Tino Breitenbach - Owen

  • Kurzmeinung

    melsun
    Eine tolle Geschichte, die trotz der Kürze interessante Protagonisten zu Tage bringt.
  • Kurzmeinung

    Canach
    Spannend bis zum Schluss, mit wirklich tollem Ende!
  • Kurzmeinung

    SaintGermain
    Mystery-Horror vom Feinsten, allerdings etwas zu kurz gefasst

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  • Danny will in seinem Urlaub seine Terrasse herrichten. Da entdeckt er einen ungewöhnlichen Jungen, der ihn nicht mehr loslässt, obwohl er keine Kinder mag. Und plötzlich weiß Danny nicht mehr, was er glauben soll.

    Das Cover des Buches ist zwar schlicht, aber absolut passend und ein echter Eye-Catcher.

    Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet, allerdings hätten die Charaktere doch noch besser dargestellt werden können.

    Die Spannung ist sofort da und ist bis zum Ende der Geschichte auf sehr hohem Niveau.

    Die ganze Geschichte ist an sich stimmig, allerdings hätte man einiges noch besser erklären und ausbauen können. Dafür hätte das Buch auch länger sein dürfen, das auf meinem Tolino gerade mal 83 Seiten zählt.

    Und dazu gibt es noch eine Bonusgeschichte und die Entstehungsgeschichte, was mir ebenfalls sehr gefiel.

    Nichsdestotrotz konnte mich das Buch überzeugen.

    Fazit: Mystery-Horror vom Feinsten, allerdings etwas zu kurz gefasst. 4,5 von 5 Sternen

  • Inhalt (Quelle: Klappentext)

    Danny mag keine Kinder. Er konnte sie noch nie leiden.

    Doch solch eine Abneigung wie gegen diesen Jungen, der seit Neuestem ständig in seiner Gegend rumhängt, ist selbst ihm fremd.

    Dabei hätte er doch eigentlich andere Probleme, denn in jüngster Zeit laufen in seinem Leben einige Dinge aus dem Ruder.

    Und dann ist da noch die Warnung seiner seltsamen Nachbarin: »Halten Sie sich von Owen fern. Er ist der Teufel.«


    Mir gefällt

    Der Roman baut durch mysteriöse Geschehnisse kontinuierlich Spannung auf; der Leser rätselt mit. Gleichzeitig lockern humorvolle Episoden das Geschehen auf. Die Zahl der Figuren und der Ablauf der Handlung ist übersichtlich, dazu trägt auch die Gliederung in kurze Kapitel bei, deren Handlung an jeweils einem Wochentag spielt. Die erzähltechnische Gestaltung und die Sprache sind sehr gut gewählt. Die Länge des Romans finde ich angemessen.


    Mir gefällt nicht

    -


    Fazit

    Diesen kurzen Roman kann ich allen Lesern empfehlen, die nicht enttäuscht sind, wenn nicht jede Frage beantwortet wird.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    1. (Ø)

      Verlag: Independently published


  • Das Problem bei vielen Kurzromanen ist, dass die Charaktere der Protagonisten sehr farblos bleiben und man sie nach dem Lesen der Geschichte schon wieder vergessen hat. Das ist in diesem Roman nicht der Fall. Dafür, dass die Geschichte nur wenige Seiten umfasst, konnte ich die Protagonisten gut und ausreichend kennenlernen, sie bekamen ein Gesicht beim Lesen. Und manch einer ist einem auch ein bisschen an das Leserherz gewachsen.


    Die Geschichte an sich hat mich auch sehr angesprochen. Es war alles enthalten, was eine gute Geschichte braucht. Eine spannende Story, Miträtseln und doch wieder falsch liegen, nicht zu vergessen ein angenehmer Humor und ein Sog, der zum Weiterlesen animiert. Kurze Kapitel laden ebenfalls zum Weiterlesen ein. Ich persönlich mag es nicht, wenn ich mitten in einem Kapitel eine Pause einlegen muss. :wink: Das Ende ist mehr oder weniger offen, aber nicht so, dass es nicht ein guter Abschluss für die Geschichte wäre.


    Zu der Story an sich kann man gar nicht viel erzählen, ohne zu viel zu verraten. Der Klappentext stimmt einen schon gut auf die Geschichte ein und mehr sollte man als Leser auch gar nicht wissen, bevor man mit dem Lesen beginnt. Interessant fand ich am Ende des Buches das Kapitel "Nicht mehr würdig". Es enthält die Ursprungsfassung der Geschichte von 2011. Sie geht jedoch in eine komplett andere Richtung und das macht das ganze so spannend.


