Michael Jäger - Schattenmorgen

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  • Das Abenteuer geht weiter


    Wie das erste Buch, verspricht auch dieser Band spannend zu werden. Gestalten sind interessant, (übrigens, gibt es solch ein Schattentier auch über Amazon zu kaufen?) die Dialoge kommen natürlich rüber, ohne inszeniert zu wirken. Toll fand ich auch die Karte am Anfang des Romans. So konnte man immer wieder vor Augen haben, wo sich die Hauptgestalten gerade befinden. Die Kampf- und Einbruchszenen fand ich spannend und gut geschrieben, ohne übertrieben zu wirken. Die Charaktere waren für meinen Geschmack ein wenig zu sehr schwarz-weiß gemalt. Lutzker und Myria sind zu gut und selbstlos, wie in einem Märchen eben. Da wir hier in einem Märchen sind, wäre das legitim. Aber dann wurde das Bild vom Märchen doch etwas ins Wanken gebracht durch die vielen manchmal langatmigen Erklärungen über die wirtschaftlichen und sozio-politischen Interessen der diversen Länder die Teil dieser groß angelegten Geschichte sind. Ehrlich, manchmal hatte ich das Gefühl in einer BWL-Vorlesung zu sein, nicht in einem Fantasy-Roman. Und Parallelen zum mächtigen Anführer der über Twitter alternative Fakten verbreitet, drängten sich mir unwillkürlich auf. Ich vermute, das war auch so von Michael Jäger gewollt.

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Michael Jäger Schattenmorgen“ zu „Michael Jäger - Schattenmorgen“ geändert.
  • Nicht leicht zu lesen. Man wird in eine vergangene Zeit zurückversetzt. Fabelwesen und ungewohnte Tiere bevölkern die Gegend. Die Namen der handelnden Personen sind fremd und gewöhnungsbedürftig, es dauert einige Zeit bis man den Zusammenhang findet. Dann allerdings kann man sich in die Handlung hineinversetzen, die in einem grausamen Krieg zu münden scheint. einen Krieg gegen ein Übermacht.
    Je weiter man in die Geschichte hineingezogen wird, umso besser kommt man auch mit den ungewöhnlichen Namen und Ortsbezeichnungen zurecht und immer mehr kristallisieren sich Myria und Lutzker als die Hauptpersonen heraus, um welche sich dann die Geschichte zu drehen scheint. Im Grunde umschwebt dieser Geschichte etwas Sagenhaftes. Wer auf solche Handlungen steht, ist mit diesem Buch bestens bedient.

  • Geht nicht noch ein wenig mehr?


    Das muss sich der Autor ständig gefragt haben, als er „Schattenmorgen“ schrieb. Die Leseprobe habe ich noch mit „Lust auf mehr“ überschrieben, dass der Autor das aber so wörtlich nehmen musste, habe ich nicht erwartet. Manchmal ist weniger eben mehr.


    Im ersten Drittel geht es in direkter Fortsetzung des ersten Bandes um die Befreiung von Lutzkers Tochter Navira. Hier ist Myria die Hauptperson. Parallel dazu ist auch Lutzker wichtig, wird immer wichtiger, hat aber dennoch nur ein gutes Drittel des Buches als tragende Person für sich. Nach der Befreiung geht es um den Krieg in den Ländern, um Bündnisse und Geheimverträge.


    Und was wir alles erfahren: politische Intrigen, Intrigen in der Intrige, Lügen, Halb- und Unwahrheiten, Ablenkungsmanöver und immer neue Verbündete oder auch nicht. Verrat und Bestechung, Erpressung und nebenbei etwas „recreational sex“. Das alles wird dann vom Schlachtengetümmel umhüllt und ausgefüllt. Wer mit wem wo gegen wen, alles ist in Bewegung. Ich glaube ja gern, dass der Autor das Gesamtbild im Auge hatte aber dem Leser erschließt sich das nicht. Das Ganze ist einfach hoffnungslos überfrachtet und zudem in seiner inneren Logik nicht mehr nachvollziehbar Wieso wird Lutzker Oberbefehlshaber, befehligt sogar eine Armee aus zwei unterschiedlichen, sich nicht freundlich gesinnten Rassen. Und nur ein halber Tag gemeinsames Training und schon siegen sie. Also ehrlich das glaubt doch niemand. Sie haben und nutzen mehrere unsichtbare Krieger, ok, damit schaltet man Wachen aus, verhindert die Rückkehr feindlicher Kundschafter, aber in der Schlacht? Da müssen die doch Jagd auf Anführer machen statt einzelne Reiter abzuschießen, auch so eine unlogische Wendung


