Eric S. Brown - Terror Krakens

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  • Autor - Titel:

    Eric S. Brown - Terror Krakens


    Sprache: englisch

    ISBN/ASIN: B07J9WXRD8

    Bindung: E-Book

    Schlagworte: Horror, Meer, Kraken, Schiff, Gewalt, Hoffnungslosigkeit



    Autor:

    Eric S. Brown is an American novelist known for writing science fiction/horror novels. He has written nearly forty novels and publishes most of them with Severed Press. He began his writing career with short "zombie" horror stories, and then wrote his first full-length novel in 2003, entitled "Dying Days". It was followed by the "Queen" series, and then "Cowboys vs. Zombies". He now writes creature novels, post-apocalyptic fiction, and space-marine novels

    ( Q Wikipedia)



    Inhalt:

    What began as a pleasure cruise becomes a nightmare of horror as a long dormant species emerges from the depths to claim its rightful place in the world. Humanity finds itself at war, locked in a battle of survival with these new monsters, that it has little chance of winning.

    ( Q Amazon)


    Meinung:

    Terror Krakens


    Das Kreuzfahrtschiff Princess Dream schippert gemütlich über die offene See, kein Wölkchen am Himmel, eine ruhige romantische Nacht. Das Meer liegt friedlich vor Derricks Augen. Er spielt nervös mit dem kleinen Kästchen in seiner Tasche als seine große Liebe Samantha auf Deck erscheint. Die beiden lieben die Ruhe der Nacht auf Deck und Derrick hat heute etwas besonderes vor. Samanthas Blicke werden von einer Bewegung auf dem Wasser gefangen genommen. Was ist das? Es kommt direkt auf das Schiff zu. Sind das Tintenfische? Wieso bewegen sie sich auf das Schiff zu und warum klettern sie auf Deck und warum um Himmelswillen hat Derrick einen um seinen Hals? Er schreit! Überall Blut! Ein Knacken! Immer mehr Tiere landen auf Deck. …. Samantha rennt!


    Die Geschichte ist wirklich kurz, doch die Terror Kraken machen ihrem Namen wirklich alle Ehre! Es geht nach dem kleinen romantischem Vorspiel direkt los und das Tempo hält sich bis zur letzten Seite, dem großen Knall. Als Leser erlebt man die Invasion der Oktopusse aus verschiedenen Blickwinkeln. Zwischen den Protagonisten/Opfern wird fleißig hin und hergewechselt. Man spürt als Leser die Hilflosigkeit und den Horror der betroffenen Personen, die Brutalität, mit welcher die Tiere vorgehen. Es geht schnell und es ist brutal. Wenn man so sagen will, dann gibt es die ganze Zeit ordentlich auf die Zwölf. Jede aufkommende Hoffnung wird brutalst niedergerungen, ebenso wie die Opfer in diesem Massaker.


    Es gibt keine Hintergründe zu erforschen, nur gnadenlose, hoffnungslose Action. Auf den wenigen Seiten dieser Geschichte schafft es der Autor, trotz des vielen Blutes und der schonungslosen Darstellung, der völlig übertriebenen Gewalt, den Leser hervorragend zu unterhalten. Man könnte an einigen Stellen über das Benehmen der Personen den Kopf schütteln, aber auf Grund des restlichen Unterhaltungswertes fällt das nicht unbedingt ins Gewicht. Die meisten dummen Verhaltensweisen der Menschen enden eh direkt im Verlust von Gliedmaßen und auch des Lebensfunken. Die Darstellungen hiervon sind nichts für Zartbesaitete und auch die Geschichte selbst würde ich nur Lesern empfehlen, die sich mit viel sinnfreier Gewalt, Monsterhorror und sehr schneller Action und praktisch null Hintergrundinfos zufrieden geben.


    Einige solcher kurzen Geschichten habe ich bisher schon gelesen und diese hat mich in letzter Zeit mit Abstand am besten unterhalten. Natürlich ist es kein Meilenstein in der Horrorliteratur. Es gibt keinen Tiefgang. Nur brutale aber erstaunlich unterhaltsame Action. Die Spannung ist ab dem ersten Kontakt bis zum bitteren Ende weit im maximal Bereich. Ich hatte mit dieser Kurzgeschichte verdammt viel Spaß.


    Fazit:

    Terror Krakens macht genau das was die Geschichte soll, sie erschreckt den Leser, schockiert ihn und unterhält auch verdammt gut. Es ist brutal und schonungslos. Obwohl es keinen Tiefgang in der Geschichte gibt hält sie den Leser mit einem Feuerwerk an endloser, abstoßender Gewalt und der erdrückenden Hoffnungslosigkeit der Beteiligten bei der Stange. Ich hatte meinen Spaß.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Lebenskunst besteht zu neunzig Prozent aus der Fähigkeit, mit Menschen auszukommen, die man nicht leiden kann.
    Samuel Goldwyn


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