Wahl der besten Bücher im BücherTreff

Welche Bücher habt ihr im Januar 2020 gelesen?

  • Mein Januar:


    - Barbara Ruscher - Fuck the Möhrchen: Ein Baby packt aus :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    - Arno Strobel - Offline :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    - Ulf Schiewe - Der Attentäter :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    - Ao Krippner, Gabriela D'Amico - Single, weiblich (50), sucht Mutter... :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    - Janet Clark - Black Memory :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    "I'm one with the force, the force is with me..." - Chirrut Imwe (Star Wars: Rogue One)

    俺は、お前を裏切らない - Ich werde dich nicht verraten

  • Mein Januar:


    Bisher war für mich der Januar irgendwie immer der Monat mit den meisten Büchern, aber diesmal war es nicht so. Dafür hatte ich drei wirklich schöne Bücher:


    1. "im Bann der Fledermausinsel" von Oscar de Muriel :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Ich mag diese Reihe sehr gerne. Sie lebt vor allem vom Zusammenspiel der beiden Ermittler, Frey und McGray, die unterschiedlicher nicht sein könnten und sich doch irgendwie zusammenraufen müssen. Nach und nach gelingt ihnen das auch, das sorgt aber auch immer wieder für lustige Momente.


    2. "Das dunkle Land" von Elizabeth Kostova :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    In diesem Buch geht es um eine junge Frau, die nach Bulgarien reist, um dort englisch zu unterrichten. Gleich bei ihrer Ankunft spielt ihr der Zufall die Urne eines Toten in die Hände und sie setzt alles daran, diese den eigentlichen "Eigentümern" zurück zu geben, was nicht immer ungefährlich ist. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, zum einen, weil es einen Einblick in die dunkle Geschichte Bulgariens gibt und zum anderen das Land von einer mir völlig unbekannten Seite zeigt. Alle Menschen, die ich kenne, die schon mal in Bulgarien gewesen sind, waren da irgendwo am Strand, aber das Land hat viel mehr zu bieten: Alte Städtchen und Dörfer mit Menschen, die trotz ihrer Armut sehr freundlich sind. Irgendwie habe ich nach dem Lesen des Buches so richtig Lust bekommen, da mal hinzufahren und mir das alles anzuschauen. :thumleft:


    3. "Hexenlied" von Antonia Michaelis :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Eine Gruppe von Schülern übt für ein Theaterstück, in dem es um eine Hexe geht. Nach und nach verwischen die Grenzen zwischen Theater und Realität. Als sie dann ins Theatercamp fahren, weit weg von der Außenwelt ohne Telefon, Handy und Internet und nach und nach immer mehr Schüler verschwinden, wird es richtig spannend. Ich liebe Bücher, in denen Menschen solchen Extremsituationen ausgesetzt sind, weil sich dann meist der wahre Charakter offenbart und auch dieses hat mir sehr gut gefallen. Wie eigentlich alle Bücher, die ich bisher von Antonia Michaelis gelesen habe. :thumleft:

    "Vergiss nie, was du bist, denn die Welt wird es ganz sicher nicht vergessen. Mach es zu deiner Stärke, dann kann es niemals deine Schwäche sein. Mach es zu deiner Rüstung, und man wird dich nie damit verletzen können."
    (Aus "Die Herren von Winterfell" von George R. R. Martin)


    :study: "Wolfsthron" von Leo Carew

  • Ganz einfach, ich habe imho zu viel gelesen.

    Danke für deine Antwort, Anemone. So kann ich mir wenigstens ein Bild davon machen, wieso jemand weniger lesen möchte. :winken:

    2020: Bücher: 35/Seiten: 15 988
    2019: Bücher: 164/Seiten: 66 856
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    "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"

    Dalai Lama

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    Lese gerade:
    Haushofer, Marlen - Wir töten Stella

    Miller, Madeline - Ich bin Circe

    Beckett, Simon - Die ewigen Toten

  • Mei Januar war recht ergiebig.


    Die 70 einfachsten Grundrezepte - Dr. Anne Fleck :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Ein Kochbuch von der Ernährungsdoc. Es sind tolle Rezepte drin, von denen ich auch immer wieder was koche. Die Süßkartoffelsuppe ist ein Gedicht!:koch:


    Das Erbe der Sterne - James P Hogan :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Fängt spannend an, wird dann etwas sehr theoretisch. Der Schreibstil gefällt mir. Werde irgendwann Band 2 noch eine Chance geben.


    Schlank und gesund mit der Dr. Fleck Methode :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Hier ist schön erklärt, was im Körper vor sich geht, wenn man das Falsche ist. Z.B. gibt es auch Dünne Dicke. Wirklich interessant und einleuchtend und gut geschrieben. Nur leider ist mein Mann im Ohr viel größer wenn er flüstert, Süßes brauchst du jetzt. Da hilft auch die Vernunft des Buches nicht.


    Der Colossus Code - Clive Cussler :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Ein Abenteuer aus der Juan Cabrillo - Reihe. Von Cussler mag ich zur Zeit am liebsten die Geschichten mit der Oregon.


