Lesegewohnheit: Buch zu Ende - und nun?

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  • Da ich derzeit daran arbeite, meinen SUB abzuarbeiten und im Grunde ein Buch nach dem anderen lese, stelle ich mir nach jedem Buch die Frage, wie man ein Buch richtig beenden sollte/kann und wie es andere tun. ?(


    Greift ihr z.B. gleich nach dem nächsten, schreibt ihr Rezensionen, führt ihr ein Bookjournal oder gebt ihr euch ein bisschen Zeit, über das Gelesene nachzudenken, es nachwirken zu lassen?


    Momentan greife ich jedes Mal nach einem neuen Buch, merke aber, dass mich das vorhergehende teilweise noch während des Lesens des neuen beschäftigt. Ich habe mir schon überlegt, ob ich mir ein Notizbuch anlege, indem ich zu jedem Buch eine Doppelseite gestalte, z.B. mit Zitaten oder Gedanken zu diversen Textstellen oder Bildern, die mir dazu passend erscheinen, einfach um das Buch besser verarbeiten und letztendlich abschließen zu können.


    Wie macht ihr das so?

    Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Ideen :cheers:

  • Ich lese immer mehrere Bücher nebeneinander und wechsle auch wild hin- und her - je nachdem, worauf ich gerade Lust habe. Wenn ich mit einem Buch fertig bin, geht es dann einfach direkt mit dem nächsten weiter (ohne Notizen, etc.), oft ist das dann allerdings einfach der nächste Teil der Reihe.


    Es hängt aber natürlich davon ab, um welches Genre es geht, bei Horror oder Fantasy ist es sicher leichter, direkt zu einem anderen Roman zu wechseln als bei "schwerer Lektüre".

  • Bei Serien halte ich auf einem Post-It die wichtigsten Geschehnisse des Bandes fest. Wenn das nächste Buch erscheint kann ich dort kurz nachsehen, was bereits alles passiert ist. Das ist meine kleine Versicherung wieder schnell ins Geschehen hineinzufinden, sollte die Zeit zum Folgeband die 2 Jahre überschreiten.

    Ansonsten führe ich ein Buch Journal. Dort halte ich fest wie ich das Buch im Allgemeinen fand und welche Stellen besonders schön oder ärgerlich.

    Sobald ich damit durch bin, greife ich aber sofort zum nächsten.

    Das heißt aber nicht das ich über den Vorgänger nicht mehr nachdenke. Es kommt oft vor das ich nach ein paar Tagen Reflektion noch den ein oder anderen Satz im Journal hinterher schreibe.


    Ich denke Leser, wie auch Bücher, sind zu unterschiedlich, als das es einen richtigen oder falschen Weg gibt diese zu beenden. Es gibt nur persönliche Vorlieben.

    Rose: "Hold on, if you´re an alien, why do you sound like you´re from the north?"
    The Doctor: "Lots of planets have a north!"


    HelpforHeroes

  • Hallo Jessel, eine sehr gute Frage!

    Der Grund, warum ich lange Zeit keine Bücher gelesen habe und erst kürzlich damit angefangen habe, war und ist meine Sorge kurze Zeit schon wieder vergessen zu haben, was ich da gelesen habe. Auch habe ich festgestellt, wie gut und sinnvoll es für die eigene Erinnerung ist wenigstens ein paar Sätze zu Erlebnissen im Allgemeinen oder zu einem gelesenen Buch, aufzuschreiben. Ich habe es mir daher zur Angewohnheit gemacht zu jedem Buch eine Rezi zu schreiben (und Tagebuch über mein Leben zu führen) und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ich lese mein Geschriebenes und kann mich selbst nach langer Zeit wieder daran erinnern und selbst an Details, auf die ich ohne die Notizen so nicht wieder gekommen wäre.

  • war und ist meine Sorge kurze Zeit schon wieder vergessen zu haben, was ich da gelesen habe.

    Diese Sorgen plagen mich überhaupt nicht. Allerdings muss ich zugeben, dass meine Lektüre nicht so anspruchsvoll ist, dass ich mir überhaupt etwas merken müsste oder wollte. :uups: Ob mir das Buch gefallen hat oder nicht, weiß ich auch nach Jahren noch, selbst dann, wenn mir zum Inhalt nichts Genaues mehr einfällt, und das reicht mir auch.

