Katie M. Bennett - Ein Weihnachtswunder namens George

  • Kurzmeinung

    claudi-1963
    Geschichte die wenig mit Weihnachten zu tun hatte, auch mit den Gegebenheiten des Vorhimmels konnte ich wenig anfangen.
  • "Die Liebe ist stärker als der Tod und die Schrecken des Todes. Allein die Liebe erhält und bewegt unser Leben." (Iwan Turgenjew)

    Am Neujahrsmorgen bricht für Laurie Parker eine Welt zusammen, den sie verliert bei einem Unfall ihren Mann Ryan. Ryan jedoch wurde wegen dem einem fatalen Fehler seines Schutzengels viel zu früh in den Himmel befördert. Darum harrt er nun die Zeit mit seinem Schutzengel Ava im Vorhimmel, bis er gelernt hat sein Schicksal anzunehmen und Laurie loszulassen. Laurie jedoch ist so sehr mit ihrem Kummer fixiert, dass sie am liebsten ihrem Leben ein Ende setzen möchte. Darum bekommt Ryan die Gelegenheit, Laurie zu besuchen und ihr etwas zu unterbreiten. Jedoch auch Ryans Ultimatum scheint Lauries Gemütslage nicht zu verändern. Erst als sie kurz vor Weihnachten den kranken Mopswelpen George in einem Karton findet, scheint etwas Leben in sie zurückzukehren. Doch wird George Lauries Vorhaben sich das Leben zu nehmen verhindern können?


    Meine Meinung:
    Ein wunderschönes, winterliches Cover eines verliebten Paares, passt gut zu der Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig, locker und unterhaltsam in mehrere kürzere Kapitel eingeteilt. Leider konnte mich die Geschichte nicht in allen Bereichen ergreifen. Besonders schwer, tat ich mich mit dem Vorhimmel, in der Partys gefeiert wurden, Drogen gekifft, man tote Rockstars wie Kurt Cobain, Amy Winehouse vorfindet und es ansonsten für Ryan wenig zu lachen gab. Also wenn ich mir so einen Vorhimmel vorstellen müsste, dann mit Sicherheit nicht so langweilig wie zu Beginn, aber auch garantiert nicht mit Partys und Drogenexzessen. In diesen Kapiteln hatte ich des Öfteren meine Schwierigkeiten, an dem Buch dranzubleiben. Ansonsten war es eine eher traurige Geschichte, die im Grunde wenig mit Weihnachten zu tun hatte und die man bedenkenlos zu jeder Jahreszeit hätte lesen können. Lediglich gegen Ende war es dann etwas weihnachtlich, als sie mit Freundin und Familie das Fest feierte. In der Geschichte selbst ging es meist um die Trauer von Laurie und Ryan, die mich nicht immer emotional berühren konnte. Etwas enttäuscht war ich dann eher mit dem Ende, das ich so ganz anderes erwartet hätte. Dass es da eine sehr ungewöhnliche Wendung gab, hat mich ein wenig überrascht und war für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig. Aber mehr möchte ich dazu nicht verraten, den dazu solltet, jeder die Geschichte selbst lesen. Die Charaktere waren zwar gut ausgedacht, doch mir fehlte es bei Ryan und Laurie ein wenig an Tiefgang. Den viel zu viel drehte sich nur um den Unfall und die Trauer, ansonsten erfuhr man von den beiden recht wenig. Auch Lauries Arbeitsleben lief mir ein bisschen zu sehr nebenher, da hätte ich ebenfalls ein wenig mehr Einfühlungsvermögen von Kollegen und Freunden gewünscht. Überhaupt fand ich, dass man Laurie in ihrer Trauer ganz schön alleine gelassen hatte. Genauso Ryan, der über Monate nur langweilige Spaziergänge im Vorhimmel machen konnte. Auch hier waren die Einfälle sehr mager oder zu ausgeflippt. Insbesondere das angekündigte Weihnachtswunder aus dem Titel war mir viel zu kurz abgehandelt worden. Alles in allem eine nette Geschichte, die mich jedoch nicht ganz überzeugen konnte und der ich 3 von 5 Sterne gebe.
    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Über die Autorin (Amazon)

    Katie M. Bennett schreibt Kurzgeschichten und Romane in unterschiedlichen Genres. Ein Weihnachtswunder namens George ist ihre erste Veröffentlichung im Romance-Bereich.


    Produktinformation (Amazon)

    Format: Kindle Ausgabe

    Dateigröße: 749 KB

    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 209 Seiten

    Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS; Auflage: 1 (21. November 2019)

    Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.

    Sprache: Deutsch

    ASIN: :bewertung1von5:


    Ein ‚fantastischer‘ Liebesroman

    Für Laurie Parker bricht eine Welt zusammen, als ihr Ehemann Ryan durch einen Autounfall ums Leben kommt. Sie will selbst nicht mehr leben, doch als sie den kranken Mopswelpen George findet, hat sie wieder einen Grund dazu. Sie kümmert sich gemeinsam mit dem Tierarzt Andrew Martinez um den kleinen Hund.

    Ryan war irrtümlich gestorben. Ava sein Schutzengel trägt daran die Schuld. Sie fühlt sich so schuldig, dass sie Ryan erlaubt, noch einmal in Lauries Leben einzugreifen. Ryan hat nur den einen Wunsch, dass Laurie wieder glücklich werden soll. Dazu schickt er ihr George. Doch Laurie will zu Ryan und sie hält an diesem Vorhaben fest. Doch dann bekommt George einen Rückfall und sehr hohes Fieber. Um ihn zu retten, muss Laurie eine Entscheidung treffen….


    Meine Meinung

    Dies ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe und ich fand dass sie es ganz gut verstanden hatte einem die Trauer um einen geliebten Menschen nahezubringen. Überhaupt wenn er dann noch so plötzlich stirbt wie Ryan, man sich nicht darauf vorbereiten konnte. In der Geschichte war ich demnach sehr schnell drinnen, konnte mich auch in Laurie hineinversetzen, auch wenn ich nicht so ganz verstand, dass sie sich dem ‚Leben wollen‘ so sehr widersetzte. Denn ich hatte das Gefühl, dass sei das insgeheim doch wollte, überhaupt wenn sie an ihre Freundin und ihre Mutter dachte. Und dann kam noch George… Das Buch hat einen angenehm unkomplizierten Schreibstil, weshalb es auch keine Unklarheiten im Text gab. Ich habe es gespannt und in einem Rutsch gelesen denn ich wollte wissen, was Laurie nun wirklich tun wird. Wie sie letztendlich mit ihrer Trauer umgeht. Und am Ende gab es dann auch noch eine Überraschung, etwas das fantastisch anmutet, und tatsächlich auch in den Fantasiebereich gehört. Was, das werde ich nicht verraten, dazu muss der geneigte Leser das Buch schon selbst lesen. Auch, wenn er wissen will, wie es Laurie und auch Ryan im Vorhimmel über ein ganzes Jahr ergangen ist. Es ist ein sehr schöner Liebesroman, denn ich sehr gerne gelesen habe, denn es hat mir Spaß gemacht, auch wenn das fantastische Ende in einem Liebesroman nichts zu suchen hat. Eigentlich hatte ich mir das anders vorgestellt. Er hat mir trotzdem gut gefallen ich, empfehle ihn gerne weiter und vergebe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.


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    Liebe Grüße
    Lerchie



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    nur wer aufgibt, hat schon verloren