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Elias Haller - Der Luzifer Killer

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  • „Der Luzifer-Killer“ von Elias habe ich als Taschenbuch vom Edition M-Verlag gelesen. Es hat 423 Seiten, die in 82 Kapitel eingeteilt sind.
    Es ist ein gemeinsamer Fall für Erik Donner und Klara Frost.

    Eine kurze Zusammenfassung der Handlung zu geben, ist eigentlich unmöglich. Dafür ist einfach zu viel passiert.
    Es begann damit, dass unter dem Eis ein Kindersarg gefunden wurde, in dem sich ein altes Bild von Klara und Erik sowie eine seltsame Chiffre befand. Einige Monate kam man mit den Ermittlungen nicht voran, bis eine seltsame Frau bei Klara auftauchte, die angeblich etwas darüber weiß. Klara versucht nun Kontakt zu ihrem alten Studienkollegen Erik aufzunehmen, was nicht einfach ist, da er sich angeblich in der Psychiatrie befindet. Es wird ein Teil des eigentlich nicht vorhandenen Luzifer-Videos gepostet.
    Kriminalhauptkommissar Sokrates Vogel in Dresden schaltet sich in die Ermittlungen ein, da er schon seit vielen Jahren versucht, den Luzifer-Fall zu klären.

    Es ist eine sehr spannende, sehr rasante und sehr erschütternde Geschichte, die schon in den 80er Jahren in der DDR begann und die auch in Klara’s Vergangenheit führt. Es gibt immer wieder Kapitel die zurück führen in die Jahre von Klaras Leben aber auch in das Leben anderer Beteiligter.
    Erik ist immer noch ein selbstzerstörerischer und unkonventioneller Ermittler, der mehr Leben als eine Katze hat. Gemeinsam mit Klara sind sie ein unschlagbares Team.

    Durch den guten Schreibstil war das Buch sehr gut und zügig zu lesen, auch wegen des ständig steigenden Spannungsbogens. Die Charaktere waren sehr unterschiedliche. Erik und Klara kennt man ja schon aus den anderen Büchern. Sie sehr gewissenhaft und strukturiert und er chaotisch, draufgängerisch, unvernünftig. Sokrates Vogel ist wirklich ein komischer Vogel. Er arbeitet zusammen mit seinen beiden Mitarbeitern und einem Meerschweinchen in einem Kellerloch, ist schwer krank und lässt sich nicht unterkriegen. Mit einer gewissen Prise (Galgen)Humor meistert er sein Dasein. Trotzdem gibt er nie alles preis, was er weiß.
    Es gibt sehr viele weitere Personen, die in den Fall verwickelt sind, aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten.
    Das Ende war für mich schon sehr überraschend. Aber alles sehr gut aufgebaut und schlüssig.
    Auch das Cover passt perfekt zur Geschichte.

  • Squirrel

    Hat den Titel des Themas von „Elias Haller, Der Luzifer Killer“ zu „Elias Haller - Der Luzifer Killer“ geändert.
  • Ein Kindersarg wird entdeckt. Außer seltsamen Inschriften befindet sich darin nur ein Foto, das Frost und Donner in ihrer gemeinsamen Studienzeit zeigt. Doch Donner will keinen Kontakt mit Frost. Als dann ein altes Video und eine erste Leiche auftaucht, ist auch Donner verschwunden.


    Das Cover des Buches ist nicht nur exzellent gelungen, sondern passt auch hervorragend zum Buch.


    Und dass die beiden Kultkommissare des Autors erstmals zusammen ermitteln ist einfach sensationell, denn beide sind doch sehr unterschiedlich und doch auf seine eigene Wiese eigenwillig.


    Vom Autor habe ich schon viel (Gutes) gehört und trotzdem ist es erst mein 2. Buch von Elias Haller. Definitiv wird es aber auch nicht mein letztes sein.


    Der Schreibstil ist ausgezeichnet; Charaktere und Orte werden brillant dargestellt, auch wenn man die bisherige Reihe der Kommissare (noch) nicht kennt. Dazu erfährt man einiges über die Vergangenheit von Klara Frost.


    Obwohl die Geschichte selbst einiges an Düsternis zu bieten hat, wirkt der Thriller locker und nie so düster wie Thriller aus Skandinavien.


    Der Plot ist hervorragend durchdacht und inszeniert; die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite auf höchstem Niveau.


    Das Ende des Buches lässt vermuten, dass es nicht der letzte gemeinsame Fall der beiden war, was ich nur befürworten kann.


    Fazit: Ein Thriller, der mit globalen Thriller-Stars absolut mithalten kann. 5 von 5 Sternen

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