    Ich bin also mehr Genussleserin, erfreue mich im Augenblick an der Geschichte, die mir erzählt wird, und dann ist sie auch schon Vergangenheit - und ich kann mich dem nächsten schönen Roman widmen.

    Mir persönliche Notizen zum Gelesenen zu machen, kommt für mich nicht in Frage. Viel sinnvoller finde ich es, meine Eindrücke und Gedanken hier im Forum zu hinterlassen. Davon können vielleicht auch andere Leser profitieren :)

  • Ich bin Kettenleserin.


    Wenn ein Buch nachwirkt, so soll es das ruhig machen; ich störe es nicht dabei. Aber es wird mich nicht hindern, ein anderes zu beginnen.

    Bücher sind auch Lebensmittel (Martin Walser)


    Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen. (Cicero)



  • Ich bin Kettenleserin.


    Wenn ein Buch nachwirkt, so soll es das ruhig machen; ich störe es nicht dabei. Aber es wird mich nicht hindern, ein anderes zu beginnen.

    Besser hätte ich es nicht formulieren können.

    Gelesen in 2020: 7 - Gehört in 2020: 9 - SUB: 437


    "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Ned Stark

  • Ich bin Kettenleserin.


    Wenn ein Buch nachwirkt, so soll es das ruhig machen; ich störe es nicht dabei. Aber es wird mich nicht hindern, ein anderes zu beginnen.

    Aber das Leben setzt mir dann Pausen, wenn ein Buch zu Ende ist und ich nur 5 Minuten habe, lese ich kein neues an. Und wenn ich dann von der Arbeit heim bin, ist soviel zeit und Erlebnis gewesen, dass ich ein neues Buch einfach anfangen kann.

    Rezensionen schreibe ich, wenn ich zeit und Lust dazu habe.

  • Aber das Leben setzt mir dann Pausen, wenn ein Buch zu Ende ist und ich nur 5 Minuten habe, lese ich kein neues an.

    Ja, ein paar Stunden können durchaus zwischen Ende des einen und Beginn des nächsten liegen. Muss mich ja auch erstmal entscheiden, welches das nächste sein soll. Da kann es auch durchaus passieren, dass ich 2 oder 3 anlese, bevor ich mich entscheide.

    Gelesen in 2020: 7 - Gehört in 2020: 9 - SUB: 437


    "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Ned Stark

  • Wie Marie bin ich Kettenleserin und fange ziemlich zügig das nächste Buch an. Über gelesene Bücher sinniere ich beim Handarbeiten, auf dem Weg in die Arbeit oder bei Routinearbeiten nach. Und bei einigen Büchern trifft dieser Satz zu: "Die einen schauen zum Entspannen Fernsehen (bzw. DVDs, etc.) und ich lese halt ein Buch."

    :study: Georgette Heyer: Vorsicht, Gift!

    :study: Pauline Peters: Das verborgenen Cottage

    :montag: Michael Sullivan: An Bord der Smaragdsturm

    :montag: Leonhard Horowski: Das Europa der Könige


    Man sollte Gott nicht nach dieser Welt beurteilen, das war nur ein Versuch, der nicht gelungen ist, aber es muß ein Meister sein, der solche Schnitzer macht (Van Gogh, zitiert von Harald Lesch)

    Mögen hätt' ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut! (Karl Valentin)

  • Kettenleserin bin ich auch. Gefällt mir der Ausdruck Marie :)


    Da kann auch mal ein wenig Zeit dazwischen liegen. Geht ja nicht immer im Leben so, dass man ein Buch zuschlägt und Zack das Nächste aufschlagen kann. :wink: Es kommt auch mal vor, dass mich ein Buch so beschäftigt, dass ich einfach kein neues anfangen kann und das gelesene auch mal ein paar Tage sacken muss. Oder das ich ein wenig brauche und ein paar Bücher anlesen mag bis ich mich für einen Nachfolger entscheiden kann. Manchmal kann ich nur ein Buch lesen, manchmal brauche ich noch ein oder gar zwei Bücher parallel dazu.