    Das tödliche Wort - Genevive Cogman:bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Band 5 der Reihe und ich lese sie weiterhin sehr gern!


    Das Leuchten der Magie - Peter V. Brett:bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    die Reihe ist toll.


    Die Stimmen des Abgrunds - Peter V. Brett:bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Der letzte Band und für mich der Schwächste der Reihe. Aber immer noch gut!


    Kleiner Mann: was nun ?- Hans Fallada:bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Ich kannte bisher nur den Film, vor ewigen Zeiten gesehen. Konnte mich gar nicht mehr richtig daran erinnern. Das Buch ist mein Monatshighlight :love:


    Ecape-Room: Nur drei Stunden - Chris MCGeorge:bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Die Geschichte, die in einem "Hotelzimmer" spielt, konnte mich nicht vom Hocker reißen.


    Es ist ein ewiger Zwiespalt: arbeitet man am Abbau des SuB oder am Abbau der WL?




  • Der Start ins neue Jahr lief recht schleppend, was das Lesen betrifft. Ich konnte nur zwei Bücher beenden.


    Mein Januar:

    Rebecca Gable- Das Lächeln der Fortuna :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Direkt zum Einstieg ins neue Jahr ein wunderbares Buch, dessen Reihe ich im Verlauf definitiv weiter verfolgen werden. So macht der Jahresbeginn richtig Spaß!


    Erin Watt - Paper Princess :bewertungHalb:

    Da habe ich richtig daneben gegriffen. Ich habe es spontan aus der Onleihe geliehen, als ich auf meine Bahn warten musste, da es bislang ziemlich gute Bewertungen erzielte. Es konnte mich leider gar nicht überzeugen. Ich breche extrem selten Bücher ab, bei diesem war ich in Versuchung, habe es wegen der Punkte-Challenge dann aber beendet.

  • Mein chronologischer Lese-Januar:


    1. Andrzej Sapkowski - Das Erbe der Elfen :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Für mich schwierig zu bewerten. :-k Gut... nicht herausragend... merkwürdig... ich werde aber sicher noch den zweiten Band lesen...


    2. Leigh Bardugo - Ninth House :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Ich liebe Leigh Bardugos Bücher nun mal einfach. Und auch mit diesem Buch hat sie mich wieder voll und ganz überzeugt. Ich warte sehnsüchtig auf den zweiten Band :loool::love:


    3. Kai Meyer - Die Fliessende Königin :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Ein gutes Buch, aber für meinen Geschmack etwas zu kurz, was wohl dem jungen Zielpublikum geschuldet ist.


    4. Neal Shusterman - Der Zorn der Gerechten (Scythe 2) :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    ich muss zugeben, ich hatte meine Probleme mit dem Buch, habe nicht wirklich rein gefunden, was aber mehr an mir lag als an dem Buch. Das Ende war enttäuschend, aber nicht so sehr, dass ich mich nicht schon auf den dritten Band freue.


    Alles in Allem bin ich sehr zufrieden mit dem Januar, hoffen wir, dass der Februar ebenso toll wird :study:

  • Im Januar habe ich mich sehr von momentanen Einfällen bei der Buchauswahl leiten lassen. :)


    001. Franz Dobler „Ein Bulle im Zug“ … :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:
    Psychogramm einer eher unsympathischen Hauptfigur. Störende Vulgarismen, insgesamt etwas unkonzentriert und zu fragmentiert, um mich zu packen, aber dank einer breiten Palette authentischer Typen ein schön düsteres Sittenbild der Bundesrepublik.

    002. Graham Greene „Die Kraft und die Herrlichkeit“ … :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:
    Vordergründig die spannende Geschichte einer schleppend ablaufenden Flucht am Rande der Erschöpfung: ein Priester, der im sozialistischen Mexiko wegen seines Glaubens verfolgt wird, während er selbst an seiner Berufung zum Priester zweifelt. Hintergründig also eine Geschichte über den inneren Widerstreit zwischen eigenen und fremden Ansprüchen, die an einen angelegt werden. Loyalitäten, die stärker sind als der eigene Zweifel. Etwas, das einen nicht loslässt! Aber auch: Was einen Menschen aufrecht in den Untergang gehen lässt. Ein Thesenroman, etwas zäh, aber Stoff zum Nachdenken.

    003. George Saunders „Fuchs 8“ … :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:
    Schön kurz: Saunders weiß genau, wann es genug ist! Ein Fuchs erinnert die Menschen an Achtsamkeit und Moral. Etliche tolle Kniffe und besondere Blickwinkel. Die Fuchssprache ist rührend!

    004. J.R.R. Tolkien „Der Hobbit: Oder Hin und zurück“ … :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::love:
    Reread, diesmal in der Krege-Übersetzung. Ich hatte ganz vergessen, wie gut diese Geschichte erzählt wird. Vom Tonfall und von der Story her ein Hochgenuss: aufregend und menschlich anrührend. Dass nicht der simple Tod des Drachen der Höhepunkt ist, sondern der Ärger danach erst richtig losgeht, finde ich ganz großartig!

