Die Ergebnisse der Leserlieblinge-Wahl im BücherTreff

Pageturner! Der euch allerdings nicht gepackt hat?

  • Für mich bleibt nur die Überlegung, ob es für Dich ein Pageturner bleibt, auch wenn Du unbefriedigt zurückbleibst nach dem Lesen, oder ob du nachträglich sagen würdest „nein, zum Pageturner fehlt dieser tiefe Eindruck, der noch lange nachhallt“?

    Gute Frage. Das kommt wohl auch immer darauf an wie jeder für sich persönlich den Begriff "Pageturner" definiert. Da tendiere ich dann wohl doch eher zu Deiner zweiten Option. :wink: Gelesen hat es sich trotzdem gut.

    „Äußere Krisen bedeuten die große Chance sich zu besinnen.“

    (Viktor Frankl)

  • Ob ich es jetzt Pageturner nennen würde, weiß ich gar nicht so recht, aber ich verstehe auf jeden Fall, was pralaya meint. Zuletzt hatte ich das Gefühl bei folgendem Buch. Da ging es mir auch so, dass die Seiten nur so dahin flogen. Teilweise auch, weil es spannend war, aber so richtig gepackt hat mich die Story tatsächlich nicht und so sonderlich angetan war ich dann vom Buch letztendlich einfach nicht, wie es so manch einer hier bei einem Pageturner eben erwartet. Wenn man jetzt nach der Wortbedeutung geht, war das Buch schon ein Pageturner, wenn man nach der letztendlichen Begeisterung geht, vielleicht eher nicht.

    So many things become beautiful when you really look.


    Lauren Oliver

  • Ich glaube so langsam kommen wir der Sache näher :totlach:

    Sorry kann mich manchmal nicht so gut ausdrücken, aber ich sehe ihr versteht mich :uups:

    :study: Der Thron der Finsternis (Dämonenzyklus 4) - Peter V. Brett

    :study: Dragon Ninjas: Der Drache der Berge - Michael Petrowitz

    :montag: Bücherkrieg (Bibliothek der flüsternden Schatten (3) - Akram El-Bahay

    :montag: Conan the Barbarian (Complete Collection) - Robert E. Howard


  • Man bezeichnet ein Buch als Pageturner, weil die Seiten nur so dahinfliegen.... aber richtig fesseln kann die Geschichte nicht. Kennt ihr das?

    Ich würde kein Buch, dass nur geringe Spannung für mich beinhaltet als Pageturner bezeichnen. Für mich sind es Bücher, die mich vollkommen gefangen nehmen und auch unterhalten, und wo ich es gar nicht merke wie die Seiten nur so dahin fliegen.O:-) Das ist Pageturner. Als Beispiel unter vielen anderen würde ich einen Thriller von Chris Carter nehmen. Aber in anderen Genres sind andere Beispiele für.:-, Der Carter ist ein Garant für mich für eine spannende Unterhaltung, wo die Seiten nur so dahin fliegen. Das man bei so einem Buch unbefriedigt zurückbleibt, kenne ich nicht. :-? Für mich ist das Buch spannend, und da denke ich auch nicht weiter drüber nach. Ich lese es gerne und möchte immerzu weiter lesen.


    Ob es in Erinnerung bleibt, ist für mich eine andere Frage, denn bei mir ist es oft der Fall, dass ein Pageturner, keinen bleibenden Eindruck hinterlässt. Vielleicht war es das , was du meinst... Dieser Punkt vermiest mir aber das Buch nicht.

    Es ist nur halt vieles unter Pageturner "schnelllebig" - schnell gelesen, schnell vergessen :D


    Es ist glaube ich eine Definitionssache, was man unter einem Pageturner versteht. Für mich ist ein Buch, das ich gleich nach dem Lesen vergesse, und nur vom Titel und Autor her kenne, das ich aber sehr spannend erlebt habe und schnell gelesen habe, durchaus, als Pageturner zu bezeichnen. Aber ich glaube, genau solche Bücher meinst du. Die, die nicht einen bleibenden Eindruck hinterlassen.


    Ich muss aber dazu sagen, dass mir kein Buch einfällt, das ich gerne gelesen habe, wo die Seiten nur so dahin geflogen sind und das ich als Pageturner bezeichnen würde, und letztendlich, das mich unbefriedigt zurück lies. Kenne ich nicht.