    Stilistisch ist das Werk absolut ok, aber inhaltlich hoffnungslos überfrachtet. Zudem fallen diverse Fehler -fehlende Wörter, doppelte Wörter, Interpunktion negativ auf. Da sind dann die drei Sterne nur deshalb gerechtfertigt, weil der Autor das Hohelied auf die Demokratie und Toleranz singt.

  • Das Cover des Buches ist ziemlich düster. Für einen angepriesenen
    Fantasy Roman hätte er ruhig etwas farbenfroher sein können.


    Inhalt:

    Lutzkers Welt ist
    zerbrochen, nachdem Sklavenjäger seine kleine Tochter in die
    Marktstadt verschleppt haben. Hier, ins Zentrum des Sklavenhandels
    hat sich auch Myria die Fassadenkletterin begeben, um bei der
    Befreiung zu helfen. Derweil formiert sich die Koalition dunkler
    Mächte, die einen Kriegspakt gegen sein Heimatland, das
    demokratische Arondis schnüren. Gierige Augen richten sich auf die
    Reichtümer des Landes aber auch auf die nichtmenschlichen
    Twyrgarfen, deren Gondalen als Sklaven ungeheuer wertvoll sind. Damit
    und dem ganzen Land Arondis als Sklavenquelle, steht ein unbegrenzter
    Reichtum zur Verfügung, der die Schar der Gegner anwachsen
    lässt.


    Wie werden sich die Nachbarländer positionieren, wer
    wird letztendlich als Freund, und wer als Feind anzusehen sein? Was
    bleibt, wenn die Gier überwiegt?


    Meine Meinung:

    Leider konnte mich
    das Buch trotz einiger guter Ansätze nicht wirklich überzeugen.
    Viele Situationen sind einfach zu unglaubwürdig. Außerdem war es
    zeitweise echt schwierig die Konzentration aufrecht zu erhalten. Zu
    viele und zu komplizierte Namen, die einem das Lesen erschweren. Auch
    die Handlungen teilweise sehr langatmig und trotz der detaillierten
    Beschreibungen wenig nachvollziehbar. Auch wenn man den ersten Teil
    kennt, hat man Schwierigkeiten den Geschichte zu folgen. Für Leute
    die den ersten Band nicht kennen ist es schier unmöglich vernünftig
    in die Geschichte rein zu kommen.

    Da es sich ja
    eigentlich um ein Jugendbuch handelt, hätte man das ganze einfacher
    gestalten sollen.

    Und was mir auch
    sehr negativ aufgefallen ist, sind die vielen Rechtschreibfehler, die
    den Lesefluss noch zusätzlich hemmen.


    Mein Fazit:

    Konnte leider die
    Erwartungen nicht erfüllen.

  • Liebe dartmaus, erst einmal HERZLICH WILLKOMMEN im BücherTreff und danke für Deinen Beitrag.


    Wenn man einen Beitrag aus einem Schreibprogramm (Textverarbeitung etc.) übernimmt, dann übernimmt der Editor hier in der Regel die Formatierungen, was zum Beispiel bei den Zeilenumbrüchen zu Problemen führen kann. Wenn Du Texte woanders schreibst und hierher kopierst, dann klicke bitte im Editorfenster links oben auf das Feld mit der eingeknickten Seite, dann werden die Formatierungen nicht übernommen der Text an die Fenster hier angepasst. Danke, Klaus 8)

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