    005. Jim Thompson „Fürchte den Donner“ … :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:
    Thompsons zweiter Roman, als er seine Geschichten über unsere moralisch verkommene Gesellschaft noch nicht in Noir- und Kriminalgeschichten verpackte. Bei dieser verdrehten Familiengeschichte fungieren noch klar erkennbar proletarische US-Romane wie von Dreiser und Steinbeck als Vorbild. Eine Fülle von lauter irgendwie miteinander verwandten Personen und ihre kleinstädtischen Einzelgeschichten, was etwas unübersichtlich ist. Das Episodische wird erst spät zu einem geschlossenen Ganzen verbunden. Vielleicht etwas ungeschickt geplottet, aber sehr unterhaltsam und von einer angenehmen Skurillität, die eher Ausdruck einer genauen Beobachtungsgabe ist, als dem Wunsch zu erheitern entspringt. Vier, wenn auch knappe Sterne. Vor allem für Thompson-Fans eine Freude!

    006. Michael Rosen & Quentin Blake „Mein trauriges Buch“ … :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:
    Ein Bilderbuch über die Trauer eines Vaters über den Tod seines kleinen Sohnes. Ich las es im Original als "Michael Rosen's Sad Book". Großartig, genau auf den Punkt, niemals was man erwartet. Sehr traurig! Ich weiß nicht, wie man bei diesem Buch nicht losheulen soll! :cry:


    Vorgelesen im Januar:

    Paul Maar „Eine Woche voller Samstage“ … :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:
    Wirklich sehr komisch, wie das Sams im spießbürgerlichen Alltag von Herr Taschenbier und seiner Vermieterin Frau Rotkohl aneckt.
    Paul Maar „Am Samstag kam das Sams zurück“ … :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:
    Fast noch etwas besser als der Vorgänger, wenn es weniger um die Grenzübertretungen des Sams geht, als vielmehr um die Schwierigkeit, sich Dinge richtig (bzw. sich die richtigen Dinge) zu wünschen.
    Paul Maar „Neue Punkte für das Sams“ … :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:
    Wirkt ein wenig wie die Wiederholung erfolgreicher Sams-Muster, wenn auch die Liebesgeschichte mit Frau März ganz putzig ist. Knappe vier Sterne.

    Mark Fisher "Gespenster meines Lebens" (167/255)

    David Peace "Damned United" (85/511)


    Jahresbeste: Tove Jansson (2020), Herbert Lieberman (2019), Emil Ferris (2018), Willa Cather (2017), Adrian Tomine (2016), Derek Raymond (2015), James Agee (2014), Ken Kesey (2013), Jim Nisbet & Richard Ford (2012) :king:
    Gelesen: 25 (2020), 80 (2019), 145 (2018), 119 (2017), 180 (2016), 156 (2015), 77 (2014), 58 (2013), 39 (2012)
    Letzter Buchkauf: Mark Fisher "Gespenster meines Lebens" (13.3.)

  • Ich glaube, der Jänner 2020 ist quantitativ mein bester Monat in meiner bisherigen Lesekarriere gewesen :applause:

    Schade, dass es so ganz sicher nicht weitergeht, weil ab nächster Woche wieder der Unterricht startet und es dann wohl bis September mit Unterricht, Praktikum und Projekten mehr als voll wird.

    Qualitativ war der erste Monat des Jahres bunt gemischt:


    01. Emilia Schilling - Herbstblüten und Traubenkuss   :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:   Diese schöne Geschichtet punktet vor allem mit dem Wiener Heurigenflair. Nett fand ich auch die hin und wieder eingestreuten Seiten mit Erklärungen zum Wein(bau) und dem Heurigen allgemein. Zentraler Handlungsort ist der Heurige. Die Familiengeschichte spielt eine große Rolle, auch wenn es mir persönlich etwas zu viel Drama war. Deswegen Punktabzug. Fazit: Eine gut zu lesende (Liebes)Geschichte.


    02. Janina Breitling - Bärti muss mit! (Monats- & Weltreise-Challenge) :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:   Ein sehr interessanter Reisebericht einer alleinerziehenden Mutter, die mit ihrem Sohn auf Weltreise geht, bevor dieser eingeschult wird. Sehr spannend, persönlich und für alle, die ähnliches planen, mit Tipps & Tricks. Für all jene, die gerne Reiseberichte lesen, sicher empfehlenswert.


    03. Carmen Rohrbach - Mein Blockhaus in Kanada (Weltreise-Challenge) :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:   Ich habe ja schon sehr viel von Frau Rohrbach gelesen, also musste ihr neuestes Werk natürlich mit, als ich es in der Buchhandlung sah. Wie immer ist es ein interessanter Bericht, diesmal darüber, wie die Autorin in einer Blockhütte in Kanada "überwintert". Allerdings spielt ein Großteil des Buches in der Zeit DAVOR - die Vorbereitungen etc. nehmen sehr viel Raum ein. Vor allem der Zeitraum, wo sie sich bereits in Kanada beim Vermieter der Hütte befindet und dieser ihr alle möglichen Steine in den Weg legt. Die wunderbare Natur beschreibt die Autorin aber wie gewohnt mit ihrer unnachahmlichen Beobachtungsgabe.


