Iny Lorentz - Der Fluch der Rose

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  • Inhalt:


    Das junge Mädchen Maria wächst bei ihrer Ziehfamilie in der neu gegründeten Erzschmelze Fuggerau auf. Im benachbarten Kloster ziehen die Mönche das Findelkind Johannes (von seiner Mutter Juan genannt) auf. Nur einer der Mönche weiß Bescheid über die wahre Herkunft des Kindes, aber er möchte aus diesem Wissen irgendwann Profit schlagen.


    Als Maria und Johannes sich zum ersten Mal begegnen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch Johannes wurde nur ein paar Tage zuvor zum Priester geweiht. Und auch der profitgierige Mönch steht dem jungen Liebesglück im Weg ...


    Meinung:


    Ich habe bisher so gut wie jedes Buch von Iny Lorentz gelesen. Auch vom Fluch der Rose war ich begeistert. Die Autoren erzählen so packend von der damaligen Zeit, dass man richtig eintauchen und sich in die Zeit zurückversetzen kann.


    Sowohl die Haupt- als auch die Nebencharaktere sind gut beschrieben. Besonders liebenswert fand ich natürlich Maria. Sie findet sich mit ihrer Rolle als Ziehtochter so gut ab, hat kein Problem, neben den leiblichen Kindern der Eltern weniger zu gelten und mehr helfen zu müssen. Sie ist hilfsbereit, gütig, klug und kann sich aber trotz allem gut wehren.


    Aus dem kleinen Findelkind Johannes wurde ein kluger junger Mann, der aber kaum je etwas von der Welt draußen gesehen bzw erlebt hat. Vielleicht wäre es sonst ja auch ganz anders gekommen.


    Während wir diese beiden jungen Leute beim Aufwachsen und in ihrem Leben begleiten, lernen wir die Dynastie der Fugger kennen, die ja damals sehr erfolgreich waren und selbst Königen Kredite bewilligt haben (was nicht immer gut lief).


    Und genau dieses Zusammenspiel von Fiktion und Geschichte macht die Faszination aus und lässt das Buch schnell und flüssig lesen.


    Fazit:


    Ich fand das Zusammenspiel von Fiktion und Geschichte wieder genial gelöst und konnte das Buch kaum zur Seite legen.


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  • Über die Autorin (Amazon)

    Hinter dem Namen Iny Lorentz verbirgt sich ein Münchner Autorenpaar, dessen erster historischer Roman »Die Kastratin« die Leser auf Anhieb begeisterte. Mit »Die Wanderhure« gelang ihnen der Durchbruch; der Roman erreichte ein Millionenpublikum. Seither folgt Bestseller auf Bestseller. Die Romane von Iny Lorentz wurden in zahlreiche Länder verkauft. Die Verfilmungen ihrer »Wanderhuren«-Romane, der »Pilgerin« und zuletzt »Das goldene Ufer« haben Millionen Fernsehzuschauer begeistert. Im Frühjahr 2014 bekam Iny Lorentz für ihre besonderen Verdienste im Bereich des historischen Romans den »Ehrenhomerpreis« verliehen. Die Bühnenfassung der »Wanderhure« in Bad Hersfeld hat im Sommer 2014 Tausende von Besuchern begeistert und war ein Riesenerfolg.


    Produktinformation (Amazon)

    Gebundene Ausgabe: 672 Seiten

    Verlag: Knaur HC; Auflage: 1. (1. Oktober 2019)

    Sprache: Deutsch

    ISBN-10: 3426653877

    ISBN-13: 978-3426653876


    Wie immer: Super

    Eine verbotene Liebe und ein mörderischer Mönch zur Zeit der Fugger.

    Die junge Maria war eine Ziehtochter der reichen Fugger und führte als solche ein glückliches Leben. Doch ihr Herz gehörte einem jungen Mann namens Johannes, einem Findelkind, das im nahen Kloster Arnoldstein zum Priester geweiht worden war. Doch nicht nur sein geistlicher Stand steht ihnen im Weg, denn unwissentlich haben sich die beiden einen Mann zum Feind gemacht, der sie vernichten will. Und der Krieg zwischen der Republik Venedig und König Maximilian bietet diesem eine Chance, denn Arnoldstein liegt mitten zwischen den Kriegsparteien.


    Meine Meinung

    Ich habe schon viele Bücher des Autorenpaares gelesen und noch nie hat mich eines enttäuscht. So auch dieses nicht. Auch es ließ sich durch den angenehmen und unkomplizierten Schreibstil flüssig und leicht lesen, es gab auch hier keine Unklarheiten im Text. Die Spannung war von Anfang an greifbar, so wie ich es von ihnen gewohnt bin. Und wie immer haben sie es verstanden, sie bis ans Ende des Buches zu halten. Das Buch ist ein historischer Roman und es ist hervorragend recherchiert. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Elisabeth Glauber, die ihre Unschuld lieber einem Mann der ihr sympathisch war geopfert hat, als ihrem nachmaligen Ehemann. Nur blieb das eben nicht ohne Folgen und diese mussten geheim gehalten werden. Später dann in Maria, die als Ziehtochter der Fugger aufwuchs und nicht wusste, wer ihre Eltern waren. Auch in Johannes, der im Kloster aufwuchs, weil seine Mutter es nicht schaffte, den Soldaten zu folgen und schwer krank wurde. Auch in den einen oder anderen Mönch im Kloster. Doch einen gab es, den ich überhaupt nicht leiden konnte und der Leser wird nach dem Lesen des Buches wissen, wen ich gemeint habe. Gewundert habe ich mich über Veronika, weil sie nie Verdacht schöpfte. Das Buch ist wirklich sehr schön geschrieben, hat mir sehr gut gefallen, mich gefesselt, in seinen Bann gezogen und mich super unterhalten. Von mir dafür eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

    Liebe Grüße
    Lerchie



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    nur wer aufgibt, hat schon verloren

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