Jonathan Morris, Lisa McMullin, et al. - The Dimension Cannon

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  • Eigenzitat aus amazon.de:


    Rose Tyler ist für die meisten heutzutage Doctor Who guckende die erste Begleiterin des Doctors gewesen und vielleicht auch eine der bemerkenswertesten. Doch nach der Schlacht bei Canary Wharf hatte es sie ja in eine andere Dimension verschlagen und einen überaus unglücklichen Doctor zurückgelassen. Und sie selbst ist auch nicht besonders begeistert von dieser Situation, weswegen sie sich einer Organisation angeschlossen hat, die daran arbeitet, die Dimensionen zu überbrücken. Denn ohne einen Doctor fühlt sich Rose Tyler überaus unvollständig.


    The Endless Night (Jonathan Morris)


    In Roses Dimension hat man endlich eine Möglichkeit entwickelt, ein “Loch in die Barriere zwischen den Dimensionen zu stanzen” um jemanden dort hindurch zu lassen. Da das aber als Maschinenname ein wenig dumm klingt – ‚Dimensionsbarrierenstanzer‘ – hat sich Pete, einer der Entwickler, für Dimensionskanone entschieden. Und mit diesem Gerät wird Rose nun in das erste Paralleluniversum geschickt, auf der Suche nach einem Doctor.


    Um diese Suche zu starten wendet sie sich zunächst an das Äquivalent von Pete in dieser Welt und erfährt sehr schnell, dass dieser zwar ein UFO-Nerd und Verschwörungstheoretiker ist, aber noch nie vom Doctor, U.N.I.T. oder Torchwood gehört hat. Da sie nun einmal vor Ort ist, geht sie auf die Suche nach sich selbst, wird dabei aber nicht fündig, denn ihre Eltern hatten sich in dieser Dimension getrennt, bevor Rose geboren werden konnte. Also macht sie sich nun auf die Suche nach den Äquivalenten ihrer Eltern. Und bringt sich damit selbst in Teufels Küche. In der es noch wesentlich heißer wird, als die Sonne auf einmal aus dem Himmel verschwindet.


    Furioser Auftakt dieser Box.


    The Flood (Lisa McMullin)


    Der nächste Sprung bringt Rose und Pete in eine Dimension, in der es auf der Erde anscheinend seit Jahren ununterbrochen regnet. Schon vor einigen Jahrzehnten hatten die Regierungen dieser Welt die Gefahren des Klimawandels erkannt und zur Reduzierung der Treibhausgase vielerlei klimaschonende Maßnahmen beschlossen im sogenannten Sternbergpakt. Und so finden sich Rose und Pete in einer Welt ohne Verbrennungsmotoren, ohne Smartphones oder Handys, mit sehr wenigen Computern, ohne Internet, ohne Fernsehen und dafür mit sehr viel Regen. Während es gleichzeitig trotz all dieser Maßnahmen auch immer heißer zu werden scheint. Also muss es etwas geben, dass die Regierungen den jeweiligen Regierten nicht erzählen – und mit der dies-dimensionalen Version von Rose und auch Pete findet jemanden, den er dort nie erwartet hätte, machen sich die beiden Dimensionsreisenden daran der Sache auf den Grund zu gehen.


    Ein weiteres interessantes Abenteuer für Rose und Pete, die auch diesmal wieder Anlass finden emotional sehr aufgewühlt zu werden.


    Ghost Machines (A.K. Benedict)


    Ihre neueste Reise bringt Pete und Rose auf eine Erde, die in vielerlei Hinsicht wie ein gigantischer Friedhof wirkt. Und auch die selbstfahrenden Autos, die unter anderem versuchen Pete zu töten, machen diese Welt nicht unbedingt sympathischer. Und sie nennen ihn alle Sir, so, als ob er ein Adliger wäre. Und sein Gesicht leuchtet von allerlei Werbeflächen und bietet dort eine ganz seltsame Dienstleistung an.


    Schnell hören die Beiden, dass Sir Peter vor mehr als sieben Jahren vermisst gemeldet worden ist und so beschließen sie, die Auftraggeberin des Suchauftrags – Jacqueline Tyler – aufzusuchen, die einen Besuch von einem fremddimensionalen Peter erstaunlich gelassen hinnimmt. Denn sie weiß, dass ihr eigener Pete das Zeitliche gesegnet haben muss.


    Während sich die verschiedenen Dimensionenbewohner aneinander annähern beginnt um sie herum ein Aufstand der intelligente Maschinen, angefangen von dem mit allerlei Gartengerät bestückten Gärtnerroboter, der sich um die Hauseigentümerin Jackie „kümmern“ möchte, bis zu den zur Hilfe gerufenen Wachdrohnen, die sich bereit erklären, ihm zu helfen. Denn alle Maschinen sind mittlerweile smart – und sie haben in im wahrsten Sinne des Wortes in sich. Wahre Ghosts in the Shells.


    The Last Party on Earth (Matt Fitton)


    Rose und Jackie aus dem letzten Abenteuer brechen zur nächsten Dimension auf – wobei sich Jackie geradezu in den Transfer hineindrängt. Sie besuchen ihre alte Hochhaussiedlung – oder zumindest das Äquivalent ihrer Siedlung in dieser Dimension, wo eine gigantische Partie steigt. Und da ist Jackie direkt in ihrem Element. Oder zumindest glaubt sie es zu sein, denn auch in dieser Dimension liegen viele zwischenmenschlichen Dynamiken deutlich anders als dort, wo sie herkommt.


    Ein Asteroid bedroht diese spezielle Erde und der Menschheit bleiben nur noch acht Tage. Acht Tage, in denen Jackie und Rose sich bemühen, soviel Glück und Zufriedenheit zu schaffe, wie möglich.


    Nachdenklich, überraschend ruhig und liebenswert.


    Diese neue Serie ist nett – im Sinne von wirklich nett, aber ich habe das Gefühl, dass es mit dieser Box schon ziemlich erschöpft ist. Vielleicht wäre es für diese Erzählrichtung am Besten auf diesem relativ hohen Punkt aufzuhören. :musik:

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