    04. Hannah Tunnicliffe - Das Gefühl von Sommerblau (Monats-Challenge) :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:   Dieses Buch hatte seine Lichtblicke, aber unter Strich weiß ich immer noch nicht genau, was die Autorin mit der Geschichte eigentlich sagen wollte? Eher wurden hier Gedanken lose zu einer Handlung zusammengefasst und meist konnte ich das Teenager-Verhalten der ProtagonistInnen, allesamt schon längst erwachsen, nicht wirklich nachvollziehen. Ich werde wohl nichts mehr von der Autorin lesen, da ich auch mit "Der Duft von Tee" nicht viel anfangen konnte.


    05. Susan Mallery - Eine Marcelli geht aufs Ganze (Band 2, Monats-Challenge) :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:   Früher mochte ich die Geschichten von Frau Mallery lieber, inzwischen sind sie mir etwas zu seicht und vorhersehbar. Ich hab prinzipiell kein großes Problem, wenn ein Autor sein "Schema F" gefunden hat, aber hier kamen auch noch massive Logikfehler dazu, die einen Teil der Handlung somit unglaubwürdig/unrealistisch machen:

    Zumal auch die gesamte Familie Marcelli rückständig und sexistisch ist. Also: Nette Liebesgeschichte, wenn man nicht zu viel erwartet und über Fehler hinwegsieht.


    06. Hazel Prior - Die Saiten des Lebens (Monats-Challenge) :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:   Hm, das hier ist eine ungewöhnliche Geschichte, die mit Gefühl und einem ungewöhnlichen Protagonisten (wohl Asperger) besticht. Allerdings regte mich das Ehepaar Ellie & Clive enorm auf und das Drama passt eigentlich so gar nicht in den ruhigen Grundton, den die Geschichte hat. Hier wurde damit meiner Meinung nach das Potential der Idee verspielt.


    07. Christopher Skaife - Der Herr der Raben (Monats-Challenge) :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:   Der Autor erzählt humorvoll, kurzweilig und spannend von seinem Leben als Ravenmaster im Tower of London. Ein ungewöhnlicher Mensch, der sehr herzlich über "seine" Raben spricht und mir sofort sympathisch war. Aufgepeppt wird das Ganze mit historischen Details. Lesenswert!


    08. Reni Eddo-Lodge - Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche (Monats-Challenge) :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:   MONATS-HIGHLIGHT NR. 1! Ein wichtiges, überfälliges Buch über das Privileg weiß zu sein und was das für Personen mit anderer Hautfarbe bedeutet. Pflichtlektüre! Lesen!


    09. Anja Hradetzky - Wie ich als Cowgirl die Welt bereiste und ohne Land und Geld zur Bio-Bäuerin wurde (Monats-Challenge) :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:   Das Buch beschreibt den interessanten Werdegang der Autorin, man merkt jedoch, dass diese die gesamte Zeit über noch "auf der Suche" ist. Entsprechend liest sich auch das Buch. Liegt sicher nicht jedem, da ich auch die Autorin selbst als einen spezielleren Charakter einschätze. Ungewöhnlich und interessant ist es jedenfalls. Außerdem: Ich bitte um Gnade ob solcher Titel!


    10. Anna Basener - Schund und Sühne (Monats-Challenge) :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:   Der Titel beschreibt äußerst treffend den Inhalt. Ich schwanke immer noch zwischen Lachen und Entsetzen ob der Geschichte. Schon klar, dass es sich mehr oder weniger um Satire handelt (und die ersten 2/3 waren auch wirklich witzig), aber dann wird das Ganze tragikomisch-absurd-pietätlos. Das Ende hat mich dann auch enttäuscht zurückgelassen. Kann man lesen, muss man aber nicht.


    11. Betty Smith - Glück am Morgen (Monats-Challenge) :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:   "Ein Baum wächst in Brooklyn" der Autorin hat mir sehr gut gefallen, deswegen war klar, dass ich auch dieses Buch der Autorin unbedingt lesen muss. Es ist ebenfalls eine sehr gute Geschichte, die wieder in ruhigem Tonfall ein gutes Portrait der Zeit rund um 1928 in Amerika darstellt. Definitiv lesenswert!


    12. Agatha Christie - Ein Mord wird angekündigt   :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:   Agatha Christie geht ja immer und auch das ist ein ganz typischer Miss Marple-Krimi.


    13. Agatha Christie - Karibische Affaire   :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: Auch das ist ein gewohnt guter Krimi der Miss Marple-Reihe mit sehr interessanten ProtagonistInnen und vielen Verdächtigen.


