Heike Beardsley - Tödliche Töne

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  • Über die Autorin (Amazon)

    Heike Beardsley erblickte 1976 in Augsburg das Licht der Welt. Lesen spielte schon von Kindesbeinen an eine große Rolle in ihrem Leben und ist bis heute ihre große Leidenschaft geblieben. Die wunderschöne Pfalz inspirierte sie für ihre beiden Werke. Gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester verfasste sie den Historienroman "Keltensonne", der am Donnersberg spielt. Kurz darauf erschien ihr erstes Cosy Crime Werk "Tödliche Töne", das in der Vorderpfalz angesiedelt ist.


    Produktinformation (Amazon)

    Format: Kindle Ausgabe

    Dateigröße: 4640 KB

    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 249 Seiten

    Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS (13. Februar 2020)

    Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.

    Sprache: Deutsch

    ASIN: B083Y7CLDN


    Ein mysteriöser Todesfall

    In einem kleinen Dorf in der Pfalz genießt Lotte Meissner ihr Rentnerleben gemeinsam mit ihrer Bulldogge Käthe. Doch dann schlägt der Tod während der Kirchenchorprobe zu und Lotte, ebenfalls ein langjähriges Mitglied des Chores, ist fest überzeugt, dass die Solistin ermordet worden ist. Sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Dann stirbt ein weiteres Mitglied und es wirft sich sofort die Frage auf, ob jemand im Chor sich nach oben morden will….


    Meine Meinung

    Es ist dies das erste Buch das ich von dieser Autorin gelesen habe. Es hat einen angenehm unkomplizierten Schreibstil und ließ sich daher leicht und flüssig lesen. Auch gab es keine Unklarheiten im Text. Ich war ziemlich bald in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonistin hineinversetzen. Dass Lotte Meisner sofort an einen Mord glaubte war glaubhaft, denn wenn eine Frau umkippt, nachdem sie aus einem Glas getrunken hat, das ist schon sehr verdächtig. Dass allerdings der Kommissar da nicht mitzieht, das habe ich nicht verstanden, aber vielleicht war der zunächst so unbedarft. Und der Arzt, der die natürliche Todesursache bestätigt hat, war eben ‚nur‘ ein Hausarzt. Und die haben selten mit Morden zu tun. Auf jeden Fall brachte das gleich etwas Spannung in das Buch und Lottes Ermittlungen waren interessant. Als dann noch eine Frau starb, die allerdings nicht vor versammelter Mannschaft… Aber das würde jetzt zu weit führen, denn das soll der geneigte Leser dann selbst lesen. Es ist ein Krimi den man so nebenbei lesen kann, da er auch nicht sehr dick ist. Mir hat er sehr gut gefallen, mich auch gefesselt,– ich wollte unbedingt wissen, welcher der potenziellen Mörder es nun wirklich gewesen ist – und auch sehr gut unterhalten. Manchmal musste ich amüsiert lächeln und die Person des Mörders hat mich irgendwie schon überrascht, auch wenn ich diese Person kurz vor der Auflösung im Verdacht hatte. Trotzdem, sehr überraschend. Von mir gibt es für dieses Buch eine Leseempfehlung sowie vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten. :study:

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Liebe Grüße
    Lerchie



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    nur wer aufgibt, hat schon verloren

  • ltebenswert, aber wenig Tempo


    Buchmeinung zu Heike Beardsley – Tödliche Töne


    „Tödliche Töne“ ist ein Kriminalroman von Heike Beardsley, der 2020 bei dp DIGITAL PUBLISHERS erschienen ist.


    Zum Autor:
    Heike Beardsley erblickte 1976 in Augsburg das Licht der Welt. Lesen spielte schon von Kindesbeinen an eine große Rolle in ihrem Leben und ist bis heute ihre große Leidenschaft geblieben. Die wunderschöne Pfalz inspirierte sie für ihre beiden Werke. Gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester verfasste sie den Historienroman "Keltensonne", der am Donnersberg spielt. Kurz darauf erschien ihr erstes Cosy Crime Werk "Tödliche Töne", das in der Vorderpfalz angesiedelt ist.


    Klappentext:
    Lotte Meisner genießt ihr Rentner-Leben inmitten der Weinberge und der Gesellschaft ihrer Hündin Käthe, als die Idylle des ruhigen Örtchens in der Vorderpfalz durch einen Todesfall bei der Probe des Kirchenchors getrübt wird. Fräulein Meisner, ein langjähriges Mitglied, glaubt nicht an einen natürlichen Tod der Solistin und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Doch bald stirbt ein weiteres Mitglied und sein Tod wirft sofort eine Frage auf: will sich im Chor etwa jemand nach oben morden … ?


    Meine Meinung:
    Ein gemütlicher Cosy-Krimi, der im Erzähltempo ganz seiner Hauptfigur Lotte Meisner angepasst ist. Ihr Leben ist geprägt durch einen festen Tagesablauf, sich wiederholenden Tätigkeiten und die Versorgung ihrer Hündin Käthe. Man merkt beiden an, dass sie mit ihrem Leben zufrieden sind. Als dann in kurzer Zeit zwei Damen aus dem Kirchenchor versterben, wittert Lotte ein Verbrechen und ermittelt. Die Schilderung des dörflichen Lebens ist liebevoll und die kleinen Macken gehören dazu. Es geht sehr gemächlich zu und die Spannung ist lange Zeit überschaubar. Lotte ist trotz ihrer Macken liebenswert und sie ist hartnäckig. Zum Ende hin zieht das Tempo deutlich an und es gibt die ein oder andere Überraschung.


    Fazit:
    Ein relativ kurzer Krimi aus der Vorderpfalz, der augenzwinkernd mit viel Liebe zur Region und einer sympathischen Hauptfigur erzählt wird. Von mir gibt es drei von fünf Sternen (65 von 100 Punkten) und eine Leseempfehlung für Freunde von Cosy-Krimis.

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