll. Für Sophie ist ihr Leben damit schon turbulent genug, aber das Schicksal legt noch eine Schippe drauf. Während der Dreharbeiten der romantischen Komödie in den Dünen Dänemarks lernt sie einen attraktiven Unbekannten und dessenn Hund kennen und vergisst dabei ganz, dass sie zu Hause ja eigentlich schon liiert ist …


    Buchtitel und Coverdesign

    Titel und Cover sind wunderbar zusammenpassend gestaltet. Die Titelschrift ist in einem sandfarbenen glitzernden Goldton geschrieben und es wirkt, als stünde dieser Schriftzug mitten im Meer. Drum herum sind verschiedene Algen, Muscheln und andere pflanzliche Lebewesen zu erkennen, die man im Meer vermuten würde. Im Gesamten vermittelt das Cover eine starke Urlaubsatmosphäre und lädt regelrecht zum Entspannen ein. Mit ein bisschen Vorfreude auf die Geschichte konnte ich sogar gefühlt das Meer rauschen hören.


    Charaktere

    Sophie ist die Protagonistin der Geschichte und wirkte auf mich vom ersten Augenblick an ziemlich hektisch und chaotisch. Sie scheint ein chronischer kleiner Pechvogel zu sein, was für eine dauerhafte Aufgekratztheit ihrerseits gesorgt hat. Eigentlich scheint sie eine recht kreative Ader zu haben, aber auf der anderen Seite scheint sie absolut nicht zu wissen, was sie will. Ihr Freund Tim bemängelt all dies ständig an ihr, während ihre bester Freund Claudio versucht sie zu unterstützen, wo er nur kann. Durch Zufall landet sie bei der Jobsuche bei Triversal, einer großen Filmfirma, am Empfang – aber eigentlich träumt sie von einem eigenen Food-Truck, was beides so gar nicht zueinander passt.

    Tim ist Sophies Freund und war mir von Anfang an ziemlich unsympathisch. Er weiß immer alles besser, unterstützt Sophie nie bei ihren Träumen und Plänen und benimmt sich wie der größte Volli***t. Tim ist allerdings nicht der einzige Mann in Sophies Leben.

    Während einer dienstlichen Reise lernt sie Nick kennen. Für mich war Nick leider kaum wahrnehmbar, denn er hatte nur minimale Szenenanteile. Er schien sehr nett und sympathisch zu sein – aber bei ihm ist es so, als würde ich einen Fremden beurteilen, der mir einmal die Tür aufgehalten hat, wenn ich die Arme voll hatte. Ich kann nichts sonderlich Aussagekräftiges über ihn mitteilen.


    Schreibstil und Handlung

    Leider hatte ich einige Probleme mit der Story die das Lesen teilweise sehr anstrengend gemacht haben. Der Schreibstil war, wie Sophies Charakter z.B. auch, ziemlich hektisch und schnelllebig. Vieles wirkte mir zu stumpf und gleichzeitig zu gewollt, dass ich mich gar nicht wirklich in die Geschichte hineinfinden konnte. Viele der vorhandenen Dialoge kamen mir extrem erzwungen und manchmal auch sinnlos vor, sodass es keinen Spaß gemacht hat, an der Geschichte teilzuhaben.

    Die Handlung selbst war für meine Begriffe viel zu vollgequetscht. Man bekommt auf den ersten Seiten direkt eine riesige Masse an Input zu verschiedensten Themen, Charakteren und Problematiken, dass man gar nicht alles erfassen, geschweige denn ordentlich filtern kann, was davon überhaupt relevant für die eigentliche Handlung sein sollte. Gefühlt ging es auch kaum um die Protagonistin und ihr Leben, sondern viel mehr um das ganze Drumherum. Ich konnte keine eplizite Rahmenhandlung ausmachen. Jedes Mal, wenn ich eine Pause gemacht habe, musste ich mich vermehrt fragen, was ich da eigentlich gerade gelesen habe – denn so sehr ich mich auch angestrengt habe, mich an die Inhalte zu erinnern, ist so gut wie nichts Relevantes in meinem Kopf hängen geblieben.

