Hans Koslowsky - Wie ein Windhauch

  • Klapptext:

    Ein ergreifender Bericht zweier Menschen , die im Seniorenalter die große,

    endgültige Liebe finden.

    Wie ein Windhauch kommt Waltraud in das Leben von Hans.

    Ein Sturm der größten Liebe, die ein Mensch empfinden kann.

    an einem kalten Abend im Dezember erzählt der Autor seinen neuen Nachbarn

    Christina und Tomas ohne " h" geschrieben seine Geschichte.

    Eine wahre Geschichte einer besonderen, tiefgreifenden Geschichte über den Tod hinaus.




    Diese Büchlein habe ich zur Erinnerung an meine Verlobte Waltraud geschrieben und um eine Zeit der Freude, der Hoffnung und der Trauer für mich persönlich zu verarbeiten.

    Ich schrieb dieses Büchlein auch für eine Frau, die ihre Krankheit bis zu ihrem Tod mit großer Würde erduldet hat. In diesem Dreivierteljahr fand ich die eine wahre Liebe und dafür bin ich Waltraud für immer dankbar.


    Autor:


    Hans Koslowsky wurde 1951 in Schneverdingen in der Lüneburger Heide geboren.

    Mit 13 Jahren besuchte er die freie Waldorfschule in Benefeld und beendete

    die Schulzeit mit der mittleren Reife.

    1998 diagnostizierten die Ärzte eine unheilbare chronische Muskelentzündung.

    Heute lebt der Autor in einem Alten-und Pflegeheim in der Lüneburger Heide.







  • Littlecrow

    Hat den Titel des Themas von „Hans Koslowsky Wie ein Windhauch (Eine wahre Geschichte)“ zu „Hans Koslowsky Wie ein Windhauch (Eine wahre Geschichte)“ geändert.
  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Hans Koslowsky Wie ein Windhauch (Eine wahre Geschichte)“ zu „Hans Koslowsky - Wie ein Windhauch“ geändert.
  • Lieber Hans!


    Zunächst wollte ich Dir mein aufrichtiges Mitgefühl schicken. Alles, alles Gute Dir! - Ich hoffe, Du hast im Schreiber einen Anker gefunde, an dem sich doch eine gewisse Freude entzünden lässt, und sei es in Form von Erinnerungen, an denen man nun andere teilhaben lassen kann. Leider beschränkt sich die Leseproben Deines Buches bei Amazon auf Copyright Worte auf Englisch und eben noch den Klappentext. Das ist echt schade - meine Bücher als Leseproben erscheinen ebenso zerfleddert, und ich müsste bei einem Buch schon zumindest die erste Seite gelesen haben, bevor ich wüsste, ob mich diese Lektüre, bzw. der Sprachstil anspricht.

    Ich lese aber sehr gerne wahre Geschichte - lieber als Erfundene - denn, so sagt man: Die besten Geschichten schreibt das Leben, und den Dichtern bleibt die ehrenvolle Aufgabe, diese Geschichten so plastisch und geformt niederzuschreiben.


    Liebe Grüße von Kika

  • Liebe Kika 10,

    danke für Deine lieben Zeilen.:kiss:

    Das mit den Leseproben bei Amazon ist wirklich sehr dürftig.

    Aber ich schicke Dir gerne ein paar Seiten zum Lesen, wenn Du magst.


    Lieben Gruß

  • Vielen Dank!

    Vielleicht könntest Du hier eine Seite einstellen - auch für andere Interessenen? Dies ist doch gewiss erlaubt, wenn es nicht zu lang ist:wink:?

    Ansonsten gibt es auch bei "google books" deutlich aussagekräftigere Leseproben.

    Herzliche Grüße von Kika

  • Leseprobe : Wie ein Windhauch


    ...„Vor dem ersten Telefonat war ich sehr, sehr aufgeregt“, erzählte ich den beiden schmunzelnd.

    Ging mir ähnlich mit Christina“, sagte Tomas und schaute seine Frau liebevoll an.

    Waltrauds Stimme war ein wenig heiser und dunkel, keine übliche Frauenstimme. Aber angenehm zu hören“, erinnerte ich mich.

    Waltraud erzählte mir am Telefon, dass sie in einem kleinen Gartenhäuschen mit ihrem Sohn auf Pachtgrund wohnt. Es sind zwei verschiedene Wohnungen und man könne sich gut aus dem Weg gehen.

    Seine Arbeit in Hamburg hätte er verloren und sei nun auf der Suche nach Arbeit und einer eigenen Wohnung.

    Viel erzählte sie nicht. Meist schrieb sie seitenlange Mails. Nur eine Sache ließ ihr keine Ruhe.


    Irgendetwas an ihrem Dach war nicht in Ordnung und es regnete an einigen Stellen in ihre Wohnung.

    Ein Bekannter von ihr wollte es reparieren und extra mit dem Zug anreisen und ein paar Tage bei ihr wohnen. Sie kannte ihn wohl noch von früher, wo er ihr den Hof gemacht hatte. Waltraud wollte ihn aber nur als Freund und keine feste Beziehung.

    Um nicht immer in ihrer Nähe zu sein, ist er dann in eine andere Stadt gezogen.


    In ihrer Not hatte Waltraud ihn kontaktiert und ihn um Hilfe bei der Reparatur des Daches gebeten.

    Nun war ihr das überhaupt nicht mehr recht, sagte sie zu mir.

    Was ich wohl von ihr denken würde, wenn am Anfang unserer Beziehung ein fremder Mann bei ihr übernachten würde.

    Auch als ich beteuerte, dass es mich nicht stören würde und mich das eigentlich nichts anginge, blieb sie dabei. Das ginge überhaupt nicht und sie sage ihm ab mit der Begründung, sie hätte jetzt eine feste Beziehung.

    Einerseits war ich natürlich super glücklich aber auf der anderen Seite ging mir das auch alles viel zu schnell.


    „Was kann schon groß passieren?“, dachte ich bei mir, lass es einfach auf dich zukommen.


    Langsam merkte ich das Bier auf meine Blase drücken.

    Ich muss mal für kleine Jungs“, sagte ich und stand auf.


    Du kannst auch unsere Toilette benutzen“, sagte Tomas und wollte mir den Weg zeigen.

    Dann stutzte er und fasste sich an den Kopf: „Ich werde alt, Du kennst doch den Weg.“

    Ich schüttelte meinen Kopf. „Ist nett von euch, aber ich wollte sowieso etwas aus meiner Wohnung holen.“

    Also ging ich durch die Terrassentür zurück in meine Wohnung. Der Mond war weiter gewandert und war hinter Häuserdächern verschwunden.


    Ich verrichtete die Dinge, die unvermeidbar sind und zog einen kleinen Ordner aus meinem Schrank.

    Dann ging ich zu Christina und Tomas zurück.

    Beide hatten wohl den selben Drang verspürt wie ich, denn Tomas kam gerade aus seinem Badezimmer zurück.

    Soll ich weiter erzählen? ,fragte ich und sah die beiden fragend an.


    Wir beide sind ganz Ohr“, sagte Christina und rückte sich in ihrem Sessel zurecht....