    Liath hat das so schön auf den Punkt gebracht:

    Ich denke Leser, wie auch Bücher, sind zu unterschiedlich, als das es einen richtigen oder falschen Weg gibt diese zu beenden. Es gibt nur persönliche Vorlieben.


    Ein Lesejournal führe ich mittlerweile nicht mehr, kann sich aber auch wieder ändern. Dafür habe ich seit Jahren ein Büchlein in welches ich Autor, Titel, von wann bis wann ich es gelesen oder ob ich es abgebrochen habe und Sternchen eintrage. Das werde ich auch so beibehalten. Ist recht interessant darin zu blättern und sich die Bücher wieder zu gegenwärtigen. Wobei das nicht zwingend heißen soll, dass ich mich dann an alle Details eines Buches erinnern kann. Kommt halt immer darauf an wie sehr es mich beschäftigt hatte.

  • Dafür habe ich seit Jahren ein Büchlein in welches ich Autor, Titel, von wann bis wann ich es gelesen oder ob ich es abgebrochen habe und Sternchen eintrage.

    Das ist bei mir eine Word-Datei. :loool:


    Wenn ich (ebenfalls Kettenleserin) ein Buch beendet habe, bei dem ich das Gefühl habe, dass es noch eine Weile verdaut werden muss, schiebe ich etwas Leichteres ein - Cosy Crime, ein Kinderbuch, nette Gartengeschichtchen oder so. Dann kann nebenbei noch weiter verdaut werden. :D

  • ...

    Ich denke Leser, wie auch Bücher, sind zu unterschiedlich, als das es einen richtigen oder falschen Weg gibt diese zu beenden. Es gibt nur persönliche Vorlieben.

    Gut gesagt! :thumleft:

    Ich bin Kettenleserin.


    Wenn ein Buch nachwirkt, so soll es das ruhig machen; ich störe es nicht dabei. Aber es wird mich nicht hindern, ein anderes zu beginnen.

    Schön formuliert! :friends:

    Dafür habe ich seit Jahren ein Büchlein in welches ich Autor, Titel, von wann bis wann ich es gelesen oder ob ich es abgebrochen habe und Sternchen eintrage.

    Das ist bei mir eine Word-Datei. :loool:


    Wenn ich (ebenfalls Kettenleserin) ein Buch beendet habe, bei dem ich das Gefühl habe, dass es noch eine Weile verdaut werden muss, schiebe ich etwas Leichteres ein - Cosy Crime, ein Kinderbuch, nette Gartengeschichtchen oder so. Dann kann nebenbei noch weiter verdaut werden. :D

    Ich führe eine Übersicht in einer Excel Tabelle, schon seit vielen Jahren. Nach Ende eines Buches, trage ich das dann zunächst ein und aktualisiere auch Goodreads, denn da führe ich seit vorletztem Jahr auch meine Bücher. Und hier bei den ABSlern berichte ich ja auch...


    Wenn mir ein Buch nachgeht und ich da auch gerne noch etwas drüber sinnieren möchte oder Abstand zum nächsten Buch brauche, dann greife ich auch schon mal gerne zu Sachbüchern, wo man mal nur so zwischendrin einige Kapitel lesen kann.

    Wie Marie bin ich Kettenleserin und fange ziemlich zügig das nächste Buch an. Über gelesene Bücher sinniere ich beim Handarbeiten, auf dem Weg in die Arbeit oder bei Routinearbeiten nach. Und bei einigen Büchern trifft dieser Satz zu: "Die einen schauen zum Entspannen Fernsehen (bzw. DVDs, etc.) und ich lese halt ein Buch."

    Genau, sinnieren lässt sich gut auf Autofahrten oder beim Spülen etc...

  • Da kann auch mal ein wenig Zeit dazwischen liegen. Geht ja nicht immer im Leben so, dass man ein Buch zuschlägt und Zack das Nächste aufschlagen kann. :wink: Es kommt auch mal vor, dass mich ein Buch so beschäftigt, dass ich einfach kein neues anfangen kann und das gelesene auch mal ein paar Tage sacken muss. Oder das ich ein wenig brauche und ein paar Bücher anlesen mag bis ich mich für einen Nachfolger entscheiden kann. Manchmal kann ich nur ein Buch lesen, manchmal brauche ich noch ein oder gar zwei Bücher parallel dazu.

