Anders De La Motte - Spätsommermord / Höstdåd

  • Buchdetails

    Titel: Spätsommermord


    Band 2 der

    Verlag: Droemer TB

    Bindung: Broschiert

    Seitenzahl: 528

    ISBN: 9783426306253

    Termin: Neuerscheinung März 2019

  • Bewertung

    4 von 5 Sternen bei 8 Bewertungen

    80% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Spätsommermord"

    Der Nr.-1-Bestseller aus Schweden: „Spätsommermord“ ist ein atmosphärisch dichter, spannender Skandinavien-Krimi aus der Feder des preisgekrönten Anders de la Motte, der bereits zwei Mal mit dem renommierten Swedish Academy of Crime Writers’ Award ausgezeichnet wurde. Im August 1990 zelten fünf Jugendfreunde an einem stillgelegten Steinbruch in Süd-Schweden. Sie haben die Schule beendet, heute Nacht wollen sie zum letzten Mal diesen Sommer baden und dann erwartet sie das richtige Leben. Aber als der Morgen graut und der erste Herbst-Regen fällt, liegt einer der Freunde tot im dunklen Wasser. Ein tragischer Unfall, lautet das Ergebnis der polizeilichen Ermittlungen … aber viele in der kleinen Kommune Nedanås zweifeln daran. Als siebenundzwanzig Jahre später Anna Vesper von der Mordkommission Stockholm, auf der Flucht vor einer ganz persönlichen Tragödie, nach Nedanås zieht, setzen sich die Dinge wieder in Bewegung. Ein neuer, makaberer Todesfall ereignet sich, der eine Verbindung zu den Ereignissen im Steinbruch zu haben scheint, und bald werden Anna und ihre Teenager-Tochter in den alten Konflikt hineingezogen. Während Anna zugleich verzweifelt versucht, ihr eigenes Geheimnis zu wahren, nimmt sie die Ermittlungen auf. Was sie herausfindet, ist ebenso erschütternd wie gefährlich für ihr eigenes Leben … Schuld, Schweigen und eine tödliche Wahrheit: Anders de la Mottes „Spätsommermord“ ist raffinierte und atmosphärische Spannung aus Skandinavien! Entdecken Sie auch den Skandinavien-Krimi und Bestseller „Sommernachtstod“ von Anders de la Motte! „Mit 'Sommernachtstod` hat Anders de la Motte bewiesen, dass er einer der begabtesten Krimi-Autoren Schwedens ist!“ (Erik Axl Sund über „Sommernachtstod“) „Ein absolut brillanter Krimi! So scharfsinnig und einfühlsam, und gleichzeitig so unendlich spannend.“ (Kristina Ohlsson über Anders de la Mottes „Sommernachtstod“)
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  • Wäre Schonen nicht die Hochburg der rechtspopulistischen fremdenfeindlichen Schwedendemokraten (SD), könnte man fast versucht sein, seinen Urlaub in Südschweden zu verbringen.

    Anna Vesper ist in ihrem neuen Domizil auf Tabor, einem ehemaligen Gebetshaus angekommen. Es herrscht eine besondere Spannung zwischen ihr und ihrer Tochter Agnes, dem RA Lasse und dem Verwalter Klein. Das Haus gehört Elisabet Vidje, Mutter des vor 27 Jahren verunglückten Teenagers Simon Vidje. Sie will Aufklärung und instrumentalisiert dafür Anna Vesper. Anna, eine Mordermittlerin aus Stockholm kommt ins beschauliche südschwedische Nedanås als neue Polizeichefin. Die Leute haben keine Ahnung was für eine Frau in ihr Städtchen kommt, aber sie werden sich wundern und staunen. Anna kommt nicht ganz freiwillig in die Provinz, in Stockholm wird sie des Mordes an ihrem Ex-Mann Håkan beschuldigt, eine extrem psychische Belastung, und Håkan spuckt in ihrem Kopf.

    Der Tod von Joe, der vor 27 Jahren beim tödlichen Unglück dabei war, wird zum Auslöser eines schmerzlichen Reinigungsprozesses für die Einwohner von Nedanås. Längst geht es nicht nur um die Auflösung des Todes von Simon. Anna bietet dem inneren Machtzirkel des ehemaligen Polizeichefs Morell die Stirn und geht als Siegerin hervor.

    Besonders beeindruckend, wie Anna bei ihrer Befragung in Stockholm dem Staatsanwalt in Grund und Boden argumentiert und den alten schleimigen und korrupten Morell aus ihrer Polizeistation hinauskomplimentiert.

    „Spätsommermord“, hinter diesem banalen Titel steckt ein komplexer Kriminalroman.

    Der Krimi dreht sich auch um die Aufklärung von Verbrechen, aber im Vordergrund steht die Frage, wie Anna Vesper ihre privaten und beruflichen Probleme löst. Kein literarisches Highlight, doch ein Krimi mit Hochspannung und ein echter Pageturner. Es besteht die Gefahr des Durchlesens der letzten 300 Seiten.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Anders De La Motte - Spätsommermord“ zu „Anders De La Motte - Spätsommermord / Höstdåd“ geändert.
  • Das Buch wird in zwei Zeitebenen erzählt, die sich anfangs abwechseln. 1990 machen fünf Jugendliche nach ihren Schulabschluss eine Party am Steinbruch. Es wird getrunken und gekifft und am nächsten morgen liegt ein Junge tot im See. Nach und nach erfahren wir, was passiert ist.

    2017 kommt Anna als neue Polizeichefin in den Ort. Der scheidende Polizeichef legt ihr einige Steine in den Weg, vor allem als sie sich für den Unfall vor 27 Jahren interessiert. Unbemerkt gerät sie zwischen die Fronten im Ort. Als dann ein seltsamer Selbstmord passiert, muss sie sich entscheiden.

    Das Buch arbeitet mit einen altbekannten Setting. Die Dorfgemeinschaft schweigt über einen Kriminalfall in der Vergangenheit. Das Geschehen belastet das Klima und ein Fremder fängt an, an der Geschichte zu rütteln. Der Autor hat es aber gut umgesetzt. Als Leser glaubt man zu wissen, was passiert ist, bis eine neue Information wieder Zweifel aufkommen lassen. Zum Schluss gab es noch einen ordentlichen Shutdown.

    Das Buch hat mich gut unterhalten. Die Spannung ist eher subtil. Von mir gibt es 4 Sterne.

    Sub: 5446:twisted: (Start 2021: 5421)

    gelesen 2021: 77 / 1 abgebrochen

    gelesen 2020: 92 / 2 abgebrochen / 42592 Seiten

    gelesen 2019: 90 / 1 abgebrochen / 36631 Seiten

    gelesen 2018: 80 / 2 abgebrochen / 32745 Seiten


    :montag: Gabriella Ullberg Westin - Der Gejagte

    :study:

    Lesen... das geht 1 bis 2 Jahre gut, aber dann ist man süchtig danach.

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