Alexander Hartung - Was verborgen bleiben sollte

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  • Inhaltsangabe:


    Kripochef Bergmann will eigentlich nur Besorgungen machen, als an einem Samstagvormittag das Modeschmuckgeschäft „Engelsgleich“ überfallen wird. Heimlich kann er seinen besten Ermittler Jan Tommen informieren, doch der Überfall wirft mehr Fragen auf. Es werden keine Wertgegenstände mitgenommen und im Keller wird kräftig gebohrt, anschließend mit Napalm alles verbrannt.


    Jan Tommen beginnt sich zu fragen, was wirklich hinter dem Überfall steckt. Es fand keine Geiselnahme und auch kein Raub statt. Seine Spuren führen zum früheren Besitzer, der jedoch auch nichts mehr beitragen kennen, denn er wurde offensichtlich kurz dem Überfall ermordet.


    Offenbar kann die Halbschwester des Toten etwas beitragen. Denn sie hat drei Namen, die in irgendeiner Weise mit dem Tod ihres Bruders und dem Überfall auf das „Engelsgleich“ zu tun haben. Aber fast zu spät bemerken er und seine Kollegen Chandu, Max und Zoe, dass sie in ein Lügenkonstrukt gezogen werden, dessen Spuren bis in die Stasi-Zeit der DDR reichen.


    Mein Fazit:


    Nun, eigentlich mag ich die Krimi-Reihe ganz gern. Auch wenn ich offiziell wenig Krimis oder Thriller lese, so habe ich an den Ermittlern im Team von Bergmann doch Gefallen gefunden. Ein bisschen voller Klischee, aber dennoch amüsant und spannend.


    Bei diesem Band war die Luft raus. Ich kam sehr schwer in die Geschichte rein, obwohl es gleich zu Anfang recht klar war, was da abging, bis auf die Hintergründe vielleicht. Und diese Verwirrung blieb auch im weiteren Verlauf, denn es flogen Namen umher, Agenden wurden erzählt und irgendwann kam ich da nicht mehr so ganz mit. Auch die Auflösung des Falles fand ich nicht so gelungen. Es ging nicht nur um Stasi-Akten, sondern auch um eine persönliche Rache, die leider nur unzureichend beleuchtet wurde.


    Es ist auch ein neuer Erzähler, der mit seiner tiefen Stimme dem vorherigen ziemlich ähnelt. Manche Betonung wirkte nicht ganz so geglückt, denn in den Dialogen wurden die Rollen auch mal vertauscht, so erschien es mir zumindest. Davon abgesehen hat Oliver Schmitz durchaus eine interessante Stimme.


    Die Bände können einzeln gelesen bzw. gehört werden, denn sie sind abgeschlossen. Aber das eine oder andere private Detail taucht doch auf und um das besser zu verstehen, ist die richtige Reihenfolge der Bände schon wichtig.


    Nein, dieser Teil der Reihe war für mich nicht ganz so gelungen, vielleicht war es auch die falsche Zeit. Ich kann nur drei Sterne vergeben und hoffen, dass es beim nächsten Band wieder besser ist.

    LG, Elke :wink:

    • in 2017 gelesen: 84 Bücher/ 34.387 Seiten/ 20 Hörbücher/ 10.930 Minuten gehört
    • in 2018 gelesen: 50 Bücher/ 19.282 Seiten/ 13 Hörbücher/ 7.651 Minuten gehört
    • in 2019 gelesen: 52 Bücher/ 24.031 Seiten/ 19 Hörbücher/ 11.258 Minuten gehört
    • in 2020 gelesen: 33 Bücher/ 14.672 Seiten/ 11 Hörbücher/ 7.179 Minuten/ SuB: 84 Bücher :-,

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