Sabine Strick - Mörderisches Paradies

Anzeige

  • Toller Krimi mit indischem Flair!


    Spannende Einblicke und rasante Fälle der coolen Detektive Dominique Demesy und Peter Hestersant,ehemaliger Pilot,werden hier im Krimi "Mörderisches Paradies,

    ein Fall für Dominique Demesy-Reihe Band 1"mehr als genug geboten.

    Die Autorin Sabine Strick schreibt schön flüssig,spannend und sehr detailliert,was mir hier sehr sehr gut gefallen hat.

    Ich bekam viele tolle Eindrücke von verschiedenen Ländern,sodass ich beim Lesen hautnah mit dabei war.

    Hier werden zum Beispiel elegante Wohnsiedlungen mit schicken teuren Villen der Oberschicht Indiens beschrieben,ebenso das komplette Gegenteil,die bettelnde Bevölkerung Indiens und deren dreckige Strassen.

    Man taucht automatisch in die Länder,wo die beiden Detektive mit Dominiques'

    Tochter Jennifer reisen,mit ein.

    Viele spannende Fälle, geheimnisvolle Plätze in verschiedenen Ländern wurden mir hier geboten. Es ist wirklich ein fesselnder Krimi,der grossen Spass zu lesen macht.

    Quer durch Asien werden die Detektive von Jennifer begleitet.Teilweise ungewollt,da Jennifer sich trotz Verbot am Anfang heimlich eingeschleust hat.

    Hier liest man Dominiques Wut und Ärger über seine Tochter gut heraus.

    Obwohl beide am Anfang einige Startschwierigkeiten hatten,kamen sich beide von Tag zu Tag und mit jedem Abenteuer näher.

    Denn Mordanschläge auf einen Maharadscha ,kuriose und mysteriöse Diebstähle im Palast der Winde ,Drogenschmugglerringe in Kaschmir und Abenteuer in Sibirien schweißen Vater und Tochter allmählich zusammen.

    Domenique und seine Tochter haben einiges an Nachholbedarf und es gab einige emotionale Momente der beiden.

    Ein toller Krimi mit indischem Flair,der mir sehr gut gefallen hat.

    Auch mit romantischen Momenten wird hier nicht gegeizt.

  • Squirrel

    Hat den Titel des Themas von „Sabine Strick-Mörderisches Paradies, ein Fall für Dominique Demesy-Reihe Band 1“ zu „Sabine Strick - Mörderisches Paradies“ geändert.
  • Dominique Dempsey ist geschieden und lebt seit Jahren in Dehli. Dort arbeitet er als Privatdetektiv. Als Dominiques Ex in Paris Probleme mit der gemeinsamen Tochter Jennifer hat, schickt sie die Neuzehnjährige zu ihrem Vater und bringt damit Dominiques Leben gehörig durcheinander. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten beginnt auch Jennifer in der Detektei zu arbeiten. Mit ihrem Vater und den anderen Kollegen bekommt sie es mit einigen aufregenden Fällen zu tun, die sie ganz schön rumkommen lassen.

    Die Geschichte wird aus der Sicht von Dominique erzählt, der mit einer Schussverletzung im Krankenhaus liegt und über Vergangenes nachdenkt. So wechseln die Zeiten immer wieder.

    Dieser Krimi lässt uns ganz besonderes Handlungsorte kennenlernen, die gut beschrieben sind, so dass man viel über diese Länder erfährt und die fremde Atmosphäre erleben kann. Der Schreibstil der Autorin lässt sich sehr angenehm lesen. Die Dialoge machen das ganze unterhaltsam.

