Allessandra Reß - Die Sommerlande

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  • Ich lese gerne und viele Fantasy Geschichten und Bücher und habe sicherlich schon einiges dabei erlebt, das hier vorliegende Buch ist aber anders als vieles, was ich bisher in mich aufnehmen durfte und sicherlich keine Geschichte, die mensch einfach so mal eben runter lesen kann.

    Die Autorin Alessandra Reß entführt die Leser_innen in eine Welt, in der die uns bekannten Monate eigene Länder darstellen und eine Reise von einem Monat zum nächsten mit großen Gefahren verbunden ist. Im Juni, der Heimat des Alben Nemiah, besteh die Zeit aus Schlafen, Glücklichsein und Tanz und Zeit in unserem Sinne spielt keine Rolle. Auch der Tod verfügt über keinen festen Platz und wenn doch eine_r "stirbt", so wird sie_er von den so genannten Wanderern über Blitze entführt und sie_er kommt irgendwann in neuer Form ohne Erinnerung an das "frühere" Leben zurück.

    Diese Harmonie wird aber auf einmal grundlegend zerstört, als viele Wesen des Junis ihre Stimmen scheinbar verlieren und der Tod und die Zeit in der Welt ihren Platz einfordern. Nemiah erhält den Auftrag seine Heimat zu retten und so macht er sich nun auf, die Ursachen der Verändereung zu finden. Von ihm hängt die Zukunft der Sommerlande ab.

    Das Buch ist sehr poetisch und auch tiefgründig geschrieben, was es den Leser_innen ermöglicht tief in das Geschehen einzutauchen und auch in sich selbst grundlegende Fragen über Vergänglichkeit und das Nutzen der eigenen Zeit zu bewegen. Eine sehr berührende Geschichte, die bestimmt noch weiter nachwirken wird.

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Allessandra Reß: Die Sommerlande“ zu „Allessandra Reß - Die Sommerlande“ geändert.

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