    Das Buch ist im Gesamten in drei verschiedene Abschnitte aufgeteilt, zwischen denen jeweils riesige Zeitsprünge vorhanden sind und man das Gefühl hat, als würde man beim Weiterlesen in eine komplett neue Handlung hineingeschmissen werden. Dadurch konnte sich bei mir auch kein wirklicher Lesefluss einstellen, denn auch hier kam ein gewisses Maß an Hektik zum Ausdruck.

    Was die Handlung um Protagonistin Sophie angeht, war diese mir, mal abgesehen von den bereits genannten Punkten, viel zu unrealistisch. Ohne es zu wollen bekommt sie Job 1, dann eine Beförderung. Auf einmal ist alles geil. Neue Freunde. Neue Möglichkeiten. Dann entscheidet sie sich X mal um am Ende sich einen Traum zu erfüllen, der die ganze Zeit über eigentlich nie im Vordergrund gestanden hat. Ich bin etwas enttäuscht, denn nach dem Klappentext hätte es eine wirklich tolle Geschichte werden können, mit einem Thema, über das ich für meinen Teil noch nicht sonderlich viel gelesen habe. Aber in dieser Form in meinen Augen leider vollkommen verfehlt.


    Fazit

    Wer bei „Die Liebe fällt nicht weit vom Strand“ auf eine romantische und entspannende Geschichte hofft, ist hier leider falsch. Das Entspannteste am ganzen Buch war leider das Cover. Ich hatte weder Spaß noch Ruhe mit der Geschichte – für mich leider ein Flop.


    Bewertung: 1 Y von 5 Sternen

  • Über die Autorin (Amazon)

    Franziska Jebens wuchs an der Nordsee auf, studierte Journalismus in München und lebte in Tokio und New York. In Hamburg arbeitete sie im Marketing eines Filmverleihs bis sie in die Personalberatung wechselte.

    Heute lebt sie mit ihrem Mann in einem alten Forsthaus mitten im Wald, arbeitet als Autorin und Coach und hält Vorträge zu verschiedenen Themen.

    Neben ihrer Liebe zu Büchern, die sie auf ihrem Buchblog http://www.dasmusstdulesen.de dokumentiert, hat sie eine große Schwäche für maßlose Romantik, verfallene Ruinen an schönen Orten und aufregende Abenteuer jenseits all ihrer Komfortzonen.


    Produktinformation (Amazon)

    Format: Kindle Ausgabe

    Dateigröße: 2277 KB

    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 400 Seiten

    ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3548062628

    Verlag: Ullstein eBooks; Auflage: 3. (2. Juni 2020)

    Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.

    Sprache: Deutsch

    ASIN: B07ZTPQPSG


    Ein mäßig guter Debütroman

    Sophie ist mit ihrem Leben nicht zufrieden. Sie hat einen Job bei einem Filmverleih, mit ihrem Freund ist es auch nicht mehr so wie es sein sollte, und ihr Traum von einer Karriere als Köchin ist weit weg. Da bekommt sie aus Versehen die Marketingleitung für den neuesten Blockbuster-Film an der Nordsee und sagt überrumpelt zu. Der Aufenthalt am Meer ist für Sophie damit turbulent genug, doch das Schicksal beschert ihr einen jungen Mann und dessen Hund. Dabei vergisst sie, dass sie eigentlich schon liiert ist…