    Ganz genau so ist es bei mir auch :thumleft:

    Ich höre fast immer parallel ein Hörbuch, was aber meist ein anderes Genre aufweist als mein gelesenes Buch. Manchmal lese ich aber auch zwei oder mehr Bücher parallel.

    Und an und zu brauche ich auch mal ein, zwei Tage Pause nach einem Buch, wenn es mich so richtig gefesselt hat oder mich von Thema her noch beschäftigt.

  • Hm, je nachdem, wenn es gut war schwelge ich noch etwas im Buch, also lass es einfach in Gedanken Revue passieren, ansonsten nehm ich mir das nächste.

    Statistik 2020: Bücher: 13 <:~:> PR-Classics: 58 <:~:> ATLAN: 51/850 <:~:> Perry-Rhodan: 3089/3091
    Perry Rhodan EA Aufholgjagd: akt. Stand: 738 / 2874 << 2015: 73 << 2016: 215 << 2017: 159 << 2018: 152 << 2019: 79 << 2020: 58

    :study:: Melanie Vogltanz - Auferstanden 80% <:~:> NEBULAR XL2 40%

    "Meine Oma sagte immer, dass Gott Büchereien erfand, damit die Menschen keine Entschuldigung haben, dumm zu bleiben!". -BookCushion

  • Aber das Leben setzt mir dann Pausen, wenn ein Buch zu Ende ist und ich nur 5 Minuten habe, lese ich kein neues an.

    Ja, ein paar Stunden können durchaus zwischen Ende des einen und Beginn des nächsten liegen.

    Bei mir sind es oft mehrere Tage, weil ich gerade keine Zeit habe.

    Und an und zu brauche ich auch mal ein, zwei Tage Pause nach einem Buch, wenn es mich so richtig gefesselt hat

    Ja, genau, wenn man sich noch gar nicht auf neues Romanpersonal einlassen möchte. Das sind doch die schönsten Bücher, aber leider auch die seltenen.

  • Die Formulierung "über ein Buch nachdenken" fand ich schon immer recht merkwürdig. Sie klingt, als würde ich mich hinsetzen und meinen Gedanken befehlen, sich in Gang zu setzen und aus dem Buch irgendwas ... raus zu holen? ins Langzeitgedächtnis zu schieben? Oder sich in irgendwas zu verbeißen?


    Mir gefällt die Formulierung besser, dass ein Buch nachhallt oder nachklingt oder nachwirkt. Ob man Zeit braucht, um dies zu empfinden, einzuordnen oder zu sortieren, und wie viel Zeit man braucht, ist wohl bei jedem anders.


    Ich kenne Bücher, die ich vor Jahrzehnten gelesen habe und die immer noch klingen ("Kassandra" von Christa Wolf z.B., "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende oder "Die Brüder Löwenherz" von Astrid Lindgren). Im Laufe der Jahre gesellte sich mal hier, mal da ein Buch dazu.

    Das ist wie ein "Schrank" im Kopf: Ich schaue ab und zu rein, freue mich über das, was da liegt, und lege hin und wieder etwas dazu.


    Das Kettenlesen ist eigentlich nur die Suche / Sucht nach einem Buch, das ich in diesen Schrank legen kann.

    Bücher sind auch Lebensmittel (Martin Walser)


    Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen. (Cicero)



  • Hallo,


    ich lese auch überwiegend parallel, da so schwere Bücher leichter mal zwischendrin eine Pause bekommen können. Teilweise vergeht mir auch einfach die Lust an einem Buch, sodass ich gerne mal zu einem anderen (Genre) greife, ohne das aktuelle Buch abzubrechen.


    Auch ein Grund für mich ist: Viele Buch(reihen)enden machen mich melankolisch, da ich weiß, diese Welt schließt sich erst einmal für mich. Das lässt sich besser vertragen, wenn ich noch etwas nebenher mittendrin habe. :lol: Kennt das jemand?


