Die Ergebnisse der Leserlieblinge-Wahl im BücherTreff

Sandra Binder - Das dunkle Herz

  • Inhaltsangabe:


    Als Bea Kramer vor Jahren bei Nacht und Nebel das kleine Örtchen Wolfville in Nevada verließ, schwor sie sich, ein besserer Mensch zu werden. Doch es glückte ihr nicht so wirklich. Nach einer ziemlich bösen Auseinandersetzung mit ihrem Ex-Verlobten muss sie in die kleine Stadt zurückkehren, die einst nur ihre dunkle Seite hervor gebracht hat, um noch einmal ganz von vorn anfangen zu können.


    Kaum ist sie wieder in der Stadt, trifft sie Charlie Hanson wieder, der sich nun Blaze nennt und Vizepräsident eines Motorradclubs ist. Charlie übt noch immer eine gewisse Faszination auf sie aus, allerdings ist er auch ein Mahnmal an ihre Jugend, die aufgrund der schwierigen Verhältnisse nicht immer ganz geradeaus lief.


    Sein Ruf eilt ihm voraus und die Stadt scheint in der Hand des MCs zu sein. Wenn sie ihn erhört, ist es vorbei mit ihren Plänen, bald wieder zu verschwinden. Kann sie ihm widerstehen?


    Mein Fazit:


    Ich bedanke mich ganz herzlich beim Edel Elements Verlag für die Überlassung des Rezie-Exemplares. Als ich den Klappentext las, ahnte ich, was kommen würde. Und tatsächlich ließen die Sons immer wieder grüßen. Beim Lesen wartete ich regelrecht darauf, dass jemand „Jackieboy“ ruft!


    Die Autorin hat im Nachwort angegeben, dass einiges wohl auf ihre eigenen Erfahrungen beruht, wo sie ein familiäres Mitglied eines Motoradclubs war. Aber es fließen unverkennbar auch Einflüsse aus der TV-Serie mit ein. Die Beschreibungen der einzelnen Members können nicht wirklich zufällig sein. Und dass der Vizepräsident ausgerechnet Charlie heißt, ist schon eindeutig; Jax Teller (ebenfalls Vizepräsident) wurde in der Serie schließlich von Charlie Hunnam gespielt.


    Wer also die TV-Serie kennt, wird vieles in dieser Geschichte wiederfinden, einschließlich der Old Ladies, den kleinen Plänkeleien und den geheimnisvollen Geschäften. Daher überrascht es nicht, dass die Story um Bea und Charlie sehr vorhersehbar ist. Und die Entwicklung von Bea ist auch so zu erwarten gewesen, denn wer kann schon einem so attraktiven Bad Boy widerstehen? Ich ganz sicher nicht!

    Nichts desto trotz gibt es einen fiesen Cliffhanger am Ende, den ich so nicht erwartet habe und der mich dazu veranlasst, auch den Folgeband lesen zu müssen. Trotz aller Parallelen war es für mich ein interessantes Lese-Vergnügen und ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Die 240 Seiten sind schnell weggelesen.


    Ich freue mich auf den Folgeband und vergebe dem ersten Band vier Sterne mit einer klaren Lese-Empfehlung.


    Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen.

    LG, Elke :wink:

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