    Meine Meinung

    Das Buch ist ein Liebesroman mit Hindernissen. Es ließ sich durch den angenehm unkomplizierten Schreibstil leicht und flüssig lesen. Keine Unklarheiten im Text. Ich war auch recht schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Zunächst in Sophie, die ihren Freund bei einer Unwahrheit erwischt und doch nicht wegschickt. Die überraschend zur Marketingleiterin aufsteigt, obwohl sie das eigentlich gar nicht will. Und dann darf sie sogar am Filmset dabei sein und lernt hier den im Klappentext erwähnten jungen Mann mit Hund kennen. Was mich jedoch tierisch genervt hat, ist das ständige Magengrummeln Sophies. Das wurde bestimmt auf jeder zweiten Seite erwähnt und ging mir so langsam wirklich auf den Keks. Dann gibt es da noch Sophies beste Freundin Sasha, die nach Amerika gefahren ist. Und ihre ‚Feindin‘ Tina, deren Job sie übernommen hat, weil diese krank geworden ist. Insgesamt ließ es sich gut lesen. Es war amüsant und auch etwas Spannung fehlte nicht. Eben ein Liebesroman mit Hindernissen, denn das Hindernis war Sophies Freund. Manchmal frage ich mich echt, wie kann man nur so dumm sein. Das Ende kam dann eigentlich zu schnell und zu unproblematisch. Das Buch hat mir gut gefallen, aber das Magengrummeln am laufenden Band hat mich doch sehr gestört. Daher nur drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.

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    Liebe Grüße
    Lerchie



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    nur wer aufgibt, hat schon verloren

  • Der Einstieg in das Buch hat es mir nicht ganz leicht gemacht. Die Geschichte wird von Anfang an locker-flockig erzählt und der Stil macht es leicht, das Buch zu lesen. Aber es waren mir im ersten Teil zu viele Oberflächlichkeiten. Zu viele Probleme wurden aufgeworfen, zu viele Nichtigkeiten haben zu viel Raum eingenommen. Aber zum Glück habe ich durchgehalten, denn ab Teil 2 wurde alles besser. Die Handlung verlagerte sich an die dänische Küste und bekam Inhalt. Die Charaktere wurden greifbar und konnten mich für sich einnehmen. Und dann habe ich das Buch einfach nur noch gern gelesen. Die Handlung mag nicht sonderlich überraschend sein, nicht spannend im herkömmlichen Sinne. Aber es macht Spaß, die Geschichte zu lesen, einen Sommer in Dänemark zu erleben, sich mit der Protagonistin zu verlieben und am Ende ziemlich glücklich zu werden.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    "Hab Vertrauen in den, der dich wirft, denn er liebt dich und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein."
    Hape Kerkeling


    "Jemanden zu lieben bedeutet, ihn freizulassen. Denn wer liebt, kehrt zurück."
    Bettina Belitz - Scherbenmond


    http://www.lektorat-sprachgefuehl.de

  • Locker, leichte Urlaubslektüre für den Strand


    Sophie ist mit ihrem Leben gar nicht zufrieden. Von ihrem Job als Assistentin bei einem Hamburger Filmverleih ist sie genervt. Mit ihrem Freund hat sie auch so ihre Probleme. Eigentlich würde sie gerne Köchin sein. Das ist aber in weite Ferne gerückt. Aus Versehen soll sie die Markteingleitung für den neuesten Blockbuster-Film an der Nordsee übernehmen. Da ist sie total überrumpelt. Bei diesen Dreharbeiten lernt sie einen attraktiven Unbekannten kennen und vergisst, dass sie zu Hause ja schon einen Freund hat.


    Der Schreibstil war locker und leicht. Er war auch sehr humorvoll. Sophie war mir leider zu naiv dargestellt. Ich konnte zum Teil nicht nachvollziehen, wie sie manchmal reagierte. Am Anfang bin ich in das Buch nur sehr schwer reingekommen. Es gab zu viele Schauplätze. Als der Handlungsstrang dann in Dänemark spielte, wurde das Buch für mich eine schöne Liebesgeschichte zum Träumen. Dieser Teil hat mir sehr gefallen. Mich hat gestört, dass Sophie praktisch die ganze Zeit ein Problem mit ihrem Bauch hatte. Am Anfang war es vielleicht noch ein bisschen lustig. Aber bald war es einfach zu viel.


    Eine sehr gewöhnliche Urlaubslektüre ohne viel Tiefgang mit einer sehr naiven Hauptakteurin, mit schwachem Start, aber zufriedenstellendem Ende.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

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