Klassiker, die man gelesen haben sollte

  • Hallo Buchfreunde,

    ich hab die Suchfunktion benutzt, aber leider nichts gefunden.


    Meine Frage: Welche Klassiker sollte man gelesen haben? Ich habe bisher eher neuere Literatur gelesen (Harry Potter, Dan Brown, Tribute von Panem, Jo-Jo Moyes etc.)

    Jetzt möchte ich ganz gerne ein paar Klassiker lesen. Momentan Lese ich Zwei Fremde im Zug von Patricia Highsmith, danach ist Was am Ende Bleibt von Paula Fox dran und dann 1984.


    Bis dann :)

    Daniel

  • Hier findest du eine ganze Menge.

    Und wenn du Lust hast kannst du dich auch gerne an der Klassikerchallenge beteiligen. Dort findest du bestimmt auch noch Anregungen.

  • Welche Klassiker sollte man gelesen haben?

    Wieso "sollte" man überhaupt irgendein Buch gelesen haben??? :|


    Hier wurde das Thema schon besprochen. Hier auch. Das sind die beiden, die ich auf Anhieb gefunden habe, vielleicht gibts noch welche. :-k

    Bücher sind auch Lebensmittel (Martin Walser)


    Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen. (Cicero)



  • Versuchs mal mit Dostojewski "Der Spieler" ; "Die Brüder Karamasow"

    Für den Anfang würde ich von den beiden eher "der Spieler" vorschlagen, da das Buch"die Brüder Karamasow" über 1000 Seiten hat. Für den Anfang sind kürzere Klassiker vorteilhafter, weil man so die Sprache des einzelnen kennenlernt und wenn sie vielleicht doch nichts ist, dann muss man sich nicht durch 1000 Seiten kämpfen. Ich habe "die Brüder Karamasow" erst im Januar zu Ende gelesen und ich fand es gut, aberes hat schon seine Längen, gerade wenn es um den Aspekt von Religion geht. Das ist für Anfänger schwierig, gerade wenn derjenige eher rasante Bücher, wie oben erwähnt, gelesen hat.


    *Katrin* sind die 4 genannten deine Lieblingsklassiker? Guter Tipp, von Lenz möchte ich auch mal was lesen, da kenne ich noch kein Buch von ihm. Ich habe nur mal eine Buchverfilmung gesehen, aber das ist schon ewig her.

  • Hallo,

    Mit Dostojewski "Der Spieler" habe ich durch Zufall angefangen. Meine Lieblingsklassiker sind: Dumas, Alexandre"Die Kameliendame"; Tolstoi, Leo "Anna Karenina" ; Erzählungen von Siegfried Lenz ; Dschingis Aimatow "Djamila".

    "Die Brüder von Karamasow " habe ich mich durchgeschlagen, da ich den Film mit Yul Brunner kannte. Demnächst möchte ich an Kafka ran. (Die Verwandlung)


    Daniel kann ich noch Jules Verne, Jack London, Edgar Allan Poe (ich fand ihn allerdings schwierig zu lesen) als Klassiker empfehlen.


    An Tina_liest_viel:

  • Dumas, Alexandre"Die Kameliendame"

    ich treffe äußerst selten jemanden, der "Die Kameliendame" gelesen hat und dann auch noch für gut befunden. :thumleft: Ich fand das Buch großartig, hat mir sehr gut gefallen. Und deinem Vorhaben mit "Die Verwandlung" von Kafka anzufangen alles Gute. Mein Lieblingsbuch von ihm. Viel Freude dir beim Lesen, wenn es mal so weit sein sollte :winken:

    2020: Bücher: 76/Seiten: 34 276
    2019: Bücher: 164/Seiten: 66 856
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    "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"

    Dalai Lama

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    Lese gerade:

    Moehringer, J.R. - Tender Bar

    Fields, Helen - Die perfekte Unschuld

  • @*Katrin*: danke für den Tipp mit "der Geist der Mirabelle", das sehr gut klingt. Mal gucken, wann ich dazu komme, da ich im Moment noch reichlich dicke Klassiker auf dem SuB habe.


    Ach und an alle, die mit Klassikern beginnen wollen, denen kann ich noch die Erzählungen von Oscar Wilde und Stefan Zweig empfehlen. Sprachlich und inhaltlich sehr toll. Wer mit Dramen beginnen will, dem empfehle ich die modernen Klassiker von Dürrenmatt, wie "die Physiker" und "der Besuch der alten Dame".

  • Sollen sollte man gar nichts, aber wenn man Lust hat, einen Klassiker zu lesen, ist es nicht verkehrt, sich zu fragen, wo die eigenen Interessen liegen. Wenn mich z.B. Naturbetrachtungen interessieren, dann würde ich vielleicht ein Buch wie "Walden" wählen. Wenn ich mich für eine spezielle Epoche, ein bestimmtes Land interessiere, würde ich mich in der Richtung umschauen. Soll es in die dystopische Richtung gehen, bietet sich neben "1984" z.B. auch Samjatins "Wir" an. Ist man an Klassikern interessiert, die z.B. in Richtung Kapitalismuskritik gehen, sind die Romane von B. Traven eine Empfehlung wert. Mag man die Richtung SF/Fantasy, könnte man bei Jules Verne anfangen.


    Man kann auch einen Klassiker wählen, von dem man schon mal die Verfilmung gesehen hat, die man mochte. Kurzgeschichtensammlungen klassischer Autoren sind auch ein guter Anfang, z.B. Tschechows "Krankenzimmer Nr. 6", "Die Dame mit dem Hündchen", "Die russischen Bauern", oder auch die Dschungelgeschichten von Kipling
    Die beiden ersten Klassiker, den ich gelesen habe, waren "Die Schatzinsel" und "Bahnwärter Thiel". Kafkas Kurzgeschichte "Der Bau" ist mir auch eindrücklich in Erinnerung geblieben. Jack Londons "Ruf der Wildnis", Oscar Wildes "Das Bildnis des Dorian Gray", Flauberts "Madame Bovary" und sämtliche Romane von John Steinbeck habe ich auch sehr gern gelesen.


    Auf jeden Fall würde ich immer nach dem persönlichen Interesse gehen und mich nicht nach irgendeinem Literaturkanon richten, oder ein Buch nur dewegen auswählen, weil man es laut Kritiker xy angeblich unbedingt irgendwann mal im Leben gelesen haben muß. Sonst kann das Ganze auch mal richtig zäh werden und man verliert dann die Lust.

    Viele Grüße, Tajan


    "The Wüdko-birds told the forests my dreams. They told them I was the silence that had awaken them and that they had seen me running after my fugitive shadow. They told the night they had seen me sleeping during the day and that many times my song was lost among the spines." - Leonel Lienlaf