Morgane Moncomble - Never too close / Viens, on s'aime

Never Too Close

3.5 von 5 Sternen bei 6 Bewertungen

Band 1 der

Verlag: LYX

Bindung: Broschiert

Seitenzahl: 464

ISBN: 9783736311220

Termin: Neuerscheinung September 2019

Klappentext / Inhaltsangabe: Der erste Roman von Morgane Moncomble - der New-Adult-Sensation aus Frankreich! Wenn aus besten Freunden plötzlich mehr wird ... Seit sie gemeinsam in einem Aufzug eingeschlossen waren, sind Loan und Violette beste Freunde. Das zwischen ihnen ist vollkommen platonisch - zumindest bis jetzt. Denn als Violette beschließt, dass sie nicht länger Jungfrau sein will, ist es Loan, den sie bittet, ihr auszuhelfen. Schließlich vertraut sie niemandem so sehr wie ihrem besten Freund. Loan ist von der Idee zunächst alles andere als begeistert, doch schließlich willigt er ein. Es ist ja nur dieses eine Mal ... oder? Die NEVER-Reihe: 1. Never Too Close 2. Never Too Late Leserstimmen aus der französischen Buch-Community: 'Ich bin total verliebt - in die Atmosphäre, den Humor, die Figuren. Ich würde am liebsten der ganzen Welt sagen, dass sie dieses Buch lesen soll.' La fée liseuse et les livres 'Am liebsten würde ich das Buch noch mal lesen, nur um diese Atmosphäre wieder heraufzubeschwören und jene Momente noch einmal erleben zu können, die für Loan und Violette so bedeutend und wichtig gewesen sind.' Livre sa vie 'Ein erfrischender und prickelnder Liebesroman voller Humor und Gefühl, den ich allen New-Adult-Fans nur empfehlen kann. Ein neues Lieblingsbuch!' Les milles et une pages de LM
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  • Beste Freunde oder doch mehr?


    Inhalt:

    „WENN AUS BESTEN FREUNDEN PLÖTZLICH MEHR WIRD…

    Seit sie gemeinsam in einem Aufzug eingeschlossen waren, sind Loan und Violette beste Freunde. Das zwischen ihnen ist vollkommen platonisch – zumindest bis jetzt. Denn als Violette beschließt, dass sie nicht länger Jungfrau sein will, ist es Loan, den sie bittet, ihr auszuhelfen. Schließlich vertraut sie niemandem so sehr wie ihrem besten Freund. Loan ist von der Idee zunächst alles andere als begeistert, doch schließlich willigt er ein. Es ist ja nur dieses eine Mal … oder?“

    Quelle: Buchrücken „Never too close“ von Morgane Moncomble


    Mit „Never too close“ habe ich mich ehrlich gesagt ein klein wenig schwer getan, was allerdings nicht an dem Buch selbst liegt, sondern eher daran, was es für mich symbolisiert bzw. bedeutet.

    Aber lasst mich erstmal zum Anfang kommen. Auf die Geschichte aufmerksam geworden bin ich durch das Cover. Blau zählt zu meinen Lieblingsfarben und mit dem schönen Glitzern hatte es mich einfach direkt erwischt. Der Klappentext hat mich auch sehr angesprochen, denn die Thematik ist sicher etwas, mit dem sich der ein oder andere auch schonmal beschäftigt hat und ich war gespannt, was in diesem Fall dabei herauskommen würde.


    Violette und Loan sind beste Freunde. Aber definitiv nicht mehr. Nur Freunde. Während V. Modedesign studiert, ist Loan Feuerwehrmann. Was die beiden gemeinsam haben, ist, dass beide so ihre Probleme mit ihren Familien haben. Violettes Mutter hat sie und ihren Vater verlassen und sich eine neue Familie aufgebaut. Loans Mutter ist krank und hat ihren Sohn, zwar unabsichtlich, nicht nur einmal verletzt. Beide haben schwere seelische „Schäden“ davongetragen.


