Florian Hilleberg - Das Erbe von Kincaid Hall

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  • Über den Autor (Amazon)

    Im Jahre 1980 erblickte ich in Uelzen, einem kleinen malerischen Städtchen inmitten der Lüneburger Heide, das Licht der Welt.

    Aufgewachsen bin ich in einem kleinen Dorf unweit meiner Geburtsstadt. Sehr früh schon interessierten und faszinierten mich die dunklen Mythen, die Dämonen und Untoten – und bald hielt ich im zarten Alter von neun Jahren meinen ersten Gruselroman in der Hand.

    Auch schriftstellerisch habe ich früh geübt und schon in der Grundschule am liebsten fantastische Aufsätze verfasst, in denen ich frei fabulieren konnte. Oft inspiriert von den Heftromanen der Serie JOHN SINCLAIR, für deren Sammler-Edition ich schließlich auch mehrere Kurzgeschichten schrieb, von denen insgesamt drei veröffentlicht wurden.

    Mit Beginn meines Studiums und meines Umzugs nach Göttingen legte die Kreativität eine kleine Pause ein und erwachte erst wieder mit meiner Tätigkeit als Redakteur für LITERRA zu neuem Leben. Neben einer Online-Vampir-Serie schrieb ich auch mehrere Kurzgeschichten für das Internetportal. Schließlich folgten die ersten Veröffentlichungen in Print-Form.


    Produktinformation (Amazon)

    Format: Kindle Ausgabe

    Dateigröße: 4323 KB

    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 318 Seiten

    Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS (27. Februar 2020)

    Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.

    Sprache: Deutsch

    ASIN: B084HJGQRR


    Viele Geheimnisse

    Für die Kincaid-Destillerie, die in den schottischen Lowlands liegt, ist das Oberhaupt des Kincaid-Clans Lady Morag verantwortlich. Viele Jahre hat sie der Destillerie allein vorgestanden, doch jetzt will sie sie ihrem Nachfolger übergeben. Und das soll ausgerechnet ihr Sohn Rowan sein, der an der Destillerie – im Gegensatz zu seiner Schwester Shona – noch nie ein Interesse gezeigt hat. Shona würde das Unternehmen gern übernehmen, doch für ihre Mutter ist sie denkbar ungeeignet als Erbin. Ein dunkler Fleck in der Vergangenheit ihrer Mutter zieht jedoch ungeahnte Folgen nach sich….


    Meine Meinung

    Das Buch ließ sich durch den angenehm unkomplizierten Schreibstil sehr gut lesen. Ohne Unklarheiten im Text. Es war von Anfang an spannend und ich war in der Geschichte schnell drinnen. Auch in die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Ich hatte sofort den Eindruck, dass Cybill, Shonas Tochter, nicht gerne zu ihrem Vater ging. Dazu muss man sagen, dass Shona geschieden war. Und doch musste sie ihn alle zwei Wochen ertragen. Und Shonas Ex versuchte alles um nachzuweisen, dass Shona als Mutter ungeeignet sei. Es gibt einige Geheimnisse um Kincaid Hall die nach und nach aufgelöst werden. Doch das wirkliche Geheimnis kam natürlich erst am Ende heraus, auch wenn der Leser vielleicht schon von etwas eine Ahnung bekam. Dann ist da noch Annabelle, die Freundin von Shonas Bruder Rowan. Shona war von Anfang an misstrauisch ihr gegenüber. Ob mit Recht oder zu Unrecht, das soll der geneigte Leser bitte selbst herausfinden. Das Buch bot ein schönes Maß an Spannung. Ich habe es sehr gerne gelesen, es hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Auf jeden Fall hat es mit sehr gut gefallen, so dass ich eine Leseempfehlung ausspreche und die volle Bewertungszahl vergebe.


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    Liebe Grüße
    Lerchie



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    nur wer aufgibt, hat schon verloren

  • „Das Erbe von Kincaid Hall“ von Florian Hilleberg habe ich als ebook mit 182 Seiten gelesen, die in 23 Kapitel eingeteilt sind.
    Die alte Lady Morag will sich zur Ruhe setzen und ist der Meinung, dass es für die Kincaid-Destillerie besser wäre, wenn ein Mann das Unternehmen leiden würde. Also überträgt sie es ihrem Sohn Rowan. Der hat aber nicht wirklich Lust und will sich lieber weiter amüsieren. Seine Zwillingsschwester Shona ist über die Entscheidung der Mutter wütend. Da sie sehr an dem Betrieb interessiert und motiviert ist, soll sie ihrem Bruder bei der Führung der Geschäfte helfen. Als der plötzlich seine Heiratspläne bekannt gibt, hat Shona einen Verdacht, wobei ihr Ex-Mann eine wesentliche Rolle spielt. Außerdem hat sie noch eine pubertierende Tochter, zu der ihr Verhältnis aus meiner Sicht noch nie wirklich sehr eng war. Shona steigert sich sehr in diese Dinge rein, wodurch sogar ihre Beziehung einen Knacks bekommt.
    Es ist eine sehr turbulente, aufregende und spannende Geschichte, die sich, auch wegen des guten Schreibstils, sehr zügig lesen lässt. Es gibt Perspektivwechsel zwischen den Familienmitgliedern, die die Geschichte aus einer anderen Sicht beleuchten. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Lady Morag ist eine knallharte Geschäftsfrau, die nach dem Tod ihres Mannes die Destillerie alleine führte, Rowen ist nicht wirklich daran interessiert und genießt sein Leben. Shona dagegen arbeitet schon seit Jahren hart im Unternehmen, ist geschieden und hat eine 14jährige Tochter, für die sie kaum Zeit hat. Sie (Shona) ist schwierig im Umgang, aufbrausend, übellaunig. Mit etwas mehr Diplomatie würden ihr einige Sachen bestimmt besser gelingen. Aber so vergrault sie noch die letzte Person, die bisher zu ihr gehalten hat.
    Die Geschehnisse gehen rasant voran, immer passiert etwas, meist nichts Gutes, es gibt Kummer, Streit, Tränen und Familiengeheimnisse. Es ist auch eine sehr traurige Geschichte.
    Das Cover finde ich wunderbar, ein altes Schloss mit düsterem Himmel, sehr passend zum Inhalt des Buches.

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