Clayton Smith - Boundarylands

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  • Autor - Titel:

    Clayton Smith - IF - 2 - Boundarylands


    Sprache: englisch

    ISBN/ASIN: B07PFG4R5L

    Bindung: E-Book

    Schlagworte: Märchen, Sehnsucht, Fantasie, Abenteuer, Serie



    Autor:

    Clayton Smith is a Midwestern writer who once erroneously referred to himself as a national treasure. He has been described as “too tall to live”, which hardly seems fair.

    His work includes the novels Apocalypticon, Post-Apocalypticon, Anomaly Flats, Na Akua, and Mabel Gray and the Wizard Who Swallowed the Sun; the plays Death and McCootie and The Depths; and the short story collections It Came from Anomaly Flats and Pants on Fire: A Collection of Lies. Some of his short stories have appeared in such publications as Canyon Voices, Write City Magazine, and Dumb White Husband.

    (Q The IF-Project)


    Inhalt:

    Welcome to the Boundarylands—a world as limitless as imagination itself.


    Colemine and his friends have stepped into a strange, wonderful, and terrifying new world where dreams and nightmares hold sway. Broken is lost in this swirling world of constantly-shifting lands, and the only one who can pinpoint him is the Royal, the ruler of the realm who dwells in the Pinch, right in the heart of the kingdom. But the Royal is a growing malicious presence, and their journey to the Pinch won’t be an easy task—especially because every new region is another extraordinary challenge, and when it comes to the world of dreams and imagination, delight and danger lie in wait in equal measure.


    Then there’s the Royal himself, who has taken notice of the children, and with the help of a sadistic dentist and a cruel ruffian general, he’ll stop at nothing to destroy the real-worlders whose very existence threatens his control of the Boundarylands.

    (Q Amazon)


    Meinung:

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    Kleines Vorwort

    Bei dem IF-Project handelt es sich um eine Miniserie in 6 Teilen vom Autor Clayton Smith. Die einzelnen Bände sind nicht besonders lang, zwischen 50 - 80 Seiten. Aktuell liegen die 6 Einzelteile bei über 15€. Das ist zwar prinzipiell nicht viel, aber ich habe meine Probleme damit für ein digitales Buch so viel zu zahlen. In gedruckter Form bin ich eher bereit soviel und auch mehr auszugeben. Vor allem da in der derzeitigen Preisgestaltung der letzte Teil den höchsten Preis hat, was ich persönlich ziemlich bescheiden finde.

    Der Preis ist auch der Grund warum ich, obwohl ich bisher von jedem Werk dieses Autors begeistert war und, sofern vorhanden, die gedruckten Versionen der Geschichten im Schrank stehen habe, solange einen Bogen um das IF-Projekt gemacht habe.

    Ich wollte zwar dieses Thema ausblenden, da ich, über einen Ausleihservice, zu einem günstigen Preis an dieses Werk gekommen bin, doch leider hatte ich das immer in Hinterkopf und konnte es bei meiner Bewertung nicht ignorieren.


    Das IF-Projekt ist in 6 einzelnen, zusammenhängenden Teilen erschienen:

    1 - The IF-Project

    2 - Boundarylands

    3 - Gods and Monsters

    4 - Bad Dreams

    5 - Colemine, The Prince

    6 - Broken

    ————————


    IF - II - Boundarylands


    Im zweiten Teil der Erzählung um Cole, Willy, Emma, Polly, Etharie, dem Fremden, dem Royal und den IFs kommen wir im Boundaryland, dem Land der Vorstellungskraft, Fantasie und der Träume an. Blöd nur, dass der Kontrollelf die 5 Kinder nicht einlassen will, da sie keine Passierscheine haben. Also entweder Passierschein oder Finger. Der Elf zückt schonmal das Messer. Zum Glück haben die Kinder den Fremden dabei, der ihnen als Führer und auch Beschützer in diesem verrückten und magischen Land dienen soll. Er nimmt sich beherzt der Situation und dem Elfen an.

    Es wird verrückt. Das Land der Phantasie ist definitiv nichts für Kinder, zumindest nicht wenn sie in ihrer echten Form hier sind. Schnell müssen sie erkennen, dass hinter jeder Ecke Gefahren und Merkwürdigkeiten lauern. Neben den Gefahren, die das Land an sich schon birgt, ist auch der Royal, der recht ungemütliche Herrscher des Landes, auf die Kinder aufmerksam geworden. Es ist noch nicht ganz klar warum, aber er will sie aus dem Weg haben. Ihre Anwesenheit geht ihm gehörig gegen den Strich.


    Nach der Einführung und dem Start der Reise in Teil 1 der Miniserie, bekommt man als Leser jetzt einen eindrucksvollen Einblick in das Land der Phantasie wie es sich in Clayton Smiths Kopf abspielt. Es ist erschreckend, gefährlich, wunderschön, beeindruckend aber es kann auch tödlich sein. Smiths Beschreibungen sind wieder fantastisch und es liest sich wunderbar. Während des Lesens nehmen das Land und die Geschehnisse im Kopf des Lesers Form an und trotz der Gefahren, die ganz klar angesprochen werden, ist es so lebhaft und gelungen beschrieben, dass man danach greifen, einen 'echten' Blick darauf erhaschen will.

    Ich hatte allerdings das Gefühl, dass sich der Autor an der einen oder anderen Stelle, in seinen ausführlichen, aber nie langweiligen, Beschreibungen verliert. Das Kapitel 'When the life gives you layoff, make layoffalafel' ist dafür ein gutes Beispiel. Es ist zwar recht verrückt und witzig, dennoch fand ich, wenn man es mit anderen Beschreibungen vergleicht, zu ausufernd.

    Die Kapitelüberschriften fand ich bereits im ersten Teil sehr angenehm. Man bekommt so gleich ein Gefühl dafür was einen erwartet. Ich finde solche Vorankündigungskapitelüberschriften immer recht unterhaltsam.

    Neben dem angesprochenen, ausufernden Kapitel, fand ich auch das letzte dieses Teils 'In which we discover that pranayama is mightier than the sword' nicht ganz überzeugend, gerade der Schluss hat sich nicht richtig gut für mich angefühlt.

    Cole, der eigentliche Handlungsauslöser, bleibt noch etwas im Hintergrund. Die Handlung involviert jedes der Kinder gleichermaßen. Durch die unterschiedlichen Charaktere entstehen dadurch oftmals recht spaßige Gespräche und Gegebenheiten. Cole wird währenddessen von den Eindrücken dieser Welt regelrecht erschlagen. Wie erwähnt ist seine Vorstellungskraft nicht vorhanden und er zweifelt an sich und dem was er sieht, oder glaubt zu sehen. Er scheint sich aber langsam, im Rahmen der Handlung, zu entwickeln.


    Fazit:

    Smith bleibt seinem Stil treu. Es bleibt verrückt, fantasievoll, etwas durchgedreht. Langsam kommen die Kinder in Gefahr, denn aus der einstigen Rettungsmission wird jetzt auch die Flucht vor einem mächtigen Widersacher. Am Ende bleiben Fragen offen und ich bin gespannt wie es weitergehen wird.



    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Lebenskunst besteht zu neunzig Prozent aus der Fähigkeit, mit Menschen auszukommen, die man nicht leiden kann.
    Samuel Goldwyn


  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Clayton Smith - IF - Boundarylands“ zu „Clayton Smith - Boundarylands“ geändert.

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