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Ian Manook - Der Mongole: Kälter als der Tod / Les Temps sauvages

Der Mongole: Kälter als der Tod

4 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Band 2 der

Verlag: Blanvalet

Bindung: Broschiert

Seitenzahl: 560

ISBN: 9783764506063

Termin: Neuerscheinung Januar 2020

  • Klappentext:

    Nach dem vielfach preisgekrönten Debüt nun der zweite Fall für Yeruldelgger, den härtesten Kommissar der Mongolei!

    Die mongolische Steppe im Winter ist ein erbarmungsloser Ort. Eisige Winde und meterhohe Schneeberge beherrschen die karge Natur. Doch die Leiche, die unter einem gefrorenen Yak-Kadaver gefunden wird, scheint nicht der Kälte, sondern einem Mörder zum Opfer gefallen zu sein. Und es ist nur der erste in einer Reihe seltsamer Funde, die Kommissar Yeruldelgger beschäftigen. Die Spur führt ihn aus der Kälte der Mongolei nach Frankreich und zu einem grausigen Fund in einem Schiffscontainer. Er ahnt nicht, dass er mit seinen Untersuchungen in ein Wespennest aus politischen Verwicklungen und persönlichen Rachefeldzügen sticht – und er mitten in dessen Zentrum steht.


    Autorenbio (von Random House):

    Ian Manook arbeitete als Journalist und leitete eine Kommunikationsagentur, bevor er sich dem Schreiben zuwandte. Sein Debütroman »Der Mongole. Das Grab in der Steppe« ist mehrfach preisgekrönt, unter anderem wurde er mit dem renommierten Krimipreis Quais du Polar ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Ian Manook lebt in Paris.



    Rezension:



    Mongolische One-Man-Show, die manchmal etwas nervt



    Definitiv eine interessante und richtig spannende Kriminalgeschichte, manchmal auch eine etwas überfrachtete Story, aber gerade dieses Überfrachtete hat auch wieder seinen Reiz. Gerade diese wirklich spannend geschriebene Geschichte begründet in meinen Augen auch meine 4 Sterne Bewertung. Interessante Informationen zu Land und Leuten fließen genauso in die Geschichte ein, dies hätte für meine Begriffe auch durchaus etwas mehr sein können, aber man darf auch nicht außen vorlassen, dies ist ein Krimi und kein Roman. Und für einen Krimi ist das vollkommen ausreichend. Dennoch ermöglicht dieses Buch Einblicke in eine fremde Kultur und ebenso Einblicke in eine fremde Mentalität, bietet viele Informationen. Und ebenso zeigt es Machtgefüge in einer entfernten Welt, die durch Veränderungen im ehemaligen sozialistischen Block, deutlich verändert wurde. Die Charaktere sind interessant, aber etwas flach gehalten, aber vielleicht ergibt sich ein größerer Reiz, wenn man vorher Teil 1 gelesen hätte. Das habe ich leider nicht getan. Ich werde das aber noch nachholen. Ansonsten spielt eine große Brutalität eine Rolle, vielleicht passt das aber auch in diese etwas brachiale Landschaft und uns weichgespülten Europäern ist das nur zu heftig, weil wir so etwas nicht mehr gewöhnt sind. Dennoch ist das alles etwas viel. Eine gewisse männlich orientierte Macho-Show hat mich etwas angenervt, aber gegen Ende wird die Macho-Show auch etwas weiblicher und ich damit wieder etwas versöhnlicher gestimmt. Alles in allem ein interessantes, aber gewöhnungsbedürftiges Buch.


    Dennoch 4 Sterne von mir!


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    "Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns." Franz Kafka

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Ian Manook - Der Mongole Kälter als der Tod“ zu „Ian Manook - Der Mongole: Kälter als der Tod / Les Temps sauvages“ geändert.