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Alex Wagner – Apostelmord

Apostelmord

5 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Band 2 der

Bindung: E-Book

ASIN: B07XJWK4N4

Termin: Neuerscheinung Oktober 2019

  • Buchmeinung zu Alex Wagner – Apostelmord: Ein Kriminalroman aus dem römischen Wien

    „Apostelmord“ ist ein Kriminalroman von Alex Wagner, der 2019 bei Independently published erschienen ist.

    Zum Autor:
    Alex Wagner, geb. 1972, lebt und arbeitet in Wien, ist aber ebenso gern auf Reisen.
    Ursprünglich Betriebswirtin und Bankerin, widmete sie sich später dem Coaching, der Parapsychologie und der Hypnose. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten ist sie außerdem in der wunderbaren Welt der Juwelen und im Schmuckdesign zu Hause. Sie lebt gern aus dem Koffer und erkundet den Kosmos, per Zug oder im Cyberspace, aber vor allem auf dem Papier.
    Alex Wagner schreibt Krimis, Thriller, Liebesromane - sowie Sachbücher zu Themen, die sie persönlich beschäftigen.

    Klappentext:
    2. Jahrhundert nach Christus, unter der Herrschaft von Kaiser Hadrian:
    Über der römischen Provinzstadt Vindobona braut sich neues Unheil zusammen. Inmitten eines verheerenden Schneesturms treffen im Haus des germanischen Händlers Thanar die Anhänger zweier geächteter Kulte aufeinander – Druiden und Christen. Sie hoffen auf Gastfreundschaft und ein sicheres Dach über ihrem Kopf. Doch es ist der Tod, der sie erwartet. Haben sich die Götter höchstselbst gegen die Einwohner Vindobonas verschworen? Oder verbirgt sich unter Thanars Gästen ein Dämon in Menschengestalt? Ein heimtückischer Mörder, der scheinbar wahllos zu töten scheint?

    Meine Meinung:
    Schon der erste Band hatte mir gut gefallen, aber dieser zweite Band ist noch besser. Die Geschichte wird aus der Sicht Thanars, eines germanischen Händlers, erzählt. Sein Freund Marcellus, Anführer der römischen Truppen in Vindobona, bittet ihn, Vertreter zweier religiöser Gruppen bei sich aufzunehmen. Während eines massiven Schneesturms kommt es zu einem Doppelmord und die Ermittlungen beginnen. Es ist jedoch wie im ersten Fall die freigelassene Nubierin Layla, die federführend die Aufklärung betreibt. Sie ist sehr selbstbewusst und mit beiden Männern liiert. Im Anwesen Thanars treffen vier Religionen aufeinander und es ist sehr beeindruckend, welche Freiheiten die Religionen im römischen Reich genießen. Alles spielt sich auf dem Anwesen und der nahen Umgebung ab. Trotz dieser Beschränkungen bleibt die Spannung durchgehend erhalten und mehrmals gibt es überraschende Entwicklungen. Thanar und Marcellus wirken überfordert, aber Layla sammelt Informationen und sucht nach einer Lösung. Layla ist überaus sympathisch und sehr gewitzt. In einem eindrucksvollen Showdown wird die Auflösung präsentiert.
    Neben historischen und kriminalistischen Elementen steht die Dreiecksbeziehung zwischen Layla, Marcellus und Thanar im Blickpunkt. Im direkten Vergleich mit Layla schneiden die beiden Männer nicht besonders gut ab, tragen dies aber mit Fassung. Ruhige Passagen wechseln mit lebendigeren ab und es bleibt die Zeit, etwas über römische Lebensgewohnheiten zu erfahren. Das größte Plus dieses Werks ist die Mischung all dieser Komponenten. Gut gezeichnete Figuren und ein humorvoller Unterton runden das Ganze ab.

    Fazit:
    Die Mischung aus Historie, Kriminalfall und Beziehungsgeflecht ist überaus gelungen und lesenswert. Es ist ein wahres Vergnügen das Dreigespann zu begleiten. Gerne vergebe ich fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten) und spreche eine klare Leseempfehlung aus.

    :Hörbuch P. D. James - Drei Fälle für Adam Dalgliesh

    :Hörbuch Graham Norton - Ein irischer Dorfpolizist

    :lesend Ulrike Renk - Tage des Lichts

    :lesend Lorenz Stassen - Opferfluss

  • In dem historischen
    Kriminalroman Apostelmord
    berichtet der Ich-Erzähler namens Thanar, was ihm zur Zeit der Römer
    in Wien widerfuhr. Er lebte in Vindobona und ist ein angesehener
    Händler. Einzig seine Abneigung gegen die momentan so eifrig
    missionierenden Kultisten machen ihm Probleme. Dabei handelt es sich
    die Nachfolger des Juden Jeshua, und hier besonders der Iulius
    Paulus, der das Ende der Welt predigt. Für Thanar sind es
    Hirngespinste und er weigert sich ausdrücklich, sich mit diesen
    „Verirrten“ zu unterhalten.


    Thanar
    bewohnt ein großes Haus und daher wundert es nicht, dass er oft nach
    einer Bleibe für eine oder mehrere Nächte gefragt wird. Wie es der
    Zufall will, treffen hier dann auch eine Druidin und ein Christ
    aufeinander. Wer denkt, dass jetzt laute Diskussionen beginnen, der
    irrt. Das Gegenteil ist der Fall. Paulus und die Keltin verstehen
    sich bestens und ihre Unterhaltungen führen sie bis spät in die
    Nacht hinein. Leider bleibt es aber nicht so friedlich, da einige
    Besucher ermordet werden. Fieberhaft sucht Thanar nach dem oder den
    Täter/n und seine ehemalige Geliebte hilft ihm dabei. Das Ende hat
    mich überrascht und war für mich so nicht vorhersehbar.


    Apostelmord
    gefiel mir ausgesprochen gut,
    da die Autorin historische Fakten. Es wird sowohl die Religion der
    Kelten als auch jene der ersten Christen beleuchtet. Auch das Leben
    zur Zeit der Römer beschreibt sie stimmig. Es ist klar zu erkennen,
    dass sie akribisch recherchierte. Die Sprache ist gehoben aber
    dennoch gut verständlich, also nicht abgehoben. Ich gebe sehr gerne
    fünf Sterne und empfehle das Buch allen, die Spannung vereint mit
    Historie mögen.

  • @lileo99, schön dass Du Dich entschlossen hast auch einen Beitrag zu schreiben. Zum nächsten Mal dazu der folgende Hineis:


    Im Editorfenster oben links ist eine Taste für den Quellcode. Die bewirkt, dass Formatierungne aus anderen Schreibprogrammen nicht mit übernommen werden - so wie etwa die Zeilenumbrüche, die nun in Deinem Beitrag ein wenig 'unüblich' aussehen. Bitte einfach beim nächsten Mal entweder direkt hier in den Editor schriebn oder vor dem Reinkopieren in das Quellcodefenster wechseln. Danke. 8)