    Die Charaktere sind gut und lebendig dargestellt. Dominique führt ein Junggesellenleben, dass er sehr genießt. Als seine Tochter bei ihm reinschneit, ändert sich für ihn natürlich viel und es ist für ihn nicht ganz einfach, sich an den Trubel zu gewöhnen. Jennifer kennt ihren Vater kaum und ist froh, bei ihm zu sein, aber er hat nicht allzu viel Zeit für sie. So müssen sich die beiden erst einmal zusammenraufen. Als Jennifer auch in der Detektei anfängt, arbeiten Dominique und Jennifer auch zusammen. Sie kommen viel rum und es wird aufregend und gefährlich. Dabei scheint Dominique so ein richtiger Superman zu sein. Aber zu Jennifer kann man auch sagen „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“, denn sie mag das abenteuerliche Leben auch sehr.

    Mir hat das spannende Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf eine Fortsetzung mit den Dempseys.

  • Weder Fisch noch Fleisch


    Buchmeinung zu Sabine Strick – Mörderisches Paradies


    „Mörderisches Paradies“ ist ein Kriminalroman von Sabine Strick, der 2020 bei dp DIGITAL PUBLISHERS erschienen ist.


    Zum Autor:
    Sabine Strick wurde 1967 in Berlin geboren und wuchs dort auf. Ihre Liebe zum Schreiben entdeckte sie bereits als Kind und sie begann im Alter von siebzehn Jahren, an ersten Romanen zu arbeiten. Doch erst 2017 entschloss sie sich, endlich die notwendigen Schritte für Veröffentlichungen in die Wege zu leiten.


    Klappentext:
    Der französische Privatdetektiv Dominique Demesy lebt seit vielen Jahren in Indien, als seine Exfrau ihn bittet, seine neunzehnjährige Tochter Jennifer bei sich aufzunehmen, die in Paris auf die schiefe Bahn zu geraten droht. Jennifer bricht in sein Leben wie ein Wirbelwind und bringt sein bisheriges Junggesellendasein gehörig durcheinander. Vater und Tochter, die sich kaum kennen, müssen sich erst zusammenraufen, bevor sie gemeinsam Fälle für Dominiques Detektivagentur lösen.
    Ihre Fälle führen sie schließlich quer durch Asien – mal auf den Spuren eines Drogenschmugglerrings in die Berge von Kaschmir, mal als Kuriere eines Geheimdienstagenten nach Nepal oder auch in die Weiten Sibiriens, auf der Suche nach einem seit Jahrhunderten verschwundenen Diamantschmuck. Auch Mordanschläge auf einen Maharadscha und Diebstähle im Palast der Winde halten sie nicht davon ab, sich immer wieder in turbulente Liebesaffären zu verstricken.


    Meine Meinung:
    Der Beginn hat mich am Anfang gefesselt, aber die Begeisterung hat dann bald stark nachgelassen. Es ist eine Sammlung von Episoden mit leicht kriminalistischem Inhalt, die bis auf einen Abstecher nach Russland in verschiedenen indischen Regionen spielen. Es ist sicherlich kein zusammenhängender Kriminalroman, eher spielen Liebesgeschichten eine tragende Rolle. Leider wiederholt sich der immer gleiche Aufbau immer wieder. Es geht in eine Region mit einer besonderen Sehenswürdigkeit, dort passiert etwas, eine Lösung fällt vom Himmel und jedes Mal neue Bettgeschichten. Die Figuren sind blass und wenig ausgestaltet. Interessant wird es nur, wenn Informationen über die unterschiedlichen Lebensansätze geschildert werden. Zum Abschluss gibt es einen ordentlichen Cliffhanger, dessen Auflösung ich aber sicherlich nicht ergründen werde.


    Fazit:

    Dieses Werk leidet vor allem daran, dass es weder Kriminalroman, Liebesgeschichte oder gar ein klassischer Roman ist. Einzig der Einblick in die unterschiedlichen Lebensansätze von Indern und Europäern ist lesenswert. So bleibt es bei zwei von fünf Sternen (40 von 100 Punkten). Eine Leseempfehlung kann ich nicht aussprechen.

    :study: Tatjana Kruse - Der Club der toten Sticker

    :study: Kristin Lukas - Das Letzte, was du siehst

    :study: Mohlin & Nyström - Der andere Sohn

    :musik:Walter Roth - SOKO Erle: Der Fall Carolin G.

Anzeige