Boris Koch - Dornenthron

  • Kurzmeinung

    LilReader
    Eine Mischung aus düsteren Märchen-Adaptionen, mit denen man nicht rechnet. Viele Fehler und vieles bleibt offen ...
  • Kurzmeinung

    wurm666
    Für jeden der schon immer wissen wollte was mit den übrigen Königreichen passiert als Dornröschen schlief.

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  • Band 1 einer Dilogie (Info vom Verlag)


    Klappentext


    »Dornenthron« ist eine düstere Neuinterpretation des geliebten Märchens "Dornröschen"


    Die Kaiserstadt Ycena war eins prunkvoll und voller Leben, nun stehen nur noch von alter Hexerei verseuchte Ruinen - und der albtraumhafte Palast, in dem die Kaisertochter schlafen soll. Den Legenden zufolge wird ihr Retter die dreizehn Königreiche wieder vereinen und Kaiser werden.


    Um das Reich vor seinem tyrannischen Vater zu schützen, begibt sich Ukalion, der Bastard des Königs, auf die Suche nach der schlafenden Prinzessin. An ihrer Seite will er selbst den Dornenthron besteigen. Doch mächtige Gegner und uralte Magie haben andere Pläne für das Kaiserreich...



    Meine Meinung


    Das Cover hatte sofort mein Interesse geweckt und der Hinweis auf eine "düstere Neuinterpretation" eines Märchens der Gebrüder Grimm hat den Ausschlag gegeben. Solche Geschichten mag ich immer sehr, allerdings hatte ich mit einem abgeschlossenen Einzelband gerechnet. Es gibt nirgends einen Hinweis, dass das der Auftakt einer Reihe ist, was mich schon etwas geärgert hat. Zum Glück hab ich aber durch eine andere Leserin noch vor dem Lesen erfahren, dass am Ende "Fortsetzung folgt" steht, so dass ich mich besser auf die Geschichte einlassen konnte.

    Es verstricken sich nämlich die Schicksale mehrerer Protagonisten, die nach und nach vorgestellt werden und das langsame Tempo hätte mich ansonsten doch etwas gestört. So konnte ich aber in Ruhe verfolgen, wie jeder seinen Weg findet, dessen Ziel die sagenumwobene Stadt Ycena ist.


    Dabei wechselt der Autor kapitelweise die Perspektiven zwischen den einzelnen Charakteren. Dabei verliert man aber nicht den Überblick, sondern bringt mich als Leser immer näher an das Schicksal der Figuren heran und lässt mich tiefer in die Geschichte eintauchen.


    Der Autor versteht es, erfrischend unterhaltsam und wortgewandt zu erzählen und düstere Details zur Geschichte des Landes und der Menschen mit einzuweben. Dabei behilft er sich aber nicht nur am Märchen Dornröschen, sondern lässt auch Elemente anderer Sagen mit einfließen. Man erkennt sie recht schnell, wird aber trotzdem überrascht, weil er ihnen seine eigenen Ideen und Veränderungen einbaut. Das passiert teilweise in kleinen Nebensächlichkeiten, aber grade auch im Grundgerüst der Handlung, die dadurch einen besonderen Charme gewinnt.


    Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, vom Alter her aber auch von ihrer Intention, und haben alle mit scheinbar ausweglosen Situationen zu kämpfen, die sie aber mit Courage und Willen angehen und sich nicht unterkriegen lassen. So verschieden sie sind, so eint sie alle ein gutes Herz und der Mut der Verzweiflung - lassen sich nicht hängen, sondern ergreifen die Initiative in der Hoffnung, Gerechtigkeit und Glück zu finden.

    Sie stehen zwar im Fokus und sind gut skizziert, bleiben aber etwas auf Distanz - was mich aber überhaupt nicht gestört hat. Der ganze Rahmen drumrum war viel zu interessant und originell und mit abwechslungsreicher Dynamik erzählt, dass es mir erst jetzt nach dem Lesen so wirklich aufgefallen ist.


    Ich war durchweg gefesselt und habe mit jedem von ihnen mitgefiebert, denn es gibt immer wieder kleine Spannungsbögen und grade zum Ende hin, trotzdem man immer besser versteht was hinter allem steckt, weiß man nicht, was passieren wird.


