Lissa Trevor - Stolz und Fesselspiel / Spank me, Mr. Darcy

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  • Inhalt / Klappentext

    "Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein dominanter Junggeselle, der eine beachtliche Auswahl an Fesseln besitzt, zu seinem Glück nur noch einer deutlich jüngeren, devoten Frau bedarf."

    So beginnt die heiße Variante von Stolz und Vorurteil... und mal ehrlich, welche Frau möchte sich den vornehmen Mr. Darcy nicht im Rausch der Gefühle vorstellen - mit Peitsche und Fesseln! Was Jane Austen nicht zu schreiben wagte.


    Mein Fazit

    Das Jahr nähert sich dem Ende und ganz knapp wäre hätte ich mein Lesejahr beendet, ohne einen richtigen Flopp unter all den gelesenen Büchern zu haben. Aber eben auch nur beinahe, denn gerade noch rechtzeitig lief mir dieses Büchlein über den Weg.

    Ich liebe Jane Austens Stolz und Vorurteil und bin auch ein Fan gut gemachter Erotik-Romane. Wenn sich also eine Autorin die Mühe macht, beides miteinander zu verbinden, spitze ich natürlich die Ohren und mein Interesse ist geweckt.


    Leider entpuppte sich "Stolz und Fesselspiel" nicht wirklich als... gut. Nicht einmal ansatzweise. Die Autorin hat ziemlich platt viele der Sätze Jane Austens übernommen und an einigen Stellen angepasst. Das führt dann letztlich dazu, dass es ein ziemlicher Sprach-Mischmasch ist, in dem sich die Sprache Austens und moderne Ausdrücke mischen. Und das passte für mich überhaupt nicht zusammen. Es ist für mich auch schwer vorstellbar, das eine der erlauchten Damen das Wort "Lude" benutzen würde.

    Und die Erotik selbst ist auch nicht gelungen. Es gibt für mich keinen roten Faden, lediglich eine recht wahllos aneinander gereite Abfolge von mehr oder weniger skurrilen Sex-Szenen, die allesamt so platt sind, dass mir dazu nicht einmal eine passende Beschreibung einfällt. All die Wörter, die mir dafür spontan in den Sinn kommen, darf ich leider an dieser Stelle nicht schreiben.O:-):-, Von daher begnüge ich mich mit folgender Beschreibung: jeder mit jedem zu jeder Zeit und an jedem Ort. #-o

    Mir fehlt es dabei ganz erheblich an Fantasie, an Verführung, an Geheimnisvollem.

    Handlung, Figuren, Dialoge - alles bleibt so fürchterlich oberflächlich und nichtssagend, wie aus einer schlechten Schablone herausgeschnitten.


    Leider muss ich Sterne vergeben für eine Bewertung. Also gibts einen halben Stern, weil weniger leider nicht möglich ist. :bewertungHalb:

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