    Ich habe auf Instagram einen Buchblog, da rezensiere ich dann die gelesenen Bücher oder wenn mir nicht danach ist, vergebe ich einfach nur Sterne. Was du beschreibst Jessel dass du die Nachwirkungen eines Buch spürst, habe ich während des Lesens öfter als danach. :-k Meist steigert sich die Handlung bis zum Ende ja und dann lese ich das Buch einfach weg :lechz:. Da bleibt gar nicht so viel Zeit zum Nachdenken.

    Manche Bücher müssen gekostet werden,

    manche verschlingt man,

    und nur einige wenige kaut man

    und verdaut sie ganz.

    :love:Tintenherz - Cornelia Funke


    Hier geht's zu meinem Bookstagram-Profil :) Schau gerne vorbei, wie ich auf Instagram über Bücher bloggeO:-):study:

  • Ich nehme oft an Leserunden teil und versuche auch mein SUB abzubauen. Ich greife meistens sofort zu einem anderem Buch. Entweder gleich am selben Tag noch oder erst am nächsten Tag. Wenn mir ein Buch besonders gut gefallen hat, denke auch noch etwas drüber nach und lasse es bei mir "ankommen".

    Zudem führe ich Book Journal, da trage ich dann meine Gedanken ein...


    In letzter Zeit habe ich aber öfters das gefühl, ich weiß gar nicht so richtig was ich da lese. Manchmal lese ich einen Satz auch öfters und ich habe das Gefühl, es nicht so richtig meins. Ich denke, ich brauche eine kleine Pause vom lesen, aber es liegen noch sooo viele Bücher rum die geesen wollen.

  • Interessante Frage Jessel

    Ich muss den Begriff von Marie ausleihen, denn es ist genau das, was ich bin: Eine Kettenleserin. :study::study::study: Es vergeht zwar etwas Zeit zwischen zwei Büchern, sagen wir mal so, 10 Minuten:-, :mrgreen:(bis ich halt das nächste ausgesucht habe und mir frischen Kaffee gemacht habe:montag:), aber mehr nicht.


    Außerdem bin ich eine Parallelleserin, also die nächste Lektüre muss nicht lange auf sich warten lassen, ich kann zu einem Buch greifen, dass ich bereits u.a. lese.


    Und ich verspüre auch keinen Drang über ein Buch nachzudenken, denn ich denke schon darüber während des Lesens nach. Nach dem Beenden gibt es Bücher, die noch lange nachwirken, und die lobe ich mir :applause:(die bleiben in Erinnerung) aber auch hier ist es für mich kein sonderlicher Akt, denn das passiert ganz von allein. Der Erfahrung nach gibt es bei mir Bücher, die nach Jahren noch ganz frisch in Erinnerung sind und die Emotionen kommen auch immer noch hoch. Und dann gibt es welche, die nur für meine momentane Unterhaltung gut waren, die hinterlassen zwar wenig Spuren, aber ich liebe die,:love: weil die mir zu der Zeit, wo ich die gebraucht habe, gute Dienste geleistet haben :uups:


    Notizen zu dem Gelesenen mache ich mir schon. Entweder geschieht es hier im Forum, dass ich kurz meine Meinung mitteile, oder ich schreibe ein Paar Sätze zu dem Buch in meinem Buchverwaltungsprogramm, auch Notizbücher zu den Büchern habe ich ganze Menge. [-XDenn es gibt Zitate, die ich mir notiere, interessante Charaktere, und sonst ein Paar Infos zu dem Buch.


    Ich lege mir keine Pläne zurecht, was die Bücher und das Lesen betrifft. :) Nicht wie viel ich lesen möchte, nicht wie lange ich drüber nachdenken möchte, auch nicht welche Notizen ich zu einem Buch machen möchte, Ich lasse es alles geschehen, so dass es ich mich wohlfühle.O:-)

    Da möchte ich gerne Liath noch mal zitieren:

    Ich denke Leser, wie auch Bücher, sind zu unterschiedlich, als das es einen richtigen oder falschen Weg gibt diese zu beenden. Es gibt nur persönliche Vorlieben.

    Sie hat es sehr treffend angemerkt. :thumleft:

    2020: Bücher: 123/Seiten: 54 786
    2019: Bücher: 164/Seiten: 66 856
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    "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"

    Dalai Lama

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