    14. Ta-Nehisi Coates - We were eight years in power: Eine amerikanische Tragödie (Monats-Challenge) :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: MONATS-HIGHLIGHT NR. 2! Diese Essays des amerikanischen Intellektuellen haben mich noch mehr schockiert, mitgenommen, emotional aufgewühlt als jene von Frau Eddo-Lodge und sollten meiner Meinung nach ebenfalls Pflichtlektüre werden. Der Titel ist so treffend und ich kann dem Autor nur zustimmen, wenn er sagt, dass Donald Trump der "erste weiße Präsident Amerikas" ist. Gekonnt seziert er die Untiefen der amerikanischen Gesellschaft. Lesen!!!


    15. Paul Osborne - Sherlock, der Feuerwehrhund :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: Ein tolles Buch, das spannend über die Arbeit als Brandermittlerteam (hier bestehend aus Mann und Hund) und über deren wichtigen Beitrag zur Aufklärung von Fällen berichtet. Humorvolle Anekdoten über Sherlock - den kleinen Chaoten - kommen ebenfalls nicht zu kurz.


    16. Brian Sewell - Pawlowa: Oder Wie man eine Eselin um die halbe Welt schmuggelt :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: Ein britischer Roadtrip mit typischem Humor und stiller Weisheit, der zu Herzen geht. Definitiv für alle Fans von "Der Pfau"!


    17. Bernhard Aichner - Kaschmirgefühl (Monats-Challenge) :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: Die Krimis von Herrn Aichner sind ja leider nichts für mich, ich bin da viel zu zartbesaitet, deswegen wollte ich dieses Liebesroman-Debüt von ihm unbedingt lesen. Ich habe definitiv etwas anderes erwartet als diese spezielle, eher "abgefahrene" Geschichte, die wenig Gefühl zeigt. In reiner Dialogform verfasst, spielt sie eher mit der Frage, was Realität und was Fantasie ist. Muss man sich wohl selber ein Bild machen.


    18. Sy Montgomery & Elizabeth Marshall Thomas - Gezähmt und ungezähmt :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: Eine bunte Sammlung an Essays der beiden Autorinnen, in denen sie uns die wunderbaren Fähigkeiten ganz unterschiedlicher Tiere näherbringen. Sympathisch und wichtig!

    Lesen ist ein großes Wunder. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach


    :study: Das lese ich gerade: *klick*

  • Mein Lese-Januar :


    :study: Das Erbe der Königin Philippa Gregory :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    :study: Der Geliebte der Königin Philippa Gregory :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    :study: Offline: Du wolltest nicht erreichbar sein Arno Strobel :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    :study: Elisabeth I. Cornelia Wusowski :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    "Es geht uns mit den Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber wenige erwählen wir zu unseren Freunden." (Ludwig Feuerbach) :study:

  • Mein Januar hatte mir interessante Bücher gebracht und mein Lesejahr darf gerne so weitergehen!


    Die Katze des Rabbiners (Sammelband 3) - Joann Sfar  :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Die hässlichste Katze der Welt konnte mich wieder begeistern. Ich hab dieses diskussionsfreudige, manchmal nervige und immer alles hinterfragende Tierchen ins Leserherz geschlossen.


    Das große Buch der Gartenvölgel - Uwe Westphal :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Dieses Sachbuch habe ich im Januar beendet. Interessante Beschreibungen der "Federbällchen" im Garten. Was ich besonders mochte, dass es nicht nur eine reine Aufzählung war, mit dem Mindestinfos wie in einem Erkennungsbuch halt, sondern das auch -mal mehr, mal weniger- die Vögel und ihr Verhalten beschrieben wurde. Hin und wieder hätte ich mir ein mehr gewünscht. Der Schlussteil wie man seinen eigenen Garten vogelfreundlicher gestalten könnte, sowie ein paar andere Infos gefiel mir.


    Blue - Kiriko Nananan :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Eine Geschichte über Liebe in der Pubertät zweier japanischer Oberschülerinnen. Mein erster Manga (fragt nicht wie oft ich das Buch dann doch falsch rum gehalten habe), einfache Zeichnung, wunderbar gestaltet. Warum einen Punkt Abzug? Durch die einfach gehaltene Zeichnungen konnte ich die Gesichter nicht immer auseinander halten. Was es natürlich dann auch schwer machte der Geschichte zu folgen.


    Briefe an meine Tochter - Calamity Jane :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Kurze Einblicke in die Zeit des Wilden Westens. Schon berührend , wenn man die Briefe Janes an ihre Tochter liest, die sie zur Adoption freigeben musste. Die Tochter hatte auch erst sehr spät nach dem Tod Janes von ihrer berühmten Mutter erfahren und die Briefe erhalten. Mir war die kurze, wenn auch informative Einführung etwas zu dünn. Interessant die angefügten Fotos der Zeit. Man spürt einen Hauch davon, wie es wirklich war, im Wilden Westen. Wiederum beeindruckend, dass sich Calamity Jane so gut gegen alle Widrigkeiten durchsetzen konnte.

    Nimm dir Zeit für die Dinge, die dich glücklich machen.


