Louise Boije af Gennäs – Scheintod / Skendöda

  • Buchdetails

    Titel: Scheintod


    Band 2 der

    Verlag: Europa Verlag

    Bindung: Broschiert

    Seitenzahl: 528

    ISBN: 9783958902428

    Termin: Neuerscheinung Januar 2020

  • Bewertung

    2 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

  • Inhaltsangabe zu "Scheintod"

    Nach Monaten der Verzweiflung hofft Sara, endlich zur Ruhe zu kommen. Ihr vermeintlicher Widersacher ist tot. Mutig versucht die 25-jährige ins Leben zurückzufinden und sucht Halt bei ihrem Kollegen Johan, mit dem sie bald eine intensive Liebesbeziehung verbindet. Doch erneut häufen sich seltsame Ereignisse. Sara hört Stimmen; ihr ehemaliger Therapeut gibt vor, sie nicht zu kennen; und ihre Mutter erleidet einen Zusammenbruch. Bald verdichten sich die Hinweise, dass die furchtbaren Ereignisse mit dem plötzlichen Unfalltod Saras Vater in Verbindung stehen. Was haben seine akribisch gesammelten Akten zu Schwedens größten Politskandalen mit all dem zu tun? Welchem dunklen Geheimnis war er auf der Spur? Im zweiten Teil ihrer fesselnden Widerstandstrilogie dreht Louise Boije af Gennäs die Spannungsschraube noch enger. In einem nervenaufreibenden Verwirrspiel wirbelt sie den Leser durch die Wirren der schwedischen Politik und zeigt auf dramatische Weise, wie leicht die Realtität zu manipulieren ist.
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  • Buchmeinung zu Louise Boije af Gennäs – Scheintod

    „Scheintod“ ist ein Thriller von Louise Boije af Gennäs, der 2020 im Europa Verlag in der Übersetzung von Ulrike Brauns erschienen ist. Der Titel der schwedischen Originalausgabe lautet „Skendöda“ und ist 2018 erschienen. Dies ist der zweite Band der Widerstandstrilogie.

    Zum Autor:
    Louise Boije af Gennäs ist Schriftstellerin und Drehbuchautorin. 1991 veröffentlichte sie ihren
    Debütroman "Taking What You Want". Seitdem hat sie acht weitere hochgelobte Romane geschrieben, aber auch TV-Drehbücher und Theaterstücke. Die populäre schwedische Fernsehserie "Rederiet (The Shipping Line)" basiert auf ihrer Idee, und ihre Theaterstücke wurden auf den bekanntesten Bühnen Schwedens aufgeführt. Der erste Band ihrer gefeierten "Widerstandstrilogie", "Blutblume", ist im August 2019 im Europa Verlag erschienen.

    Klappentext:
    Nach Monaten der Verzweiflung hofft Sara, endlich zur Ruhe zu kommen. Ihr vermeintlicher Widersacher ist tot. Mutig versucht die 25-jährige ins Leben zurückzufinden und sucht Halt bei ihrem Kollegen Johan, mit dem sie bald eine intensive Liebesbeziehung verbindet. Doch erneut häufen sich seltsame Ereignisse. Sara hört Stimmen; ihr ehemaliger Therapeut gibt vor, sie nicht zu kennen; und ihre Mutter erleidet einen Zusammenbruch.
    Bald verdichten sich die Hinweise, dass die furchtbaren Ereignisse mit dem plötzlichen Unfalltod Saras Vater in Verbindung stehen. Was haben seine akribisch gesammelten Akten zu Schwedens größten Politskandalen mit all dem zu tun? Welchem dunklen Geheimnis war er auf der Spur?

    Meine Meinung:
    Der Klappentext klingt sehr verlockend und so habe ich zu diesem Buch gegriffen, auch wenn ich den ersten Band nicht kenne. Dieser Umstand hat mich aber nicht behindert. Immer wieder werden reale Auszüge aus Zeitungs- oder Internetartikeln eingestreut, die sich mit Politik- und Korruptionsskandalen in Schweden beschäftigen. Die 25-jährige Sara ist als Ich-Erzählerin die Hauptfigur dieses Werkes. Sie hat von ihrem Vater eine umfangreiche Sammlung von Artikeln über Skandale mit schwedischen Beteiligten geerbt. In ihrem Umfeld häufen sich merkwürdige und zunehmend bedrohlich wirkende Vorkommnisse. Offenbar ist Sara Ziel einer Verschwörung, die ihren Willen und ihre Persönlichkeit brechen will. Manchmal zweifelt nicht nur die Hauptfigur an ihrer eigenen Wahrnehmung. Saras Hauptproblem besteht in der Frage, wer Freund und wer Feind ist und wem sie vertrauen kann und wem nicht. War dieses Setting zu Beginn noch spannend, wird die Geschichte im weiteren Verlauf zunehmend abstrus, auch weil die Übergriffe auf Figuren in Saras nächster Umgebung zielen und ihr damit der Boden unter den Füßen weggezogen werden soll. Immer stärker stellte sich mir die Frage, warum dieser Aufwand zur Einschüchterung betrieben wird und ich erhielt keine befriedigende Antwort. So kam es, dass mir die eingestreuten Artikel spannender erschienen als die Sorgen und Nöte der Hauptfigur. Saras Leitsatz – nicht aufzugeben – habe ich übernommen, um das Buch bis zum erlösenden Ende zu lesen.

    Fazit:
    Ein Politik- und Verschwörungsthriller, der mir zunehmend weniger gefallen hat. Letztendlich vergebe ich zwei von fünf Sternen (40 von 100 Punkten) und kann keine Leseempfehlung aussprechen.

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