Tim Erzberg - Totenfels

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    Helgoland. Auf der Hochseeinsel wird ein monströser Blindgänger gefunden. Wenn die Bombe hochgeht, könnte das verheerende Folgen haben. Die Entschärfungsarbeiten gestalten sich schwierig. Und dann wird in einem Tunnel im Felsen auch noch eine Leiche gefunden, die zahlreiche Rätsel aufgibt. Während sich Anna Krüger und ihre Kollegen von der Helgoländer Polizei mit dem Kampfmittelräumdienst und der Kripo auseinandersetzen müssen, beginnt ein Unbekannter ein mörderisches Spiel mit der jungen Polizistin zu treiben. Und alles Böse, was der Insel und Anna widerfahren ist, fügt sich plötzlich zu einem scheinbar unentrinnbaren Alptraum.


    Autor

    Tim Erzberg wäre beinahe Jurist geworden. Doch dann gelang ihm ein Einstieg ins Buchbusiness, der spannender, interessanter und vielfältiger ist als die meisten anderen: Er wurde Literaturagent. Nebenbei arbeitete er zeitweise als Headhunter, Producer und als Uni-Dozent.
    Nicht der nächstliegende Lebensweg für einen Jungen, der als Scheidungskind zuerst in einer Pflegefamilie und dann bei der Großmutter in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs, der in der Schule gemobbt wurde und auch sonst keine guten Voraussetzungen hatte. Inzwischen gehört er zu den wichtigsten Agenten im deutschsprachigen Raum und hat mit der Figur Anna Krüger den perfekten Weg gefunden, mit den Schatten seiner Vergangenheit zu leben.


    Meine Meinung

    Das Buch ist der vierte Band um Anna Krüger und die Polizeistation auf Helgoland. Dieses Buch kann man gut als Einzelband lesen, da es kaum Bezug auf die Vorgänger nimmt.

    Der Klappentext umfasst eigentlich die gesamte Handlung. Die Vorgänge auf der Insel werden sehr detailliert geschildert, vom Auffinden der Bombe bis zur Entschärfung.

    Die Geschichte wird aus Sicht von Anna erzählt. Außerdem gibt es Einschübe von 1940 und den Gedanken einer unbekannten Person. Diese beiden Stränge hätte man weglassen können. Sie bringen die Handlung nicht voran und stören den Lesefluss. Die Beschreibung der Evakuierung fand ich sehr realistisch, das Verhalten von Anna viel zu abgedreht und am Ende unrealistisch. Auch die Stalkergeschichte hatte für mich zu viele Ungereimtheiten. Trotz dieser Kritikpunkte lies sich das Buch gut lesen und hat mich gut unterhalten. Besonders hat mir die Beschreibung von Helgoland gefallen.

    Sub: 5410:twisted: (Start 2020: 5403)

    gelesen 2020: 42

    gelesen 2019: 90 / 1 abgebrochen / 36631 Seiten

    gelesen 2018: 80 / 2 abgebrochen / 32745 Seiten

    gelesen 2017: 86 / 4 abgebrochen / 33551 Seiten


    :montag: Bernard Minier - Nacht

    :study: Ragnar Jonnasson - Dunkel

    Lesen... das geht 1 bis 2 Jahre gut, aber dann ist man süchtig danach.