    2020: Bücher: 36/Seiten: 16 114
    2019: Bücher: 164/Seiten: 66 856
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    "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"

    Dalai Lama

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    Lese gerade:

    Miller, Madeline - Ich bin Circe

    Beckett, Simon - Die ewigen Toten

  • Ich muss aber dazu sagen, dass mir kein Buch einfällt, das ich gerne gelesen habe, wo die Seiten nur so dahin geflogen sind und das ich als Pageturner bezeichnen würde, und letztendlich, das mich unbefriedigt zurück lies. Kenne ich nicht.

    Das kenne ich auch nicht.

    Irrlicht und Hexe (7. Hexenregel: Unterschätze nie die Kraft des Wortes - es hat eine besondere Kraft, es kann befreien, anstoßen und verändern, aber auch verletzen und zerstören)

  • Mir passiert es ständig.

    wie schade :friends: Ich finde es ehrlich gesagt schlimm und sehr schade, wenn man so unbefriedigt vom Lesen eines Buchs zurückbleibt. Mir passiert es schon, aber bei Büchern, die ich als schlecht oder uninteressant empfinde.O:-) Gar nicht bei Büchern, die ich gerne und in einem Sog lese. Die sind wahre Pageturner, und lassen bei mir nicht das unbefriedigte Gefühl zurück.

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  • Pageturner sind für mich äußerst spannende und fesselnde Bücher, die ich nicht aus der Hand legen kann und bei deren Lektüre mich schon eine Klopause nervt.:loool:

    Deshalb müssen solche Bücher nicht unbedingt von hoher literarischer Qualität sein, manchmal möchte ich mich auch einfach nur unterhalten und vom Alltag ablenken lassen.

    Ein solcher Pageturner war "Offline" von Arno Strobel für mich, ich habe dieses Buch ungewöhnlich schnell gelesen, auch wenn mir klar ist, dass es kein Fall für den Literatur-Nobelpreis ist.

    Was andere Leute (sei es Forenmitglieder, Literaturpäpste oder Bestsellerlisten) für "Pageturner" halten, ist mir übrigens völlig egal. Ich definiere das nur für mich.

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Im Horrorbereich würde mir Richard Laymon einfallen. Den finde ich sehr überbewertet und da gibt's massenhaft talentiertere Schriftsteller, die Bücher veröffentlichen, die in eine ähnliche Kerbe schlagen. Die Geschichten an sich sind meistens schon spannend geschrieben, es passiert auch andauernd etwas und es ist viel Bewegung drin, aber ich hab sie auch schnell wieder vergessen.

    Der ist mir hier auch als erstes eingefallen :lol: Wobei ich einige Bücher von ihm auch sehr mag und gut bewertet habe. Aber mit der Zeit wurden sie immer schlechter, was mich jedoch nicht daran gehindert hat, sie regelrecht zu inhalieren, weil einfach immer was los war und man wissen wollte wie es weiter geht. Das kommt bei mir im Horrorbereich recht oft vor.


    Letzte Woche ist mir noch so ein Buch untergekommen, das unten verlinkte. Das habe ich auch in jeder freien Minute gelesen, kann es am Ende aber nur mit gut gemeinten 3 Sternen bewerten.

  • Dieses Buch habe ich in weniger als 2 Tagen gelesen und definitiv als Page Turner empfunden. Der Roman handelt von 2 Familien, die aus den früheren deutschen Ostgebieten (heute Polen) kommen und in Berlin ein neues Leben versuchen. Wobei ihre Voraussetzungen für dieses neue Leben ganz unterschiedlich sind. Wie unterschiedlich, das erzählt der Roman bunt, abwechslungsreich, spannend und sehr mitfühlend, ohne Partei zu ergreifen.

    Und warum ist mein Urteil trotzdem zwiespältig, genau wie der Titel dieses Threads es sagt.

    Ich empfinde den Stil des Romans als trivial, für meinen Geschmack fehlt die literarische Qualität. Es fasziniert mich selbst, wie sowas zusammengeht: Ich lese das Buch wie besessen und fühle mich gleichzeitig unter Niveau unterhalten. Aber so ist das halt manchmal.

    signed/eigenmelody

    Es ist schon alles gesagt, nur nicht von jedem. (Karl Valentin)

  • fg

    Sorry, aber ich verstehe deinen Beitrag nicht. :winken: Soll das Buch, das du erwähnt hast, ein Pageturner sein, oder wie meinst du das Ganze? Hat dir das Buch gefallen, oder eher weniger, denn von der Bewertung her, kann man davon ausgehen, dass es eher weniger Einklang bei dir fand. Ist es dann dennoch ein Pageturner? :-k

    2020: Bücher: 36/Seiten: 16 114
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    Lese gerade:

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  • Sorry, aber ich verstehe deinen Beitrag nicht.