    „Never too close“ erzählt eine wundervolle Liebesgeschichte für zwischendurch. Neben den beiden Hauptcharakteren lernen wir einen tollen Freundeskreis (Zoe, Jason, Ethan) kennen und unterstützt durch den überaus flüssigen und humorvollen Schreibstil hatte ich ein wirklich angenehmes Leseerlebnis. Die Charaktere sind alle größtenteils sehr authentisch gestaltet, sodass sie mich des Öfteren mal an meine eigenen Freunde oder verschiedene Bekannte erinnert haben.


    Allerdings musste ich, wie man auch anhand meiner Bewertung sehen kann, einen Stern abziehen. Warum? Die Freundschaft und die daraus hervorgehende Beziehung der Protagonisten war irgendwie nicht allzu realistisch.


    ACHTUNG SPOILER!

    Ich mein, ja, auch als beste Freunde kann man sicher in einem Bett schlafen, ohne das etwas passiert, aber wenn ich dann noch weiter lese, wie „leicht bekleidet“ Violette teilweise in der gemeinsamen Wohnung herumgelaufen ist, dann kann ich mir nur schwer vorstellen, wie ein Mann das auf Dauer ignorieren kann und da absolut nie auf die Idee kommt, mit dieser Person mehr anfangen zu wollen.

    SPOILER ENDE


    Und ja – damit hatte ich einfach so mein Problem. Einfach auch unter dem Aspekt betrachtet, dass ich absolut niemanden kenne, bei dem so eine enge Freundschaft auch wirklich dabei geblieben ist, ohne das je etwas passiert ist.


    Ansonsten auf jeden Fall ein sehr schönes Buch und ich bin gespannt, wie der zweite Band ausfallen wird und freu mich drauf.

  • Squirrel

    Hat den Titel des Themas von „Morgane Moncomble - Never too close“ zu „Morgane Moncomble - Never too close / Viens, on s'aime“ geändert.
  • Klappentext:

    Seit sie gemeinsam in einem Aufzug eingeschlossen waren, sind Loan und Violette beste Freunde. Das zwischen ihnen ist vollkommen platonisch – zumindest bis jetzt. Denn als Violette beschließt, dass sie nicht länger Jungfrau sein will, ist es Loan, den sie bittet, ihr auszuhelfen. Schließlich vertraut sie niemandem so sehr wie ihrem besten Freund. Loan ist von der Idee zunächst alles andere als begeistert, doch schließlich willigt er ein. Es ist ja nur dieses eine Mal...oder?



    Inhalt:

    Violette und Loan lernen sich in ihrem Wohnhaus im Fahrstuhl kenne, als dieser stecken bleibt. Loan hilft Violette in dieser Situation mit ihrer Panikattacke zurechtzukommen. Daraufhin enwickelt sich zwischen den beiden eine innige Freundschaft. Als Violette den gutaussehenden Clement trifft und anfängt ihn zu daten, wird ihr klar, dass sie nicht mit irgendjemanden einfach schlafen möchte, egal wie gut er aussieht. Denn Violette ist noch Jungfrau. Deshalb kommt sie auf die Idee ihren besten Freund Loan um diesen Gefallen zu bitten. Dieser ist am Anfang geschockt von der Idee, lenkt dann aber doch ein, da es ja nur ein einziges Mal passieren soll. Doch nach diesem Mal ändert sich doch einiges zwischen den beiden.



    Meine Meinung:

    Die Idee der Geschichte hat mich sehr interessiert und auch das Cover finde ich einfach zauberhaft, sodass ich einfach zu diesem Buch greifen musste.


    Der Einstieg in die Geschichte ist mir leider aufgrund meiner Leseflaute etwas schwer gefallen. Ich fand den Schreibstil etwas zäh und bin nicht so recht vorangekommen, obwohl mir die Protagonisten durchaus sympathisch waren. Jedoch spätestens ab dem 2. Teil der Geschichte war ich dann richtig drin und die Seiten flogen dann wieder nur so dahin.