  • Mein Lese-Januar 2020:


    :study:Lena Johannson: Die Villa an der Elbchaussee :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    :study:Anika Decker: Wir von der anderen Seite :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    :study:Donna Douglas: Die Nightingale Schwestern-Ein Geschenk der Hoffnung(Teil 5) :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    :study:Donna Douglas:Die Nightingale Schwestern-Zeit der Entscheidungen(Teil 6) :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    :study:Hazel Gaynor/Heather Webb:Noch bevor das Jahr zu Ende ist :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::love:


    Ich bin zufrieden mit dem Lese-Januar.Leider hat mich das erste Buch(Die Villa an der Elbchaussee) des Jahres enttäuscht-der Klappentext hat sich vielversprechend angehört,aber die Geschichte hat sich soooo gezogen -und trotzdem wollte ich wissen,wie die Geschichte zu Ende geht.Ich glaube aber nicht,das ich die weiteren Teile lesen werde


    Danach habe ich "Wir von der anderen Seite" von A.Decker gelesen und dieses Buch war toll.Die Autorin erzählt ihre eigene Geschichte und so liest man,wie sie aus dem Koma erwacht und sich ins Leben zurück kämpft.Sie hat nichts beschönigt und trotzdem hat man auch geschmunzelt -eine Geschichte ,die nicht nur traurig macht ,sondern sehr viel Hoffnung ausstrahlt


    Und dann wollte ich unbedingt wissen,wie es am Nightingale Hospital in London weitergeht -diese Bücher von Donna Douglas sind immer so geschrieben,das man einfach weiter lesen möchte.Es ist abwechslungsreich,weil die Autorin immer neue Protagonisten in die Geschichten streut ,aber man freut sich auch immer wieder von den drei "Anfangs-Protagonistinnen" Amalia,Dora und Helen zu lesen.Beide Teile haben mich wieder gut unterhalten


    Am Ende des Monats habe ich dann mein erstes 5-Sterne Buch gelesen -und das war eine Überraschung!Ich habe das Buch zufällig in der Bücherei entdeckt und es mitgenommen,weil es ein Briefroman ist -und die lese ich gerne.Und so kurz vor dem Ende des Monats ist ein Briefroman auch immer schnell gelesen -und dieser hier hat mich total in den Bann gezogen

    Hauptsächlich geht es in dem Buch "Noch bevor das Jahr zu Ende ist "um Evie und Tom ,die sich während des 1.Weltkrieges schreiben.Am Anfang waren sie in den Briefen noch sehr positiv und abenteuerlustig und mit der Zeit liest man die Sorge,Trauer und manchmal auch Hoffnungslosigkeit.Besonders gut hat mir Evie gefallen,weil sie eine sehr empathische Frau ist,die sich aber nichts vorschreiben lässt und ihren eigenen Weg geht .Mein absolutes Januar -Highlight !:thumleft::love:

  • Ich hatte wirklich einen unverschämt guten Lesemonat Januar. Eigentlich ohne Ausrutscher, ab vier Sterne aufwärts.


    1 Richard Wagamese – Medecine Walk 256 S ***** Entdeckung für mich eines Schriftstellers der Ojibwes (Canada) : ein Sohn begleitet seinen bis dato eher nicht sehr zuverlässigen und alkoholabhängigen Vater zum Sterben in die Einsamkeit. Endliches Kennenlernen, endlich erklärende Worte…


    2 David van Reybrouck – Zink 76 S ****/* Essay des belgischen Autors über Neutral-Moresnet, einem Kuriosum, das als Kleinststaat über ein Jahrhundert existierte und später noch in diesem Grenzgebiet zwischen Belgien, Holland und Deutschland eine wechselhafte Geschichte hatte.


    3 Hartmut Lange – Die Selbstverbrennung 192 S **** Verzweifelt dieser Pfarrer an sich und seinem Glauben ? Im Grenzgebiet an der Elbe, in der ehemaligen DDR. Lebend in anderen, « geistigen » Grenzgebieten...


    4 gehört : Manfred Hausmann - Martin. Geschichten aus einer glücklichen Welt ****

    Als Aufnahme eines Freundes gehört. Teils naiv daherkommende Kindergeschichten über Sohn Martin des Autors.


    5 Nastassja Martin – Croire aux fauves 150 S ***** Sehr originell und auch… : beunruhigend. Im fernen Kamschatka von einem Bären angegriffen schildert die Ethnologin und Anthropologin von ihrem Genesungsprozess, aber auch den Gedanken über die Non-Dualität zwischen Tier und Mensch. Gedanken aus der Schamanenwelt sind nahe.


    6 Jorge Semprun, Elie Wiesel – Schweigen ist unmöglich/Se taire est impossible 47 S Dialog der zwei KZ-Überlebenden (Buchenwald, Auschwitz). Schweigen ist unmöglich und Reden so schwer… ?!


    7 J.M.Coetzee – Warten auf die Barbaren/Waiting for the barbarians 288 S ****/* Wir wähnen uns als Vorreiter einer höheren Zivilisation und werden doch selbr zu « Barbaren »… Hat mir sehr gut gefallen !