    Von mir gibt es :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: für eine Geschichte, die mich gut unterhalten hat und ich werde mich vor kleinen Jungen mit blauen Wollmützen in Zukunft in Acht nehmen...

    Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten. (Albert Einstein)

  • Tino Breitenbach - Owen

    Verlag: Independently published

    121 Seiten

    Thriller

    Einzelband (Kurzgeschichte)

    23. Dezember 2019


    Danny mag keine Kinder. Er konnte sie noch nie leiden. Doch solch eine Abneigung wie gegen diesen Jungen, der seit Neuestem ständig in seiner Gegend rumhängt, ist selbst ihm fremd. Dabei hätte er doch eigentlich andere Probleme, denn in jüngster Zeit laufen in seinem Leben einige Dinge aus dem Ruder. Und dann ist da noch die Warnung seiner seltsamen Nachbarin: "Halten Sie sich von Owen fern. Er ist der Teufel." (Quelle: Klappentext)


    Meinung:

    Sehr spannender Kurzgeschichten Thriller. Danny hat eine Woche Urlaub, in dieser Woche hat er sich vorgenommen seine Terrasse herzurichten. Doch auf den Rückweg vom Baumarkt sieht er einen Jungen. Dieser Junge lässt ihn die ganze Woche nicht in Ruhe bis etwas Entscheidenes passiert. In jedem Kapitel passieren Danny immer mysteriösere Ereignisse und bei ihn drängt sich in der Woche immer mehr der Gedanke in den Vordergrund zum Psychologen zu gehen, doch dazu wird es nicht mehr kommen.


    Obwohl es eine Kurzgeschichte ist, werden die Figuren ausführlich genug beschrieben, dass sie eine gewisse Tiefe haben und man mitfiebern kann. Das Mitfiebern wird zusätzlich noch durch die kurzen Kapitel gesteigert, denn ein Kapitel beschreibt ein Tag. Nach jedem Kapitel werden mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet werden. Dadurch das die Geschichte ein offenes Ende hat, denkt man noch länger über die Fragen nach und das Buch beschäftigt einen weiterhin.


    Von mir gibt es :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: (5/5 Sternen) und ich empfehle diese Kurzgeschichte jeden, der eine spannende Kurzgeschichte mag, über die man noch länger als nur beim Lesen nachdenkt.

    1. (Ø)

      Verlag: Independently published


    SuB Anfang 2021: 129 / SuB aktuell: 118 (Keine Ebooks)

    Gelesene Bücher / Seiten: 58 / 21.400 (Keine Ebooks)


    Aktuelle Bücher:

    :study: Menschen im Hotel von Vickie Baum

    :study: Rubinrot. Liebe geht durch alle Zeiten von Kerstin Gier (Reread)


    Vergangene Jahre:

    2020: Gelesene Bücher: 59 / Gelesene Seiten: 18.033 (Keine Ebooks)


  • Der Klappentext sagt eigentlich schon genug, alles andere würde zu sehr spoilern.


    Aufgrund der Kürze der Geschichte wird sich auf bestimmte Szenen konzentriert, welche dann detaillierter beschrieben sind. Das geht in einigen Szenen so weit dass man sich diese wie bei einem Film genau vorstellen kann und gleich ein passendes Bild so wie die richtige Stimmung vor Augen hat. Zudem macht das die Geschichte unheimlich fesselnd und man fragt sich die ganze Zeit was eigentlich mit dem Hauptcharakter Danny los ist. Dabei können einem die Charaktere trotz der Kürze der Geschichte durchaus ans Herz wachsen und das gilt nicht nur für Danny (auch wenn der irgendwie schräg ist), sondern auch für dessen besten Freund Marvin.

    Trotz des Themas hat das Buch aber sogar eine gewisse Prise Humor, auch wenn das eigentlich eher düsterer Humor ist. Der gefiel mir persönlich aber sehr gut.

    Am Ende mündet das Ganze in einem Finale wie man es vermutlich nicht erwartet hat.
    Für mich ganz großes Kino und das in solch einem kleinen Buch! Ich könnte es mir sehr gut als Drehbuchvorlage vorstellen. :D


    Daher von mir ganz klar: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: :thumleft:

    "I'm one with the force, the force is with me..." - Chirrut Imwe (Star Wars: Rogue One)

    俺は、お前を裏切らない - Ich werde dich nicht verraten

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