    Einiges ist aufgeklärt, einiges aber auch noch offen und ich freu mich jetzt schon sehr auf die Fortsetzung! Ich habe jetzt die Info, dass es der zweite Band der Abschluss ist :)


    Fazit: 4.5 Sterne


    Weltenwanderer

  • Recht langatmig, aber mit interessanten Charakteren



    Klappentext


    „Das Königreich Lathien, einst Teil eines mächtigen Kaiserreichs, wird von Dürre und König Tiban beherrscht, einem grausamen Tyrannen. Die Menschen hungern, Räuberbanden ziehen durch das Land, Kinder werden verstoßen und Rebellion liegt in der Luft.
    Ukalion, der illegitime Bastard des Königs, möchte seinen verhassten Vater stürzen und begibt sich in die ehemalige Kaiserstadt Ycena. Einst war sie prunkvoll und voller Leben, nun stehen nur noch von alter Hexerei verseuchte Ruinen – und der alptraumhafte Palast. In ihm soll noch immer die Kaiserstochter schlafen, seit sie vor 600 Jahren vom Zirkel der 13 Zauberinnen in einen ewigen Dornröschenschlaf versetzt wurde. Den Legenden zufolge wird ihr Retter die dreizehn Königreiche wieder vereinen und Kaiser werden.
    Auch Tyra, die ehemalige Duftfinderin, hat die Fährte aufgenommen. Sie jagt den rätselhaften Mann, der ihren Sohn entführt hat und allem Anschein nach ein Hexer ist – oder etwas noch Schlimmeres. Welche Pläne hat er mit dem kleinen Jungen? Und Tyras Kind ist nicht das einzige, das er in seine Gewalt bringt …“



    Gestaltung


    Das Cover finde ich geheimnisvoll und düster. Die Dornenranken, die sich aus der Covermitte nach vorne hin aus einem Kreis hinausranken, passen sehr gut zu Buchinhalt und Titel. Außerdem gefällt mir die Farbgebung mit dem dunklen, fast schwarzen Grün. Der Kreis wird umgeben von einer Art Mauer oder Wand, in welcher ein interessantes Muster zu sehen ist.



    Meine Meinung


    Da „Dornenthron“ eine Neuinterpretation des bekannten Märchens „Dornröschen“ ist, war ich gespannt, wo und wie sich das Märchen zwischen den Seiten wiederfinden lassen würde. In dem Buch geht es um das Königreich Lathien, das von einem Tyrannen beherrscht wird. Ukalion ist der uneheliche Sohn des Königs und er versucht die Kaisertochter zu finden, die angeblich im Palast in der Hauptstadt schläft. Wird sie gerettet, kann angeblich das Königreich wiedervereint werden. Auch Tyra ist auf der Suche, denn ein Mann hat ihren Sohn entführt…



    Die Idee des Buches fand ich gut, wobei ich ein wenig mit der Umsetzung gehadert habe. Für mich fühlte sich die Geschichte nämlich etwas langatmig an, was meiner Meinung nach an sehr ausführlichen Beschreibungen und vielen Details lag. Ich fand an manchen Stellen, dass die Geschichte sich etwas zog und auf der Stelle trat. Gleichzeitig halfen aber die genauen Beschreibungen dabei, sich gerade die düstere, einnehmende Welt von „Dornenthron“ gut vorstellen zu können, was ich als hilfreich empfand.



    In „Dornenthron“ treffen mehrere Figuren aufeinander, die ihre Geschichten erzählen und die man als Leser auf ihrem Weg begleitet. Ich fand es gut, dass die Balance zwischen den Charakteren sehr ausgewogen gehalten wurde und dass jeder Geschichte eines jeden Charakters Gewicht beigemessen wurde. Dabei gab es auch einige berührende Schicksale und Hintergründe, die den Figuren meiner Meinung nach Tiefe gegeben haben und die dafür sorgten, dass ich eine Verbindung zu den Charakteren aufgebaut habe.



    Gut gefallen hat mir auch, dass in dem Buch die Perspektiven der verschiedenen Figuren eingenommen werden, denn kapitelweise wird zwischen diesen gewechselt. Es war meiner Ansicht nach auch sehr gelungen, wie dies gemacht wurde, denn ich wusste immer, wer gerade erzählt und konnte so tiefer in dessen Hintergrundgeschichte und Ziele eintauchen. Auf diese Weise verstricken sich nach und nach auch die Erlebnisse der Figuren. Ich ging jedoch von einem Einzelband aus, weswegen ich nach Beendigung des Buches etwas überrascht wurde, dass es wohl eine Fortsetzung geben soll.



    Fazit


    Leider empfand ich „Dornenthron“ als etwas langatmig, da sich die Handlung für mich vom Gefühl her etwas in die Länge gezogen hat. Die Figuren haben mir dafür jedoch gut gefallen und ich mochte es richtig gerne, dass aus ihren verschiedenen Perspektiven erzählt wurde. So lernte ich nach und nach ihre Schicksale kennen und erlebte mit, wie sie sich ineinander verstrickten.


    Knappe 4 von 5 Sternen!



    Reihen-Infos


    1. Dornenthron


    2. ???

  • :study: Düsterer Märchen-Mix mit vielen Protagonisten

    Bewertung:

    Das Cover finde ich sehr ansprechend und passend zur Geschichte, auch der Titel passt, wenn ich auch das Gold nicht so mag. In der hinteren Innenklappe ist das Motiv ohne Schrift versehen, das finde ich super. Da kann man sich ein richtiges Bild vom Bild machen. Der Klappentext vermittelt uns, es ginge nur um Ukalion, der auf der Suche nach dem Kaiserreich ist, um die Prinzessin zu erwecken. Das führt in die Irre, denn er ist nur einer von vielen Hauptfiguren, die die Geschichte bestimmen. Warum wieder so ein fehlerhafter Text dran steht - immer wieder ein Kopfschüttler! Der Innenklappen-Text ist aus dem Buch entnommen und somit stimmig. Ich habe ihn oben mit aufgenommen.


    Die Karte an sich ist toll gestaltet, genau im Stil des ganzen Buches und zur Geschichte passend. Aber auf der tollen Karte fehlen leider wieder relevante Plätze wie der eingestürzte Turm, um den es ja hauptsächlich geht und es dort einen König gibt, sowie die Hafenstadt Myrthago, wo die Protagonistin, die zweite Hauptfigur hier, lebt und arbeitet ... 😑 Dieser Turm in Teil 4 ist auch wieder nicht auf der Karte. Es bringt mir die ausführliche Beschreibung nichts, wenn da dann nur "Hier, auf dem Richtturm, kamen sie zusammen ..." - JA, WO????? Wo ist dieser Richtturm??? Nervig!!! Das ist irgendwie fast immer dasselbe, das nervt! Aber Hauptsache so unwichtige Orte wie ein Wirtshaus ist dabei. 🤨 Und auf Seite 147 wird dieser Fehler auch deutlich: Tyra sagt, sie muss nach Lathien. Wo wohnt sie denn??? Die Karte zeigt doch nur Lathien! Echt merkwürdig. Ich kapiere das nicht. Es wird auch immer wieder von dreizehn Königreichen oder Provinzen (wechselt sich beides ab) gesprochen - aber selbst, wenn ich alle schwarzen Ortpunkte zusammenzähle, komme ich nur auf zwölf Orte insgesamt. Und dann gibt es auch Stellen, wo einige Orte auf der Karte nicht zu Lathien sortiert werden, obwohl klar dick auf der Karte steht "Königreich Lathien", sonst steht keine Königreich-Deklaration dabei.


    Das Setting ist düster, so wie es bei der Geschichte sein soll, auch die Atmosphäre kommt recht düster rüber. Der Schreibstil ist nicht flüssig zu lesen, wie man das so gewöhnlich kennt, aber auch nicht komplex poetisch. Auch die grobe Welt mit Mordschlag, Missbrauch und Intrigen ist gut und realistisch dargestellt.


    Schon der Prolog ließ mich überrascht stutzen: Dornröschen? Eher Rumpelstilzchen! 😆 Ja, richtig gelesen! Es taucht hier erstmal ein "Rumpelstilzchen" auf, dass erstgeborene Kinder abkauft. Die Figur ist von Anfang an mysteriös gehalten, und überrascht nicht nur, sondern macht richtig neugierig. Vor allem, weil es ja eine Dornröschen-Adaption sein soll. Hups, ins falsche Märchenloch gefallen. Alice lässt grüßen! 🤭


    Überrascht war ich, dass im zweiten Teil eine Frau als Hauptfigur des Teils vorgestellt wurde. Da ja vom Klappentext nur Ukalion zu lesen ist. Was sich aber dann zum Ende hin an den Prolog anhängt. Das war ein "AH"-Effekt. Beim Prolog weiß man ja nicht, wann und wo .. und das hier ist irgendwie Teil 2 vom Prolog, sozusagen. Habe ich bisher so auch noch nicht gelesen. Interessant auf jeden Fall. Dann geht es wieder zu Ukalion aus dem Klappentext.

    Das Buch ist in insgesamt 16 Teile geteilt, jeder mit einer eigenen Überschrift und einem Dornenzweig geschmückt. Die Teile sind nicht nummeriert, die habe ich für mich zur Übersicht beigeschrieben. Der Autor hat auch hier ganz ungewöhnlich immer wieder die Kapitel neu beginnen lassen. Jeder Teil fängt also mit 1 an, statt an den vorigen anzuknüpfen und weiterzulaufen, wie das normalerweise gemacht wird.


    Teil 1 (die Überschriften schreibe ich nicht, soll ja eine Überraschung sein): Ukalion, ein Müller, der auch als Protagonist (als einziger) im Klappentext erwähnt wird

    Teil 2: Tyra, die Duftfinderin, die irgendwo in einer Hafenstadt namens Myrthago lebt.

    Teil 3: Ukalion

    Teil 4: Verbrecher Grigo + der Narr Arlac, der für König Tiban narrt + Schreiber Inrico aus der schwebenden Bibliothek (auch auf der Karte) + Anthia, Grigos Schwester = hier ist das erste Mal, dass viele Charaktere in einem Teil vorkommen.

    Teil 5: Tyra + Cornella, einer nur kurz erwähnten Nebenfigur + das "Rumpelstilzchen" + Ukalion = hier merkt man, dass das "Rumpelstilzchen" kurz eingeworfen wird, um die Neugier weiter anzufachen. Ansonsten geht es um ganz andere Themen und Figuren. Und man fragt sich, was das mit diesem "Rumpelstilzchen" soll ...

    Teil 6: Perle, eine fünfzehnjährige Tochter des Waldläufers (zusammen mit ihrem Bruder Ion)

    Teil 7: Tyra + Ukalion + 4 kryptische Sätze zu Dario, der Son von Kyra, die völlig unnötig sind

    Teil 8: Inrico + Anthia

    Teil 9: Ukalion

    Teil 10: Perle und Ion = hier kommt jetzt sogar das Märchen "Hänsel und Gretel" ins Spiel. Natürlich ganz anders als wir es kennen und auch sehr abgewandelt, mehr als bei "Rumpelstilzchen", aber ich dachte sofort an das Märchen

    Teil 11: Ukalion + Tyra = Das erste Mal, dass die getrennten Protagonisten aufeinandertreffen + 1 unnötiger Satz zu Dario + Telamon, Einwohner von Ycena mit Tochter Isa + "Rumpelstilzchen" = wieder so ein weiteranfachen von Neugier, denn auch hier wird er nur kurz eingeworfen

    Teil 12: Arlac + Bauer Orionth und Gajus, Ukalions Stiefvater + Inrico und Anthia

    Teil 13: Perle und Ion

    Teil 14: Ukalion und Tyra und Telamon

    Teil 15: Perle und Ion = hier erfährt man, was es mit dem "Rumpelstilzchen" auf sich hat, ebenso, wer diese Frau im Wilden Wald ist + Ukalion und Tyra und Telamon

    Teil 16: Perle und Ion + Ukalion und Tyra und Telamon + Arlac + Inrico und Anthia = hier zum Schluß-Teil hat der Auto alle Figuren nochmal kurz eingebracht


    Das Ende ist sehr offen und einige der Figuren sind kaum voran gekommen mit ihren Zielen.

    Man erfährt nichts über die dreizehn oder vierzehn Hexen, was nach dem Zauber über das Königreich mit ihnen geschah. Nur einmal erfährt man von einer der Hexen etwas, aber auch das kann ich nicht ohne Spoiler aufschreiben, daher muss in die Lese-Chronik geschaut werden.


    Der Narr des Königs ist echt unterhaltsam. 😁 Das sind mal Stellen zum Schmunzeln und lachen: "Eure eiliggeborene Drängeleit." - "Oh, ich Narr! Was Weisheit in Sachen Totschlag und Stärke anbelangt, kann euch einfach niemand den Weinkrug reichen, eure wissensdurstige Trunkenheit."


    Noch ein Lacher, aber eher ein Weinlacher: "Was bildet der sich ein! Wir kennen uns ewig und wir zwei sind Schiffbrüchige, und da lächelt er uns an und verlangt Zoll für die Dinge, die wir am Leib tragen?" - "War es eine gute Idee, ihn nach dem Entführer zu fragen?" - "Immerhin hat er die Frage nicht verzollt." 😂 🙈 Es geht weiter, aber mehr schreibe ich dazu nicht.

    Einige unlogische Verläufe und Erzählfehler sind hier eingearbeitet (Siehe Lese-Chronik). Auch das Wort "vögeln", das einmal benutzt wird, passt überhaupt nicht in diese Zeit.



    Fazit:

    Eines der Bücher, die sich nicht sehr gut rezensieren lassen, ohne zu spoilern. So bleibt diese Rezi etwas wage, was ich nicht so gerne mag. Die Aussagekraft fehlt dann einfach. Aber es ist eben so, wer mehr erfahren möchte, muss eben Spoiler lesen, ansonsten es ebenfalls so hinnehmen. Ich habe versucht, so viel wie möglich zu berichten ohne die Verläufe an sich zu verraten. Es wartet auf jeden Fall einiges an Überraschung.


    Ich hatte zwischendurch einige Male das Bedürfnis, das Buch abzubrechen, aber die Sache mit dem "Rumpelstilzchen" ließ mich einfach nicht in Ruhe! Ich musste erfahren, was es damit auf sich hat. Und zum Glück lässt der Autor einen nicht hängen und schreibt das in Band 2. Aber vieles bleibt offen und rätselhaft. Ich kann nur hoffen, dass wir mehr über das Schicksal der Hexen in Band 2 erfahren. Das fand ich hier unbefriedigend. Auch das Warum kann ich hier nicht schreiben, da das wieder spoilert *stöhn*.


    Auch was die vielen Charaktere angeht, verstehe ich den Sinn nicht. So einige hätte der Autor ganz weglassen können. Sie dienen hier scheinbar nur als Lückenfüller. Auch diese fünf Sätze zu Dario ist totaler Unsinn. Damit kann man überhaupt nichts anfangen. Die ganzen Ziele der einzelnen Figuren schwirren herum, ohne ein Ende zu haben.


    Auf jeden Fall ist die Geschichte ganz anders als man schon vom Klappentext erwartet. Klar, die stimmen so gut wie nie, da Erwartungen ja kein Wissen heranziehen, nur Fantasie. Man kann ja im Vornerein nicht wissen, wie eine Geschichte ist, nur spekulieren. Aber in diesem Fall führt schon der Klappentext auf eine falsche Fährte. Für mich war der Verlauf mal richtig spannend, dann wieder nicht. Einzig die Neugier auf das "Rumpelstilzchen" hat mich dann durchhalten lassen. Eine ausgeklügelte Geschichte, die nicht ganz neu ist, aber sich aus drei Märchen zusammensetzt. Das ist eines der Dinge, die richtig überraschen. Auch existieren verschiedene Versionen der Kaiserreich-Geschichte und die der dreizehn Hexen. Welche nun stimmt, erfahren wir hoffentlich in Band 2.


    Auch wenn mich die Geschichte nicht ganz fesseln konnte und viele Fehler drin sind, werde ich Band 2 auf jeden Fall lesen. Ich möchte die ganzen Figuren und ihre Ziele für mich abschließen. Band 2 wirkt im übrigen erstmal gar nicht wie Band 2. Noch bevor ich das hier gelesen hatte, hatte ich Band 2 in der Hand, weil ich dachte, ich kaufe direkt das nächste Buch des Autors. Aber im Klappentext steht das gleiche Setting drin, also dachte ich mir, dass es Band 2 sein muss. Es steht ja auch nirgendwo als solches drauf. Gut, dass ich zuvor auch die Karte schon gelesen hatte, sonst wüsste ich das bis heute nicht. Auch auf Lovelybooks ist es nicht als Reihe und Band 1 gekennzeichnet, noch ist Band 2 dabei.


    Für alles insgesamt 3,5 Sterne. Für alle, die gerne andersartige und düstere Märchen lesen.

    (Ja, ich habe bewusst die Zahlen mal ausgeschrieben, mal nicht.)


    😈 Lesen auf eigene Gefahr:

    https://www.lovelybooks.de/bib…on/lesestatus/2573373645/


    COVER/AUFMACHUNG⭐⭐⭐⭐⭐

    GRUNDIDEE/THEMA ⭐⭐⭐⭐

    ATMOSPHÄRE/SETTING ⭐⭐⭐⭐⭐

    ERZÄHLSTIL ⭐⭐⭐,🌠

    HANDLUNG/VERLAUF ⭐⭐⭐

    CHARAKTERE ⭐⭐⭐

    GENRE ⭐⭐⭐⭐⭐

    :study: In Büchern zu lesen bedeutet zu träumen :study:

    :friends:Lesen & lesen lassen :friends:

    :-,Reich bestückte Scheichin mit einem exklusiv vielseiteigen Harem:-,

    :twisted: Wer zu viel ironiert, bekommt einen Sarkasmus! :twisted:


    :queen: Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht. :king:

    (Abraham Lincoln)




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