    Oh, je, Entschuldigung. "fg" würde ich auch nicht verstehen. Das war ein Entwurf, von dem ich dachte, er wäre gelöscht. Sorry. Komme gleich mit einer vernünftigen Antwort rüber.

    signed/eigenmelody

    Es ist schon alles gesagt, nur nicht von jedem. (Karl Valentin)

  • Soll das Buch, das du erwähnt hast, ein Pageturner sein, oder wie meinst du das Ganze? Hat dir das Buch gefallen, oder eher weniger, denn von der Bewertung her, kann man davon ausgehen, dass es eher weniger Einklang bei dir fand. Ist es dann dennoch ein Pageturner?

    Das Buch war ein Page Turner, in dem Sinne, dass ich es innerhalb kürzester Zeit gelesen habe. Es ist sehr spannend und flott geschrieben. Es hat mir ja auch gefallen, was den Inhalt betrifft, aber um mich gänzlich zu packen, hat etwas gefehlt, und das ist die Qualität der Sprache. Ich glaube jede von uns hat in ihren Lese-Genen eine Anzahl von Kriterien, nach denen sie ein Buch beurteilt. Manche davon sind uns vielleicht bewusster als andere. In meinem Fall ist das jedenfalls so. Seit ich dieses Buch beendet habe, habe ich nämlich darüber nachgedacht, warum es mich nicht so gepackt hat, wie ich es von einem Page Turner erwarten würde. Und dann habe ich identifiziert, was - aus meiner Sicht - fehlt.

    Macht das meine Meinung ein bisschen verständlicher?

    signed/eigenmelody

    Es ist schon alles gesagt, nur nicht von jedem. (Karl Valentin)

  • Macht das meine Meinung ein bisschen verständlicher?

    Natürlich, vielen Dank für die Aufklärung, ich konnte halt mit einem "fg" diesbezüglich nicht viel anfangen. Dabei ist es doch sehr interessant, wie jemand anderer die Bücher erlebt. :)

    2020: Bücher: 36/Seiten: 16 114
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  • Wie bei Zuckerwatte im Vergleich zur Prinzregententorte ist der Genuß ziemlich flüchtig. :wink:

    Schöner Vergleich :cheers:


    Pageturner sind auch für mich nur Bücher, die ich kaum aus der Hand legen kann, nicht grundsätzlich alle, die als solche vermarktet werden.


    Ich hatte aber auch schon Bücher, die sich flott weggelesen haben, mich aber trotzdem nicht so ganz packen oder überzeugen konnten und bei denen ich letztendlich froh war, als sie vorbei waren.

    Why say 'tree' when you can say 'sycamore'?
    (Leonard Cohen)

  • Welche denn zu Beispiel? Denn genau das ist ja das was ich meine und mich interessiert :uups:

    :study: Der Thron der Finsternis (Dämonenzyklus 4) - Peter V. Brett

    :study: Dragon Ninjas: Der Drache der Berge - Michael Petrowitz

    :montag: Bücherkrieg (Bibliothek der flüsternden Schatten (3) - Akram El-Bahay

    :montag: Conan the Barbarian (Complete Collection) - Robert E. Howard


  • Mir ist tatsächlich ein Buch eingefallen, dass in diese Kategorie passt. Dank der Zuckerwattenbeschreibung von Bücherjägerin und der Ausführung von eigenmelody bin ich draufgekommen. Bei mir war es "Vox". Meine Erwartungen waren wegen der Inhaltsbeschreibung schon hoch (Prinzregententorte). Das Buch ließ sich lesen wie nichts, aber inhaltlich war es im Grunde nur Zuckerwatte, weil völlig unlogisch mit einem abstrusen Schluss.


    Ich hatte dann 2 Sterne vergeben.

    Nimm dir Zeit für die Dinge, die dich glücklich machen.


  • "Gone Girl" war so ein Fall. Das wurde überall als so superspannend gehypt, ich fand's nur Durchschnitt. Auch wenn's schon gute Momente hatte.

    Why say 'tree' when you can say 'sycamore'?
    (Leonard Cohen)

  • "Gone Girl" war so ein Fall.

    Ich glaube, dass ich mich anschließen muss. :-k Nur an der Bewertung habe ich gesehen, dass ich das Buch gelesen habe, alles andere ist weg. Sogar nachdem ich meinen Kommentar zur Buch wieder gefunden habe, kam keine Erinnerung. Null Nada Nix. ?(


    Und ich hatte es, wie meine Statistik zeigt, innerhalb eines Tages ausgelesen. :shock:

    Bücher sind auch Lebensmittel (Martin Walser)


    Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen. (Cicero)