Veronika Bärenfänger - Norden

Die dritte Generation

4 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Band 1 der

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 233

ISBN: 9781537675718

Termin: September 2016

  • "Die dritte Generation: Norden" ist das erste Buch von Veronika Bärenfänger, mit den Büchern „Die dritte Generation – Süden“ als Nachfolger und "Rex Sanders" als Vorgeschichte.


    Klappentext: (Quelle: Amazon)
    "Die Zeit schien still zu stehen, wie in Zeitlupe fiel der Beutel aus ihrer Hand und in dem Moment in dem dieser den Boden berührte wurde er auch schon von einer Welle der Emotionen erfasst.
    Wie ein Schrei bohrten diese sich tief in seinen Kopf.
    Es fühlte sich an als prasselten tausend Nadeln in sein Gehirn.
    “Hau ab!”
    schallte es in ihren Köpfen und sie rannte.

    Sollte es möglich sein, war sie die Eine, die das Volk der Meschun aus der Sklaverei befreien konnte?
    War sie die Eine, die Calabandrien den lang ersehnten Frieden bringen konnte?
    Aber sie war ein Kind, ein ahnungsloses Kind und sie war allein…."
    Format: E-Book
    ASIN: B01LHKMZYK
    Seitenzahl: 235
    Verlag und Veröffentlichung: Selfpublishing, Veronika Bärenfänger; Auflage: 2 (2. September 2016)

    Die Autorin: (Quelle Amazon)
    "Jahrgang 1966, geboren in Berlin.
    Schon als Kind erzählte ich gerne Geschichten und zeichnete sogar dazu. In der Schule machte mir leider eine Rechtschreibstörung das Leben schwer und so konnte ich auf einem bayerischen Gymnasium nicht bestehen. Der Wunsch nach einem Studium zerplatzte wie eine Seifenblase. Geschichten habe ich weiter erzählt, zuerst nur meinen Kindern und irgendwann hab ich sie aufgeschrieben.
    Heute lebe und arbeite ich mit meiner Familie in einem alten Bauernhaus, in der Windsheimer Bucht am Fuße der beschaulichen Frankenhöhe.
    Mein Lieblingsgenre umfasst Phantasy, Urban-Phantasy und Science-Fiction, sowie eine Mischung aus allem. "

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    REZENSION
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    „Die dritte Generation – Norden“ ist der Auftakt von drei düsteren, dystopischen Büchern von Veronika Bärenfänger. Für mich ist es das zweite Buch der Autorin, von welcher ich bereits „Rex Sanders“ gelesen habe.
    Wir werden in eine spannende postapokalyptische Welt entführt, welche vom Krieg zerrissen wurde. Zwei Rassen haben verbittert Krieg gegeneinander geführt: Menschen und Meschun. Letztere eine Mischung aus Mensch und Killermaschine, von Menschen erschaffen, ursprünglich als Kriegswaffe und dann von ihnen gefürchtet. Einen Meschun erkennt man an seiner silbrigen Verwachsung an der Hand. Ansonsten unterscheidet er sich nicht von einem Menschen. Trotzdem werden sie für das gehasst, wofür sie in der Lage sind. Tödliche Killermaschinen.
    Darin treffen wir auf Martha und Sloan, welche ihre wahre Identität als Meschun verstecken müssen und friedlich in einem Dorf leben. Eines Tages bringt der junge Sloan ein verwundetet, stummes Mädchen namens Neisha nach Hause. Sie bringt das Leben der beiden völlig durcheinander und zwingt sie bald ihre Zuhause zu verlassen. Als dann noch Rufus auftaucht und Neisha mit sich nehmen will, um sie zu ihrer wahren Bestimmung zu führen, ändert sich alles. Die Zeichen stehen auf Krieg, das Verstecken hat ein Ende. Die Zeit der Rebellion beginnt, um sich aus der Verfolgung und Ermordung durch Konrad, Luzius und seine Schergen zu befreien.
    Veronikas Stil ist fesselnd und direkt, schnell auf den Punkt gebracht. Sie schaffte es für mich – besonders, da für mich bekannte alte Gesichter (Rex) auftauchen – durchweg die Spannung zu halten. Sie hat eine Vielzahl verschiedener und interessanter Charaktere. Der Fokus liegt jedoch nicht auf einer einzelnen Person, sondern auf der ganzen Gruppe.
    Ich habe es nicht bereut bereits nach „Rex Sanders“ auch in dieses Buch gelesen zu haben. Ich wurde sogar noch positiver überrascht. Besonders Martha habe ich ins Herz geschlossen, ihre Geschichte hat mich am meisten berührt.
    So schnell sich das Buch auch weg liest, hat es mir wiederum an manchen Stellen etwas an Raum für Zwischenmenschliches gemangelt. Hier und da hätte ich mir gern etwas mehr Zeit und Detail gewünscht. Die Geschichte hat seine Ecken und Kanten, was auch den kleinere Zeitsprüngen geschuldet ist.
    Insgesamt ein sehr solides, spannendes Buch, welches es auch dem Serieneinsteiger leicht genug macht zu folgen. Mein bisheriger Liebling der Autorin. Für mich eine Empfehlung für alle, die es rau, düster und ohne viel Schnickschnack mögen. Speziell auch eingebaute Liebesgeschichten sind nicht im Zentrum, sondern eine gute Balance aus Action und Drama.

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Veronika Bärenfänger - Die dritte Generation - Norden“ zu „Veronika Bärenfänger - Norden“ geändert.