    Violette als Protagonistin hat mir wirklich gut gefallen. Sie ist etwas ausgeflippt, redet ohne nachzudenken, hat einen schwarzen Humor und ist trotzdem einfach liebenswert. Bei Loan habe ich etwas länger gebraucht um ihn einschätzen zu können. Er ist eher der ruhigere und In-Sich-Gekehrte, jedoch hat er ein wirklich warmes Herz und noch dazu sieht er auch unglaublich gut aus. Auch die Nebencharaktere, also die Freunde von Loan und Violette waren verschiedenen Persönlichkeiten. Zoe, Violettes beste Freundin, war mir anfangs noch etwas unsympathisch, was sich im Laufe der Geschichte jedoch geändert hat. Dann gibt es noch zwei Freunde von Loan, Jason, der Frauenheld und Ethan, die „gute Seele“. Ich fand, dass diese eine gute Mischung ergeben haben.


    Die Geschichte hat mir gut gefallen, jedoch hatte ich kaum einen Moment, der mich jetzt besonders überrascht hat. Die Handlung lief im Großen und Ganzen so ab, wie ich es vermutet habe. Das ist jetzt eigentlich auch nicht schlecht, aber so den einen oder anderen „Schock-Moment“ mehr hätte diese Geschichte meiner Ansicht nach auch noch gut vertragen können. Manche Reaktionen oder Verhaltensweisen der Charaktere konnte ich auch nicht immer vollkommen nachvollziehen, aber das sieht vermutlich auch jeder wieder anders. Die Beziehung zwischen Loan und Violette war für mich persönlich auch nie nur eine „Freundschaft“, was im Laufe der Geschichte auch immer deutlicher wird. Jedoch hat es mich gewundert, dass die beiden sich als „beste Freunde“ bezeichnen, aber eigentlich nichts wirklich persönliches wie Familie oder Liebesleben miteinander teilen.


    Fazit:

    Alles in Einem hat mich diese Geschichte gut unterhalten und ich mochte die Mischung aus diesen verschiedenen und auch teilweise skurillen Charakteren. Die Autorin hat auch einen gewissen Humor in diese Geschichte gebracht, der mich doch oft zum Schmunzeln gebracht hat, was man bei mir nicht so schnell schafft. So ein paar Kleinigkeiten haben mich jedoch gestört, da ich manches einfach nicht so recht nachvollziehen konnte oder auch über manches noch gerne mehr erfahren hätte. Mich hat das Buch gut unterhalten, sodass ich :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: vergebe.

    "Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel. Und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen."
    (Walt Disney)









  • Inhalt:
    Wenn aus besten Freunden plötzlich mehr wird ...
    Seit sie gemeinsam in einem Aufzug eingeschlossen waren, sind Loan und Violette beste Freunde. Das zwischen ihnen ist vollkommen platonisch – zumindest bis jetzt. Denn als Violette beschließt, dass sie nicht länger Jungfrau sein will, ist es Loan, den sie bittet, ihr auszuhelfen. Schließlich vertraut sie niemandem so sehr wie ihrem besten Freund. Loan ist von der Idee zunächst alles andere als begeistert, doch schließlich willigt er ein. Es ist ja nur dieses eine Mal ... oder?


    Rezension:
    An Silvester bleiben Loan und Violette gemeinsam im Aufzug stecken, erkennen dass sie Nachbarn sind, und sind seit diesem Abend fast unzertrennlich. Beste Freunde, die alles füreinander tun, die sich alles erzählen und die sich alles fragen können.
    Violette ist noch Jungfrau und will das unbedingt ändern. Wer könnte dafür besser geeignet sein, als ihr attraktiver bester Freund? Für beide steht fest, dass es eine einmalige Sache ist, doch sie ahnen nicht, welche Gefühle sie entfesseln.


