Christel Wiegand - Fünf alte Damen

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  • Klappentext

    Alt sind sie geworden, Lina, Emma, Hilde, Anna und Marie. Ihre Gesundheit hat Kratzer abbekommen, die Gelenke rosten langsam ein, überhaupt, die ganze Kraft lässt irgendwie nach. Haus und Garten alleine versorgen wird zu schwer – also ab ins Altersheim!

    Aber wohin mit ihren geliebten Tieren, die keine Streicheltiere sind, sondern ‚nur Nutztiere‘?

    Zum Schlachter!

    Töten lassen!

    Nicht mit diesen fünf alten Damen aus einem kleinen Dorf im Schwarzwald. Sie finden eine Lösung für sich und für ihre Tiere. Dabei bahnt sich für eine junge Pensionsbesitzerin noch ein unverhofftes privates Glück an.

    Meinung

    eine Senioren WG der etwas anderen Art, gleichzeitig ein Gnadenhof für geliebte Nutztiere wie Hühner, Hasen, Gänse und Kühe. In den meisten Seniorenheimen darf man kein Tier mitbringen, diese Trennung ist für jeden schlimm aber ich kann mir vorstellen für Ältere doppelt. Das Leben gibt keinen Ersatz mehr, wenn man älter ist.

    In diesem Buch wird aus der Not eine Tugend gemacht. Jede Frau, jeder Mann und jedes Tier hat seine eigene Geschichte, die interessanter Weise nicht hinter einander erzählt wird, sondern so wie es die Situation erfordert.

    Der Schreibstil ist vielleicht nicht der spannendste aber das Buch hat Charme, vor allem in dem Nicht gesagten ist sehr viel Stoff zum nachdenken.

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