Kelly Barnhill - The mostly true story of Jack

The Mostly True Story of Jack

4 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Verlag: Little, Brown Books for Young Readers

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 352

ISBN: 9780316056724

Termin: September 2012

  • Kurzmeinung

    Dave2311
    Das i-Tüpfelchen hat mir einfach gefehlt, dennoch bin ich größtenteils recht zufrieden.
  • Autor - Titel:

    Kelly Barnhill - The mostly true story of Jack


    Sprache: englisch

    Schlagworte: Waise, Jugendbuch, Magie, Verlust, Vergangenheit, Suche, Mut, Familie, Geheimnisse

    ISBN/ASIN: 9780316056724

    Bindung: Taschenbuch


    Autor:

    KELLY BARNHILL


    is the author of The Girl Who Drank the Moon, which won the Newbery Medal, as well as Iron Hearted Violet, a 2012 Andre Norton Award finalist, and The Mostly True Story of Jack, which received four starred reviews. She has received writing fellowships from the Jerome Foundation and the Minnesota State Arts Board, and was a 2015 McKnight Writing Fellow in Children's Literature. She is the winner of a World Fantasy Award, a Parents Choice Gold Award, a Texas Library Association Bluebonnet Award, and a Charlotte Huck Honor. Kelly lives in Minnesota with her husband and three children.

    (Q The mostly true story of jack)


    Inhalt:

    ENTER A WORLD WHERE MAGIC

    BUBBLES JUST BELOW THE SURFACE.


    When Jack is sent to Hazelwood, Iowa, to live with his strange aunt and uncle, he expects a summer of boredom. Little does he know that the people of Hazelwood have been waiting for him for quite a long time.


    When he arrives, three astonishing things happen: First, he makes friends—not imaginary friends but actual friends. Second, he is beaten up by the town bully; the bullies at home always ignored him. Third, the richest man in town begins to plot Jack's imminent, and hopefully painful, demise. It’s up to Jack to figure out why suddenly everyone cares so much about him. Back home he was practically, well, invisible.


    The Mostly True Story of Jack is an eerie tale of magic, friendship, and sacrifice. lt’s about things broken and things put back together. And above all, it’s about finding a place to belong.

    (Q the mostly true story of jack)


    Meinung:

    The mostly true Story of Jack


    Das Cover des Buches verspricht eine geheimnisvolle, schaurige und magische Geschichte und das bekommt man als Leser im Grunde auch geliefert.


    Zitat

    “Mystery, magic and creeping horror … the ultimate page-turner” - Kirkus


    Allerdings war ich im Nachhinein etwas enttäuscht, denn meine Erwartungshaltung gegenüber einem Buch steigt recht hoch, wenn ich solche Lobpreisungen im Vorfeld lese. Normalerweise versuche ich so etwas zu ignorieren. Hier allerdings schreit einen diese Bemerkung vom Cover aus an und man kommt gar nicht daran vorbei.


    Die Geschichte fängt sehr geheimnisvoll an. Es wird rätselhaft im kleinen verschlafenden Örtchen Hazelwood. Der 12 jährige Frankie bemerkt es zuerst. Vor 4 Jahren ist er verschwunden und wieder aufgetaucht. Niemand weiß wo er war und was ihm zugestoßen ist. Gezeichnet mit Narben im ganzen Gesicht war er so plötzlich wieder da wie er verschwunden ist. Alle hätten ihn fast vergessen. Doch seit seinem Wiedererscheinen redet er kein Wort. Jetzt machen sich seine Narben wieder bemerkbar, sie schmerzen und Frankie weiß, dass ER zurückkommt. Wendy, seine Schwester, erfährt es von Frankie. Anders, der junge eines Farmers, bemerkt es als er Barfuss durch das Farmland streift. Der Boden rumort, etwas bewegt sich. Ihm ist klar das SIE erwacht.


    Jack wird währenddessen von seiner Mutter nach Hazelwood gebracht. Er soll den Sommer dort bei seiner Tante und seinem Onkel verbringen. Lust hat er nicht wirklich darauf. Zuhause wird er zwar reichlich ignoriert, niemand schenkt ihm in der Familie und außerhalb viel Beachtung (praktisch gar keine), doch den Sommer bei den unbekannten Verwandten, in einer unbekannten Kleinstadt, irgendwo in Iowa, zu verbringen mag er auch nicht. Es macht aber keinen Unterschied ob er versucht seine Mutter vom Gegenteil zu überzeugen, denn sie beachtet in praktisch gar nicht.

