Markus Krenosz - Informelle Organisation und Macht

  • Hey Leute,


    Klappentext:

    Das System ist tot, es lebe das System. Bedingt und geworfen in dieser Welt mit seiner Kraft und seinem Willen schafft der Mensch seine Bedingungen und bleibt ein Subjekt im Machtgefüge einer Organisation. Wie wirkt Macht auf das einzelne Individuum und gestaltet ihre Ausprägung innerhalb der informellen Organisation und die Möglichkeit ihrer Entfaltung. Aus dem Blickwinkel einer festgelegten Ordnung, aus einer abstrakten Betrachtung von Organisationen verbinden Machttheorien mit der Informellen Organisation, und versuchen das Wollen und Werden des Menschen in dem Gefüge, in der Macht zu orten.


    Hintergrund:

    "Informelle Organisation und Macht" war in der Weise nicht geplant. Ich habe an der Universität bei meinen Vorbereitungsarbeiten für die Diplomarbeit Theoretiker gelesen, soziologische, philosophische und ökonomische Grundlagen, aber Marx´Kapital und Durchrackern durch die vielen Seiten der drei Bände haben mich auf den Weg gebracht.

    Die Arbeit habe ich begonnen, weil ich einfach nicht verstanden habe. Warum es Wirtschaftswachstum immer geben muss, was ein System, was die informelle Organisation, und was Macht ist. Es gab offene Fragen, und mit jedem gelesenen Buch gab es Antworten, aber auch mehr Fragen. Irgendwann habe ich mich dann hingesetzt und begonnen, die Arbeit zu verfassen. Als sie fertig war, bedrückte mich das Gefühl, ein kläglicher Anfänger mit einem glänzenden Werkstück zu sein, der nicht mehr genau weiß, wie er es fertiggebracht hat. So habe ich mich nach Abschluss wieder zu den Büchern gesetzt, in sozial-ökonomische, kritische Theorie und völlig abseits der verschiedenen Theoriestränge in philosophische und schöngeistige Schriften gelesen.

    Die Diplomarbeit ist über 10 Jahre im Schrank gelegen, und war so etwas wie ein Veröffentlichungsversuch, bevor es an die Veröffentlichung von "Keinerland" ging. Den Hauptteil des Textes habe ich weitgehend unverändert gelassen, allein Einleitung/Abstract sind im Vergleich zur ursprünglichen Form ein wenig ausführlicher ausgefallen, und sollten dem vermeintlich starren Gebilde den Hauch von Leben einflößen, den es betrifft.