    "Never Too Close" ist der Auftakt einer Dilogie von Morgane Moncomble, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zwanzig Jahre alten Violette und ihres besten Freundes Loan Millet erzählt wird.
    Die Geschichte springt besonders am Anfang oft zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her, was ich aber sehr spannend fand, da man in der Vergangenheit Schlüsselszenen erleben durfte, die wichtig für die Charaktere waren.


    Violette und Loan lernen sich an einem Silvesterabend kennen, wo die beiden im Fahrstuhl stecken bleiben. Violette fühlt sich stark zu Loan hingezogen, doch der ist mit Lucie zusammen.
    Ein Jahr später wohnt Loan mit Violette, ihrem Kaninchen Mistinguette und ihrer besten Freundin Zoé in einer Wohnung und Loan und Violette sind beste Freunde. Sie haben eine sehr enge Freundschaft, doch mehr als platonische Freundschaft war nie zwischen ihnen. Bis Violette beschließt, nicht länger Jungfrau sein zu wollen, und Loan bittet ihr Erster zu sein.


    Violette ist eine sehr flippige junge Modestudentin. Sie ist tollpatschig, redet ohne nachzudenken, macht schlechte Witze, ist an manchen Stellen sehr komisch, aber irgendwo auch liebenswert!
    Ich musste erst mit ihr warm werden, weil sie stellenweise doch sehr anstrengend ist, während ich Loan von Anfang an mochte! Er ist deutlich ruhiger und zurückhaltender als Violette. Als Feuerwehrmann trägt er im Berufsleben große Verantwortung und auch im Privatleben ist er der Ruhepol in Violettes Wahnsinn.
    Ihre Freundschaft ist sehr eng und man hat besonders am Anfang den Eindruck, dass ihre Gefühle schon lange über Freundschaft hinausgehen, doch es dauert lange, bis die beiden dieses Mehr zwischen ihnen zulassen und sie machen sich das Leben oft selber schwer. Ihre Liebesgeschichte konnte mich sehr gut unterhalten und auch die Atmosphäre des Buches hat mir gut gefallen!
    Violettes beste Freundin Zoé und Loans bester Freund Jason sind beide keine Kinder von Traurigkeit und finden ebenfalls zueinander. Ihre Geschichte wird dann im zweiten Band "Never Too Late" erzählt, auf den ich schon sehr gespannt bin.


    Mein größter Kritikpunkt war, dass Violette in einer Beziehung war, als sie beschließt, mit Loan zu schlafen, um nicht mehr Jungfrau sein zu müssen. Sie hintergeht Clément, etwas, dass für mich sowieso ein No-Go ist, und das obwohl sie sogar in ihrer Vergangenheit selbst mit Betrug konfrontiert wurde und darunter immer noch leidet. Das hat für mich überhaupt nicht gepasst und das konnte ich dann auch nicht nachvollziehen, wobei ich Violettes Grundidee schon verstanden hatte.
    Sowohl Violette, als auch Loan haben keine einfache Kindheit gehabt und wir erfahren erst nach und nach, welche Päckchen die beiden zu tragen haben. Morgane Moncomble schneidet ernste Themen an, was mir gut gefallen hat, geht manche Dinge für meinen Geschmack aber viel zu lasch an. Violette hat beispielsweise einen schwarzen Humor und ein, zwei Witze, die sie gebracht hat, fand ich einfach absolut nicht angebracht, besonders wenn man bedenkt, welch kritische Themen da angeschnitten worden sind. Über manche Themen macht man einfach keine Witze!


    Fazit:
    "Never Too Close" von Morgane Moncomble hat mir eigentlich ganz gut gefallen.
    Violette war mir zwar an manchen Stellen ein wenig zu flippig und anstrengend, während ich Loan sehr mochte und auch ihre Liebesgeschichte konnte mich richtig gut unterhalten. Generell mochte ich die Atmosphäre des Buches sehr!
    Ich hatte dann aber doch zwei Kritikpunkte, die mich sehr gestört haben und aus diesem Grund vergebe ich drei Kleeblätter.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: