Mortimeer M. Müller - Der Ausbruch

Anzeige

  • Eigenzitat aus amazon.de:


    Jeder Mensch findet so seine eigenen Wege mit Krisen umzugehen, wie sehr viele Leute auf der Welt im Moment lernen. Mortimer Müller hat sich entschieden dies in schreibender Form zu tun und hat diesen ersten Teil seiner neuen Kurzromanreihe in China auf dem Lebensmittelgroßmarkt von Wuhan in der Provinz Hubei anfangen lassen. Ein anderer Ort des Geschehens ist das Krankenhaus in Wuhan, in dem erstmals der Verdacht an eine neue SARS-Variante aufgekommen ist. Weitere Handlungsorte sind verschiedene Teile Deutschlands und Österreichs, Norditalien und die USA.


    Erzãhlt werden die Ereignisse bis zur Sperrung Wuhans aus der Sicht verschiedener, ganz gut angezeichneter Charaktere, die sich wohl in den folgenden Bänden weiter entwickeln werden.


    Es ist etwas gewagt eine Crisis-in-Progress narrativ umzusetzen und man läuft auch Gefahr mit diesem Narrativ das öffentliche Denken gegen später aufkommende neue Informationen abzugrenzen - Menschen mögen Erzählungen und richten ihr Denken gerne an ihnen aus. Aber sie ändern höchst ungern eine einmal gefasste Meinung.


    Mit diesem Caveat ein gelungener Geschichteneinstieg dessen Bewertung - je nach Qualität der Fortsetzungen - sich noch ändern kann.



  • Das Cover finde ich für dieses Thema ziemlich daneben [-(. Es passt eher zu einem blutigen Thriller à Chris Carter. Oder einer Selbstmordgeschichte.

    Bücher sind auch Lebensmittel (Martin Walser)


    Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen. (Cicero)



Anzeige