    8 Aurélien Delsaux – Pour Luky 279 S **** Ein Schuljahr dreier Jugendlicher in der Provinz, abgeschieden. Ist die Zukunft vorbestimmt ? Neben den « dramatischen », aber nicht fatalen, Ereignissen in diesen Umbruchsjahren, viel Humor und fast Zärtlichkeit für diese Figuren.


    9 Arno Surminski – Die Vogelwelt von Auschwitz 191 S **** Eine im Kern authentische Geschichte, oder wie ein SS-Offizier in Auschwitz die Order bekommt, ornithologische Studien auf dem Terrain zu machen. Grotesk, wie dieser an der « Gefährdung » von Menschen vorbeilebt und sich fixieren kann auf Vögelchen...

  • Nathan Hill - Geister :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: :arrow: Meinung

    Mit dem viel gelobten Werk hatte ich einige Schwierigkeiten: teilweise zäh, zu bemüht alles zu erklären, viele Themen recht oberflächlich behandelt, etc Aber unterhaltsam und leicht zu lesen.


    Walter Vogt - Der Wiesbadener Kongreß :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: :arrow: Rezension

    Eine Schweizer Klinik ist plötzlich Bestandteil der Forschungsindustrie, in der es weniger um Erkenntnis, als mehr um Prestige und um die eigene Karriere geht. Eine böse Satire, die nach einem guten Start nichts Neues mehr brachte. Zu plump kam die Kritik rüber, und immer gleich wurden die Protagonisten und das ganze System bloß gestellt.


    T. S. Eliot - Mord im Dom :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: :arrow: Rezension

    Bekannter Inhalt: Der Erzbischof Thomas von Canterbury wird ermordet, nachdem er aus dem Exil in Frankreich zurückkehrt und sich dem Streit mit König Heinrich II. stellt. Eliot macht in seinem Versdrama daraus ein Aufruf, seinem Glauben treu zu bleiben und sich den Mächtigen entgegen zu stellen. 1935 als Verteidigung zum aufkommenden Faschismus veröffentlicht / aufgeführt.


    Astrid Lindgren - Tomte und der Fuchs :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: :arrow: Rezension

    Der zweite Teil über den Wichtel, der im Winter den Bauernhof bewacht. Der Fuchs möchte die Hühner reissen, aber Tomte passt auf und teilt sein Essen mit ihm. Eine schöne Vorlesegeschichte für die Kleineren.

  • Mein Lese-Januar war einfach sensationell.:lechz:


    David M. Barnett - Miss Gladys und ihr Astronaut :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: :applause:

    Was für eine wunderschöne, tiefgreifende, herzerwärmende Geschichte mit so sympathischen Figuren, die ihr Päckchen im Leben zu tragen haben. Mich hat das Buch über alle Maßen berührt. Bloß nicht von dem etwas kitschigen Cover abschrecken lassen.


    Harald Gilbers - Totenliste :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Kommissar Oppenheimer ermittelt im Berlin des Jahres 1946. Das Buch erzählt über die Situation und das Leben in der Hauptstadt mit Hunger, Mangel, Kälte, Schwarzmarkt, Flüchtlingsströmen, komplizierten Verhältnissen zwischen den Alliierten untereinander und auch zu den russischen Besatzern. Wieder sehr anschaulich, lebendig und atmosphärisch dicht :pray: - und auch der Fall selbst war diesmal sehr spannend. :lechz:Für mich eins der besten Bücher der Reihe. :applause:


    Dörte Hansen - Altes Land :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: :pray:

    Was für ein tolles Buch. :pray: Eigentlich ziemlich unaufgeregt, aber nie langweilig, sehr guter Schreibstil, herrlich direkt und teilweise amüsant. Ich konnte mich unheimlich gut in die Figuren einfinden und mit ihnen mitfühlen - das hat die Autorin total gut hinbekommen. Ich hatte ein sehr behagliches Gefühl beim Lesen und die Geschichte war viel zu schnell zu Ende.


    Ulf Schiewe - Der Attentäter (LR) :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Das Buch verleiht dem historischen Ereignis eine persönliche Note: Dachte man beim Attentat von Sarajevo eigentlich früher immer „nur“ an den Auslöser des ersten Weltkriegs, bekommen nun die Menschen und Schicksale dahinter ein Gesicht. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet und ihr Schicksal hat mich als Leser wirklich berührt. Außerdem ist das Buch ein sehr interessantes Portrait der damaligen Zeit mit ihren vielen technischen und geistigen Entwicklungen, aber auch den Konflikten. Sehr spannend und fesselnd geschrieben, alles war stimmig und man merkt, dass der Autor sein Handwerk versteht. :applause: Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. :thumleft:


    Deb Spera - Alligatoren :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Eindringliche Geschichte über das harte Leben im ländlichen amerikanischen Süden, über Verlust, Schuld, Familie und Liebe.

    Liebe Grüße,
    Tine


    :study: Daniel Wolf - Im Zeichen des Löwen

  • Hey Karin, willkommen zuhause. Du hattest bestimmt einen wunderschönen Urlaub.

