Carl Ashmore - The Time Hunters

The Time Hunters

4.5 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Band 1 der

Verlag: Addlebury Press

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 278

ISBN: 9780956859501

Termin: März 2012

  • Kurzmeinung

    Dave2311
    Time Hunters ist ein gelungener Auftakt in eine sicherlich spannende und unterhaltsame Serie

  • Carl Ashmore - The Time Hunters



    Inhalt:

    Becky is a typical thirteen year old girl. She likes Facebook, gossiping and plenty of sleep. So when she and her brother, Joe, are invited to stay with their 'loony' Uncle Percy at his stately home, she thinks it’ll be the worst summer ever. What she doesn't realise is that Bowen Hall is also home to a baby Triceratops, two Sabre-tooth tigers and the mythic hero, Will Scarlet...


    'The Time Hunters' is a thrilling adventure that takes Becky, Joe, Uncle Percy and Will on a quest through time to find the legendary Golden Fleece.


    The Clock is ticking....

    (Q amazon)


    Meinung:

    Carl Ashmore - The Time Hunters 1


    Manchester, England

    Becky Mellor (13) und ihr jüngerer Bruder Joe sollen den Sommer bei einem entfernten Verwandten (Percy Halifax), in einem langweiligen Kaff im Norden Englands, verbringen. Becky ist nicht sonderlich davon angetan, vor allem da sie den vermeintlichen Onkel seit Jahren nicht mehr gesehen haben. Percy soll, laut Mutter, ein vermögender Erfinder sein und Becky glaub, dass er sicherlich voll der Streber und Langweiler ist. Joe hingegen freut sich.

    Als sie Percy dann treffen, fällt selbst Becky auf, dass Percy ein recht netter Zeitgenosse ist. Sein Anwesen, Bowen Hall ist riesig und es gibt so verdammt viel zu entdecken.

    Eines Nachts sehen die Kinder einen echten, ausgewachsenen Säbelzahntiger und ein Säbelzahntigerjunges, welches sich direkt in Becky verliebt. Sie sehen einen Milchwagen aus dem Nichts auftauchen und wieder verschwinden. Sie machen Bekanntschaft mit Gump, einen Triceratops. Sie begeben sich auf ein Abenteuer, welches die Zeiten überspannt. Es führt sie unter anderem ins England um 1900 und ins antike Griechenland. Auf ihrer Reise treffen sie Jason und die Argonauten, König Minos, verschiedene Fabelwesen.

    Doch sie werden verfolgt. Jemand ist hinter ihnen her und sein Handlanger, der eine brutale Vergangenheit hat, macht ihnen das Leben schwer. Wer ist es und was will er?


    Dieses Buch, und die damit verbundenen Serie, war eine eher zufällige Wahl für mich. Beim wilden Herumgestöber landete ich irgendwann bei dieser Serie und habe mir einfach mal den ersten Teil, der bisher 5 Teile umfassende Serie, gegriffen. Ich wurde positiv überrascht.


    Beim Start in die Geschichte wird es erst mal ordentlich rätselhaft. Und das bleibt auch lange so. Nach und nach lüftet sich ganz langsam das Geheimnis um die Rätsel der Geschichte. Selbst Percy, Becky, Joe und Will (ihr Begleiter und ein guter Freund Percys) haben absolut keinen blassen Schimmer wo ihre Reise hingeht. Ihnen ist nur klar, dass es irgendetwas mit dem goldenen Vlies zu tun hat. Wüssten sie genaueres wären sie wohl nicht so frohen Mutes. Mir hat dieses Rätselraten wirklich gut gefallen. zumal es keine Längen in der Geschichte gibt. Durch ihre Reise bleibt es immer sehr unterhaltsam. Man besucht mit ihnen immer neue, fantastische Orte und es bleibt nebenbei die ganze Zeit spannend.


    Becky und Joe werden als typisches Geschwisterpaar vorgestellt. Sie lieben sich und sie gehen sich auch ordentlich auf die Nerven. Was sie mir recht schnell sehr sympathisch gemacht hat.

    Percy war mein Lieblingscharakter. Er ist charmant, zuvorkommend, freundlich, clever, witzig und englisch. Für mich ein durch und durch, typisch englischer Charakter. Ab und an, obwohl manche Lage sehr aussichtslos war, war er mir etwas zu positiv gestimmt. Aber dennoch, seine Art hat mich fantastisch unterhalten.


    Wenn ich etwas bemängeln würde, dann höchstens das Ende und ab und an den Ablauf.

    Zum Ende hin gibt es eine ausgiebige Auflösung, die durchaus Sinn macht mir aber viel zu positiv war. Das ist auch eine Sache die mich im Ablauf der Geschichte gestört hat. Die Geschichte war irgendwie immer sehr, sehr positiv. Was vor allem an Percy und seiner Art lag (wie schon angesprochen). Natürlich ist es bewundernswert, dass der Autor soviel positive Energie in die Geschichte gepackt hat. Ich gehe davon aus, dass Kinder das lieben werden, zumal es zu einem sehr angenehmen Leseerlebnis führt. Ich aber mit meinem reichlich gesetzten Alter habe mich daran aber etwas gestört. Allerdings möchte ich das nicht negativ bewerten, da ich wohl weit weg vom Zielgruppenalter bin. Außerdem habe ich mich köstlich amüsiert bei der Geschichte. Es muss ja nicht immer blutig und düster sein.


    Im Laufe der Geschichte gibt es aber nicht nur das Rätsel um das goldene Vlies zu lösen. Es werden auch andere Dinge angesprochen. Wie etwa das Verhältnis von Percy zu dem Vater der Kinder. John Mellor ist vor Jahren auf hoher See ums Leben gekommen und irgendwie standen Percy und John miteinander in Verbindung.

    Ich will hier nicht vorgreifen. Es sei nur gesagt, dass hier noch reichlich Potential ist. Das ist aber nicht die einzige offene Frage, welche im nächsten Teil der Serie behandelt werden kann.

    Die Kinder lösen natürlich das Geheimnis um das goldenen Vlies, doch bleibt am Ende ein Überhänger für den nächsten Teil stehen. Ich werde die Serie jedenfalls weiter verfolgen. Mich hat der erste Teil wirklich super unterhalten und sollte es irgendwann eine Übersetzung ins Deutsche geben, würde ich diesen Teil auf alle Fälle für alle abenteuerlustige Kinder empfehlen. Selbst erwachsene Leser, die sich für solche Geschichten erwärmen können, werden hier sicherlich, wie ich, ihren Spaß haben.


    Fazit:

    Time Hunters ist ein gelungener Auftakt in eine sicherlich spannende und unterhaltsame Serie. Die Charaktere sind sympathisch. Die Geschichte witzig und interessant. Es gibt jede Menge zu erleben.

    Abenteuerlustige, junge Leser und junggebliebende Erwachsene haben sicherlich ihren Spaß mit der Geschichte.



    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Lebenskunst besteht zu neunzig Prozent aus der Fähigkeit, mit Menschen auszukommen, die man nicht leiden kann.
    Samuel Goldwyn