Jennifer Wolf - Das Lied der Sonne

Anzeige

  • Ein ganz besonderes Flair trifft auf viele unerwartete Wendungen



    Klappentext


    „Lanea liebt ihr Leben. Sie genießt es, jeden Morgen mit den Stammesmitgliedern am feinen Sandstrand die Sonne zu begrüßen und mit ihrer besten Freundin, der Häuptlingstochter, unbeschwert zu lachen. Doch von einem Tag auf den anderen ändert sich alles. Der zukünftige Großkönig des Reiches ruft zur Brautschau und Lanea soll als falsche Prinzessin an den Hof reisen. Ein Ort, an dem man ihr nicht nur mit Vorurteilen begegnet, sondern hinter jeder Ecke Intrigen und tödliche Verschwörungen lauern – und mittendrin Prinz Aaren, dessen sanftmütige braune Augen Laneas Herz bei jedem Blick zum Flattern bringen. Doch seine Liebe darf sie nicht für sich gewinnen…“



    Gestaltung


    Mit der goldenen Blume, den Palmblättern und den bläulichen Pflanzenblättern in der Covermitte zieht „Das Lied der Sonne“ meiner Meinung nach sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Mir gefällt dabei auch besonders gut die Umrandung bzw. der Rahmen, der die Blume umgibt, denn dieser sieht trotz der geraden Linien und des Kästchens durch die feinen Punkte ein wenig aus wie Sonnenstrahlen, was echt gut zur Geschichte passt.



    Meine Meinung


    Durch ihre Jahreszeiten-Bücher ist mir der Name Jennifer Wolf ein Begriff, da ich nur gutes von dieser Buchreihe gehört habe. Ihr neues Buch „Das Lied der Sonne“ geht auch wieder in die Romantasy-Richtung. In dem Buch geht es um Lanea, die ein unbeschwertes Leben in ihrem Stamm genießt. Eines Tages ruft der König zur Brautschau und Lanea reist als falsche Prinzessin an seinen Hof. Wie es für einen königlichen Hof üblich ist, gibt es hier Intrigen und Vorurteile. Aber auch Prinz Aaren, der Lanea sofort verzaubert. Nur leider darf sie sich nicht in ihn verlieben und sein Herz für sich gewinnen…



    Was mir richtig gut gefallen hat war das Setting des Buches, denn Protagonistin Lanea lebt in einem Stamm, der beispielsweise jeden Morgen am Strand die Sonne begrüßt. Das Setting ist leicht hawaiianisch angehaucht, was ich bisher in noch keinem anderen Buch gelesen habe und weswegen ich das Setting ganz besonders finde. Man bekommt beim Lesen direkt gute Laune und fühlt sich zwischen den Buchdeckeln wohl, weil es sonnig warm wird.



    Den Beginn der Handlung fand ich etwas ruhig, da abgesehen von der Einführung der Charaktere und des Ortes noch nicht viel passiert ist. So wartete ich ein wenig auf den großen Knall. Als Lanea dann zum königlichen Hof aufbrach, ging es aber glücklicherweise richtig los. Ab diesem Zeitpunkt gibt es interessante Wendungen und Schwierigkeiten, die es zu überwinden gilt. Schon die Reise ist für Lanea nicht leicht und auch am Hofe muss sie sich einigen Problemen wie beispielsweise Intrigen gegenübersehen.



    So fand ich es besonders gelungen, dass Jennifer Wolf immer mit Wendungen überraschte, die ich nicht kommen sah. Immer wenn ich beim Lesen dachte „Ah, in die Richtung läuft es und so geht es weiter“ kam ein ganz anderer Handlungszweig daher, mit dem ich im Leben nicht gerechnet hätte. So hat das Lesen auch richtig großen Spaß gemacht, weil ich immer wieder kalt erwischt wurde und mich stets auf neue Situationen einstellen musste.



    Fazit


    Nach einem für meinen Geschmack etwas ruhigen Anfang geht es in „Das Lied der Sonne“ nach dem Aufbruch der Protagonistin so richtig los. Ihre Reise ist zunächst recht beschwerlich und auch am Hofe gibt es einige Schwierigkeiten zu überwinden. Das Besondere war für mich dabei die Unvorhersehbarkeit der Handlung, denn Jennifer Wolf wartete immer mit neuen Wendungen auf, die ich nicht kommen sah. Das Tollste an der Geschichte ist in meinen Augen aber das Setting und das hawaiianische Flair, da dies etwas ganz außergewöhnliches ist, weil es kaum Geschichten mit einer solchen Atmosphäre gibt.


    4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    Einzelband

Anzeige