    Als er bei Onkel und Tante ankommt, freuen diese sich riesig ihn endlich wieder zu sehen, doch Jack kann sich nicht erinnern je hier gewesen zu sein. Er hat auch ein merkwürdiges Gefühl bei dem Haus, in dem er den Sommer verbringen soll, doch er kann es nicht zuordnen. Nachdem er sich aber erstmal in seinem Zimmer verkriecht hört er wie seine Tante und Onkel sich darüber unterhalten, dass er noch nicht bereit sei für das was er tun soll, doch nun ist es zu spät, er ist nun hier und die Ereignisse werden ihren Lauf nehmen.

    Nach und nach lernt Jack auch Frankie, Wendy und Anders kennen. Die Mysterien in Hazelwood werden immer rätselhafter und Jack muss das Puzzle nach und nach zusammensetzen. Unter Hazelwood findet er eine völlig andere Welt und seine Vergangenheit.


    Das Buch liest sich recht flüssig und die Geschichte/Idee gefällt mir sehr gut. Es dauert sehr lange im Buch bis sich alles halbwegs aufklärt und man als Leser einen relativ runden Blick auf die Geschehnisse in Hazelwood erlangt. Dadurch bleibt das Leseerlebnis zwar sehr spannend, aber man erkennt als Leser sehr schnell, dass einige Charaktere, auch solche die Jack wohl gesonnen sind, viel mehr über Jack und die Gegebenheiten vor Ort wissen, als sie Jack mitteilen. Der arme Junge wird von einer Merkwürdigkeit in die nächste geschleudert und erhält lange einfach keine Infos zu den Vorkommnissen. Allerdings, und das ist mir auch negativ aufgefallen, er fragt auch niemanden explizit. Mindestens eine Person sollte ihm direkt einfallen, welche sich mit Hazelwood auskennt.

    Überhaupt ist das mein größter Kritikpunkt an der Geschichte. Das Kommunikationsproblem welches zwischen den Charakteren in Bezug auf die Geschehnisse in Hazelwood herrscht. Ich habe mich wirklich gewundert warum Jack nicht jede Menge Fragen aus sich herausschreit und er, weil er geradezu erschlagen von den Merkwürdigkeiten sein muss, nicht traumatisiert und verzweifelt in der Ecke sitzt.

    Ich hatte auch einige Probleme mit den Erklärungen und des Zusammenfügens dieser zu einem wirklich runden Bild. Hier allerdings gebe ich auch meinen Englischkenntnissen etwas die Schuld, vielleicht sind ein paar Kleinigkeiten an mir vorbei gegangen. Ich wurde aber nie das Gefühl los, dass einige Dinge nicht ganz durchdacht waren, bzw. die Dinge nicht sauber erklärt wurden. Ich könnte einige Beispiele anbringen, doch will ich Spoiler vermeiden.


    Dennoch hat mir die Geschichte Spaß gemacht. Zu Beginn ist sie sehr mysteriös und spannend. Wird dann immer verwirrender und undurchsichtiger, bis sie sich am Ende zu einer fantastischen Geschichte wandelt. Es geht um das Vergessen, Gier, Liebe, Aufopferung, Familie und Verlust. Es ist kein Kampf um's überleben, aber dennoch um die Vergangenheit und die Zukunft Jacks.


    Fazit:

    The mostly true story of Jack ist eine gute Geschichte, mit einer toller Idee. Leider war die Umsetzung nicht ganz so befriedigend für mich. Das kommunikative Miteinander hat mich reichlich gestört und auch einige Erklärungen der Hintergründe haben sich für mich nicht ganz rund angefühlt. Das i-Tüpfelchen hat mir einfach gefehlt, dennoch bin ich größtenteils recht zufrieden mit der Geschichte und würde sie jungen Lesern, die etwas für Familie, Geheimnisse und etwas Magie übrig haben, empfehlen.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    1. (Ø)

      Verlag: Little, Brown Books for Young Readers


    Lebenskunst besteht zu neunzig Prozent aus der Fähigkeit, mit Menschen auszukommen, die man nicht leiden kann.
    Samuel Goldwyn