Alex Gardiner - Mossbelly MacFearsome and the Dwarves of Doom

Mossbelly MacFearsome and the Dwarves of...

4 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Band 1 der

Verlag: Andersen

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 240

ISBN: 9781783447916

Termin: Januar 2019

  • Autor - Titel:

    Alex Gardiner - Mossbelly MacFearsome and the Dwarves of Doom


    Sprache: englisch

    ISBN/ASIN: 9781783447916

    Bindung: Taschebuch

    Schlagworte: Jugendbuch, Abenteuer, Fantasy, Action, Humor, Zwerge, schräg, Mut, Freundschaft


    Autor:

    Alex Gardiner spent several years in the Merchant Navy before embarking on a sales and marketing career in the UK motor industry – with 20 years as regional manager for Jaguar Cars. Now retired, he lives in East Dunbartonshire with his wife. He reads a lot, writes fantasy for children – and plays very bad golf.

    (Q Bolinda Publishing)


    Inhalt:

    Roger is just an ordinary boy, in an ordinary world – or so he thinks, until a grumpy dwarf warrior, Mossbelly MacFearsome, appears out of thin air and saves him from the school bully. If that isn’t incredible enough, now Moss has decided that Roger is the perfect human companion for his daring quest to defeat the dwarves’ arch-enemy Leatherhead Barnstorm and his horrifying horde of monstrous (but very polite) gorefiends. If Roger doesn’t help Moss, the world as we know it will be destroyed by ogres and dragons and the race of humans will be annihilated. If he does help, he will be late for his tea and his mum will be going mad with worry. A Highland castle, a trainee witch who knows karate, and an ancient spell to be broken – by King Golmar’s braces, just what has Roger got himself into?


    A hilarious action-packed fish-out-of-water adventure, perfect for young fans of Terry Pratchett, Neil Gaiman and Cressida Cowell.

    (Q Amazon)


    Meinung:

    Da habe ich mich mal wieder ganz spontan vom Titel und der Inhaltsangabe leiten lassen. Das war zwar auch schon Anfang des Jahres, aber egal. Jetzt habe ich es endlich geschafft das Büchlein in die Hand zu nehmen.


    Roger ist gerade dabei sich dem Unausweichlichem zu stellen, dem Schulfiesling. Kurz davor trifft er auf einen Zwerg! Dieser ist so davon angetan, dass sich Roger einem scheinbar unschlagbaren Feind stellt, dass er ihm direkt hilft, allerdings endet die Sache recht schmerzhaft für den Fiesling. Roger wird von seinen Mitschülern als Held gefeiert, wird aber dafür von der Polizei aufgesucht und flüchtet kurzerhand mit dem verletzten Zwerg in einem Kinderwagen. Zwischenzeitlich rettet er den Zwerg noch vor einem gemeinen Hinterhalt der Gorefiends (welche aus den Überresten der Toten erschaffen wurden, dem Bösen dienen, aber unverschämt freundlich und zuvorkommend sind) und verwundet den bösen Widersacher des Zwerges. Und das alles wohlgemerkt nicht willentlich, sondern völlig verunfallt. Natürlich sieht der Zwerg nur die Tapferkeit und den Mut Rogers und macht ihn zu seinem Destroyer, seinem Begleiter, denn der Zwerg ist dabei die Welt der Menschen vor dem Untergang zu retten. Hört sich verrückt an? Ist es auch! Zumal die Beiden auch echte Kommunikationsprobleme haben und dabei liegt auf ihren Schultern die Zukunft und das Überleben der menschlichen Rasse.


    Soweit hört sich das doch wirklich toll an, oder?

    Ich hatte aber wirklich meine Probleme mit dem Start und dem Erzählstil der Geschichte.

    Wenn man in die Geschichte startet, geht es direkt los. Der Autor verschwendet keine Zeit mit Charaktervorstellung oder Rumgerede. Zack-Bumm. Es geht Knall auf Fall und das durch die gesamte Erzählung. Natürlich ist das gut für den Leser. Mir war es aber etwas zu zügig am Anfang. Etwas mehr Hintergrund hätte ich ganz nett gefunden. Hinzu kommt die Redensart von Mossbelly, dem Zwerg. Der kleine Kerl ist recht anstrengend in seiner Wortwahl, Aussprache und Redensart. Zu Beginn des Abenteuers musste ich mich stellenweise wirklich konzentrieren, um Mossbelly folgen zu können. Was aber wohl in erster Line an dem Kauderwelsch liegt, das er von sich gibt. Sicherlich haben Muttersprachler damit weniger Probleme, oder aber ich habe mich einfach zu dusselig angestellt. Witzig ist aber, gerade bei dem Thema ‘Mossbellys Sprache’, dass sich zum Ende hin Roger mit Mossbelly streitet (das machen die beiden öfter) und auch seine undeutliche und verrückte Aussprache kritisiert. Somit ist das wohl vom Autor Absicht.


    Mal abgesehen von meinen zwei kleinen Kritikpunkten, will ich nicht viel meckern. Es ist eine Geschichte für, so vermute ich mal, um die 8-12 jährigen Jungen, die auf Abenteuer, viel (schrägen Zwergen-) Humor und eine schnelle Geschichte stehen.

    Nachdem ich mich an den Stil gewöhnt hatte, was allerdings etwas dauerte, fand ich die Geschichte gar nicht mehr so schlimm. Gerade die Streitereien und Missverständnisse zwischen Mossbelly und Roger haben die mir die Sache zum Ende hin schmackhaft gemacht. Eine tiefgründige Story darf man hier nicht erwarten, dafür eine, die, sofern man sich darauf einlässt, gut unterhalten kann. Abenteuerliche Jungen, natürlich auch Mädchen, haben damit sicherlich mehr Spaß als ich, aber ich will das Buch nicht unnötig schlecht machen, nur weil ich schon so ein alter Sack bin.


    Am Ende der Geschichte gibt es einen Cliffhanger für den nachfolgenden Teil (Mossbelly MacFearsome and the Goblin Army -1783449047), welcher mittlerweile auch erschienen ist.


    Fazit:

    Mossbelly MacFearsome and the Dwarves of Doom ist schnell, witzig, schräg, abenteuerlich, fantastisch und unterhaltsam. Wenn man sich an den recht simplen Erzählstil gewöhnt hat und damit klar kommt, kann die Geschichte ein schneller, unterhaltsamer Lesespaß werden. Leser im entsprechenden Alter (8+ , laut Verlag) haben sicherlich wesentlich mehr Spaß an der Geschichte als ich.


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    Lebenskunst besteht zu neunzig Prozent aus der Fähigkeit, mit Menschen auszukommen, die man nicht leiden kann.
    Samuel Goldwyn