    "Wenn es mir schlecht geht, gehe ich nicht in die Apotheke, sondern zu meinem Buchhändler"
    (Philippe Djian
    )


    2019:

    gekauft: 18 /gelesen: 17 / abgebrochen 1 / SuB 255

    Letzter Buchkauf :27.12.2019 (1)

    2020

    gekauft: 9/ gelesen: 3 / aussortiert 7 / SuB 254

    Letzter Buchkauf: 03.03.2020 (1)


    :arrow:

  • Nachdem ich nach einem wunderschönen Urlaub wieder zuhause bin, kommt auch hier meine Januar-Liste


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    :study:Die unheilige Bruderschaft - Susanna Gregory


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    :study:Linien - Jobst Schlennstedt

    :study:Rachsucht - Meg Gardiner

    :montag:Domino Tod - Jonas Moström

    :montag:Anders - Anita Terpstra


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    :montag:Lux Domini - Alex Thomas

    :montag:Umbra Sumus - Schatten sind wir - Alex Thomas


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    :musik:Teuflisches Spiel - Linda Castillo

    :musik:Mörderische Angst - Linda Castillo

  • Mein Januar war durchschnittlich. Zwei wirklich tolle Bücher waren dabei ...


    :arrow: Ian McEwan - Maschinen wie ich :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Nach meinem Einstieg in die Welt dieses Autors über Kindeswohl, welches mir sehr gut gefallen hat, bin ich von diesem hier mäßig begeistert. Es plätschert so vor sich hin, stellt zwar hin und wieder gute Fragen, beantwortet sie aber nicht wirklich. und schweift wieder auf Belangloses ab. EIn wahnsinnig spannendes Thema spröde und unspektakulär verpackt. Schade.


    :arrow: Joe R. Lansdale - Ein feiner dunkler Riss :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: :king:

    Hat mich ziemlich geflasht und ich fühlte mich nicht nur einmal an die Erzählkunst von Stephen King erinnert. Eine sympathische Coming of Age Geschichte verpackt in eine brutale Milieustudie einer amerikanischen Kleinstadt - weder zuviel des einen noch zuwenig des anderen. EIne tolle Mischung und ein fantastischer Stil.


    :arrow: Arno Geiger - Unter der Drachenwand :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Dieses Buch hätte bei mir wahrscheinlich besser abgeschnitten, wenn ich es nicht in relativer Nähe zu Winterbienen von Norbert Scheuer gelesen hätte. Auch wenn es eigentlich unterschiedlich ist, hat es für mich doch genügend Gemeinsamkeiten um verglichen zu werden. Und da muss Geiger leider in fast allen Bereichen den Kürzeren ziehen. Eine gute Geschichte, interessante Charaktere bietet er trotzdem, so dass ich es definitiv auch nicht bereue es gelesen zu haben.


    :arrow: Adam Fawer - Null :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Lange stand dieser Thriller auf meiner Leseliste, es kam immer etwas anderes dazwischen. Jetzt hatte er endlich die Chance mich zu überzeugen und hat das auch auf voller Breite geschafft. Es kommt mit einem außergewöhnlichem Plot und spannendem Stil daher. Außerdem bietet es tolle Charaktere - rundum wirklich gut.

    "Die wahrhaft menschliche Qualität besteht nicht aus Intelligenz, sondern aus Phantasie." - Terry Pratchett


    :study:

    Lee Child - Die Gejagten (Reacher 18)


    :bewertung1von5: 2020: 10 :bewertung1von5:

  • So, dann will ich auch mal noch meinen Lese-Januar zusammenfassen:


    1. The Tea Dragon Festival / Katie O'Neill :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    2. Verdächtige Geliebte / Keigo Higashino :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    3. Living with Matsunaga 4 / Keiko Iwashita :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    4. 1794 / Niklas Natt och Dag :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    5. Mord im Pfarrhaus / Agatha Christie :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    6. Living with Matsunaga 5 / Keiko Iwashita :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    7. Ich bin Circe / Madeline Miller :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    8. Loveboat, Taipei / Abigail Hing Wen :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    9. Bushido. Die Seele Japans / Inazo Nitobe :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    10. Ur und andere Zeiten / Olga Tokarczuk :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    11. Das Wolkenschiff. Aufbruch das Südpolaris / Vashti Hardy :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:


    Wie man sieht, ist eigentlich kein richtiger Flop dabei. Nur "Bushido" war doch nicht sonderlich spannend.

  • Meine Januar-Bücher...:wink:


    "In the Dark-Keiner weiss, wer sie ist" Cara Hunter :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    "Madame le Commissaire und der tote Liebhaber" Pierre Martin :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    "Die Toten von Carassone" Jules Besson :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    "Dagboek van mijn verdwining" Camilla Grebe :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    "Bruno, Chef de Police" Martin Walker :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    "Grand Cru" Martin Walker :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    "Schwarze Diamanten" Martin Walker :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    "Delikatessen" Martin Walker :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: