Henning Mallon - Tagträumer. Wie ich lieben lernte

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  • Kann man seine Träume leben?


    Auf diese Frage gibt es meiner Meinung nach nur eine einzige Antwort und sie lautet: Ja!

    Wir alle tun es, bewusst oder eben nichts ahnend, aber unsere Gedanken kreieren unsere Welt. Wie im Inneren so im Äußeren.


    Liebe Bücherfreunde,


    ich bin Henning und beschäftige mich mit dieser Frage, seit ich das Buch The Secret gelesen habe. Immer wieder versuchte ich die dort erfahrenen Ratschläge umzusetzen, doch immer wieder gab ich auf. Erst als ich ernsthaft erkrankt war und keinen Sinn mehr in meinem Leben sah, begriff ich, worauf es ankommt. Gedanken werden wahr und so kam es, dass ich tatsächlich ein Buch über mich und meinen Weg der Selbstfindung veröffentlichen ließ.


    Was anfangs als Therapie gegen Übelkeit geplant war, entwickelte sich innerhalb weniger Tage zur Routine und machte von Tag zu Tag mehr Spaß. Nach weniger als einem halben Jahr schickte ich den ganzen Text, denn mehr war es erst noch nicht, an einige Verlage, um postwendend Absagen zu erhalten. Also entschied ich mich für einen kleinen Verlag aus der Umgebung, der auf eine Zuzahlung angewiesen war. Und Frau Schmitz, vom gleichnamigen Verlag, hatte jede Menge zu korrigieren, weil ich in der Gegenwartsform geschrieben hatte.


    Ich habe in diesem Buch selber meine Hosen runtergelassen und sehr viele intime Details aus meinem Leben verraten, weil mich nicht länger interessiert, was früher einmal war. Alles, was ich je angetan habe und mir angetan wurde zählt nicht mehr, so wurde ich quitt mit dem Universum und auch mir selbst. Alte Verhaltensmuster wurden aufgelöst und ich lebe ein glückliches und erfülltes Leben.


    Und das alles, weil ich dieses Buch geschrieben habe. Dort beschreibe ich, wie ich was gemacht habe und was es in mir ausgelöst hat. Ich habe beim Schreiben nicht nur an mich oder meine Zukunft gedacht, sondern vielmehr ans Kollektiv. Nach meinem Selbstmordversuch bin ich dankbar und froh, weil ich Menschen hiermit helfen kann, sich ihr Leben wie gewünscht zu erträumen und es dann auch zu empfangen.


    Love - Peace - Happiness

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Henning Mallon - Tagträumer Wie ich lieben lernte“ zu „Henning Mallon - Tagträumer. Wie ich lieben lernte“ geändert.
  • Inhalt: Zitat amazon.de:

    "Kann man seinen Traum leben?
    Dieser und weiteren Fragen widmet sich Henning Mallon und schildert, wie er sein Leben aufgrund einer Krankheit neu ordnet und gestaltet. Er beschreibt im Detail seine sozialen Einschränkungen sowie den eigenen körperlichen Zerfall und wie er darunter leidet, aber vor allem auch, wie er durch Meditation und Cannabiskonsum seine Selbstheilungskräfte sucht, findet und schließlich aktiviert.
    Immer mehr fügen sich kleine Puzzlestücke zu einem großen Ganzen zusammen, der unbedingte Glaube an Gott oder das Übernatürliche helfen dem Autor dabei, seine Liebe und Dankbarkeit wiederzuentdecken.
    Er nimmt Sie mit auf eine gefühlvolle Reise, deren Ausgang zwar offen, jedoch geistig schon geschrieben ist."






    Also, als ich das Cover gesehen habe, dachte ich mir noch, dass es irgendwie locker-lässig daherkommt und dies sicher ein Buch sein wird, dass man so nebenbei mal lesen kann. Da habe ich mich dann erst näher damit beschäftigt und festgestellt, dass mein erster Eindruck getäuscht hat. Da steckt viel Tiefe drin, die zum Nachdenken anregt.

    Jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, hat sich der Eindruck zum Cover noch einmal verändert. Jetzt wird der tiefere Sinn dahinter noch klarer und da muss ich doch schon immer mal wieder schmunzeln, denn die Details passen schon hervorragend und machen klar, dass der Autor mit Ironie so einiges klarmachen möchte.

    Genauso ist das auch beim Schreibstil. Der kommt einerseits irgendwie lässig daher, andererseits spürt man die heftigen Emotionen Henning Mallons. Die sind richtig greifbar. Ich möchte jetzt mal die Ansichten und die Vorgehensweisen außen vor lassen, sondern hier lediglich die Darstellungen bewerten, denn jeder hat so seine eigenen Mittel und Wege, durch´s Leben zu gehen und das soll auch meiner Meinung nach nicht bewertet werden.

    Mir hat es super gefallen, dass der Autor hier schonungslos offen sich und anderen gegenüber erzählt. Die Geschehnisse und Gedankengänge werden super eindrücklich dargestellt. Die Ironie, die meist immer so mitschwingt, passt, genau wie beim Cover einfach super.


    Mein Fazit: die Offenheit und Ehrlichkeit wird sicherlich polarisieren

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