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Kerstin Held - Mama Held: Jedes Kind ein Recht auf Familie

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  • Über die Autorin:

    "Kerstin Held, geboren 1975, wuchs in Dortmund mit ihrer zwei Jahren jüngeren schwerbehinderten Schwester auf. Die Selbstverständlichkeit von Behinderung und Pflegebedürftigkeit in ihrem Leben ebnete den Weg in ein ebenso selbstverständliches Familienleben mit schwerbehinderten Pflegekinder. Aufgewachsen im Münsterland, Ergotherapeutin, Fachberaterin für Rehabilitations- und Medizintechnik, Eventmanagerin ist sie mittlerweile im Landkreis Wesermarsch in Niedersachsen zu Hause. Seit 2000 nahm Kerstin Held im Laufe der Zeit insgesamt zwölf Pflegekinder mit den unterschiedlichsten Behinderungen auf, bei sieben wurde sie auch selbst Vormund. Seit 2011 ist sie im Vorstand des Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V., seit 2014 dessen Vorsitzende."

    Quelle: Mama Held - Jedes Kind ein Recht auf Familie


    Klappentext:

    "Kerstin Held schafft wie keine zweite, Kinder glücklich zu machen, die sonst keine Chance hätten. Die heute 44-jährige gibt behinderten Pflegekinder ein familiäres Zuhause - oft gegen viel Widerstände. Bis heute hat Kerstin Held als Pflegemutter zwölf Kinder aufgenommen, zehn davon schwerstbehindert. In "Jedes Kind hat ein Recht auf Familie" erzählt sie sie nun von ihrem steinigen Weg zur " Mama Held" und heutigen Vorsitzenden des Bundesverband behinderter Pflegekinder.

    Kerstin Held setzt sich mit aller Kraft dafür ein, dass behinderte Pflegekinder eine größere Lobby bekommen. Die unermüdliche Kämpferin in Sache Inklusion und Gleichberechtigung von Kindern mit Behinderung."

    Quelle: Mama Held - Jedes Kind ein Recht auf Familie


    Meine Meinung:

    Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, dass Kerstin Held mir gegenüber sitzt und mir Ihre Geschichten erzählt. Auch, dass das Buch nicht in chronologischer Reihe aufgebaut ist hat zu diesem Eindruck geführt.

    Warum entscheidet man sich für behinderte Pflegekinder? Warum tut man sich den Stress/ Kampf mit Behörden, Ämter, Krankenkassen, Ärzte und Pflegekräfte an? Das sind Fragen, die Frau Held mit ihrem Buch sehr anschaulich und ehrlich erklärt. Es werden die schönen Seite, die schweren Seiten und auch die sehr traurigen Seiten beschrieben.Ich hatte ein herrliches Kopfkino beim lesen, musste oft laut lachen beim Lesen und auch weinen. Ein Buch, welches mich emotional sehr mit genommen hat, aber mich glücklich und zufrieden zurückgelassen hat.


    Fazit:

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:, ein sehr tolles Buch. Einige Themen sind mir leider nur kurz beschrieben, da hätte ich gerne noch mehr darüber erfahren. Vielleicht werden die ja in einem weiterem Buch von Kerstin Held beschrieben, ich würde mich darüber sehr freuen.

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Mama Held - Jedes Kind ein Recht auf Familie“ zu „Kerstin Held - Mama Held: Jedes Kind ein Recht auf Familie“ geändert.
  • Das ist ein echt tolles Buch, Kerstin beschreibt ihren Werdegang und Leben sehr anschaulich. Ich habe dieses Buch an einem Tag durchgelesen. Dabei viel gelacht und auch geweint. Beim Lesen hatte ich immer Kopfkino, allerdings muss ich gestehen, dass ich die Autorin persönlich kenne. Ich arbeite in der Familie und kannte natürlich schon vor dem Lesen die Geschichten. Aber der Beitrag ist keine bezahlte oder unbezahlte Werbung, sondern meine Meinung zu diesem Buch. Klappentext und Info zur Autorin, sind im oberen Beitrag beschrieben, deshalb Verzichte ich darauf

    In diesem Buch schreibt Kerstin Held ihre Geschichte auf, wie und warum es dazu kommt, dass ihr Lebensinhalt die Inklusion/Rechte und Versorgung von behinderten Pflegekinder wird. Der Erzählstil ist sehr locker und in der Ich-Form gehalten. Die Erzählung ist in einzelne Themen unterteilt und nicht in chronologischer Reihenfolge gehalten, was es manchmal beim Lesen schwierig macht den Zusammenhang zu verstehen. Ich fand dies persönlich nicht als zu störend. Vieles was Kerstin Held beschreibt, vor allem die Infos über die Probleme mit den Ämtern, verursacht Kopfschütteln und Verwunderung, das es im Jahr 2020 immer noch keine richtige Rechtsgrundlage für behinderte Pflegekinder gibt. Die Autorin erzählt auch von den emotionalen Seiten, der schönen, schwierigen und auch den traurigen, ihrer Tätigkeit. Für ich ein gelungenes Buch über den Alltag eine Pflegemutter.

    Ich denke, für Menschen, die mehr über den Alltag/Probleme als Pflegemutter mit behinderten Kindern wissen möchte, ist dieses Buch zu empfehlen. Wer Interresse an dem Thema Inklusion oder auch Alkohol während der Schwangerschaft und deren Folgen hat, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.

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