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Kelly Oram - Happy End und dann? / Happily Ever After

Cinder & Ella: Happy End - und dann?

3.6 von 5 Sternen bei 8 Bewertungen

Band 2 der

Verlag: ONE

Bindung: Broschiert

Seitenzahl: 464

ISBN: 9783846600894

Termin: September 2019

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  • :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    Wahre Liebe überwindet alle Ängste


    Endlich haben Cinder alias Brian und Ella sich gefunden! Die beiden schweben auf Wolke sieben und sind verliebter denn je. Aber schneller als ihnen lieb ist, holt sie die Realität wieder ein. Zwischen Alltagsstress und Familienproblemen ist Brian schließlich immer noch der angesagteste Schauspieler Hollywoods - und das merkt auch Ella, die plötzlich mehr denn je im Rampenlicht steht. Doch ist ihre Liebe wirklich stark genug, dem Druck des Showbusiness standzuhalten?


    Als ich hörte, dass es einen zweiten Band von Cinder&Ella geben soll, war ich sehr überrascht und auch skeptisch. Für mich war die Geschichte mehr oder weniger abgeschlossen und ich finde, das Buch konnte gut für sich alleine stehen. Würde jetzt ein zweiter Band alles aufwerten oder nur ein Versuch sein, das Ganze auszuschlachten?

    Zum Glück hat sich schon nach der Leseprobe gezeigt, dass der zweite Band vielversprechend ist. Der Leser wird direkt in die Geschichte hineingenommen, denn Cinder/Brian und Ella sind grade eine Woche zusammen. Die Autorin ist auch in Band zwei ihrem wirklich schönen Schreibstil treu geblieben und erzählt uns ihre Geschichte wieder aus der Sicht von Ella und Brian. Selbst beim E-Book sind die Kapitel schön gestaltet, was mir persönlich sehr gut gefällt.

    Ella durchlebt auch in Band zwei viele Höhen und Tiefen. Sie wird von Ängsten und Selbstzweifeln geplagt und muss sich zusätzlich mit einem völlig neuen Leben im Rampenlicht arrangieren. Die Autorin beschreibt Ellas Gefühlswelt unglaublich authentisch. Auch wenn ich selbst nie ein solches Trauma wie Ella erlebt habe, konnte ich nachvollziehen, was in Ella vorgeht und war es in ihr so aussieht. Sie macht wieder eine riesige Charakterentwicklung durch und bleibt dabei trotzdem die temperamentvolle, freche, sture und willensstarke Ellamara, die wir alle kennen und lieben.

    Brian zeigt sich in diesem Buch von seiner allerbesten Seite. Er ist wirklich der Prinz auf dem weißen Ross und legt seiner Ella die Welt zu Füßen. Für manch einen mögen seine Liebesbekundungen zu viel sein, für mich sind sie perfekt für dieses Genre und dieses Buch. Er ist aufmerksam, besorgt, zuvorkommend und liebevoll. Er lässt Ella und alle anderen immer wieder spüren, wie sehr er seine Ella liebt. Klar, bleibt er der verwöhnte Promi, dem es nicht gefällt, wenn er seinen Willen nicht bekommt aber das hat mich wirklich oft zum Schmunzeln gebracht.

    Ella und Brian sind ein absolut harmonisches Pärchen und auch die anderen Figuren bereichern dieses Buch ungemein. Ich habe die Seiten verschlungen und wollte unbedingt erfahren, welche Schritte Ellamara macht und wie sich ihr Leben nun entwickelt, wo sie komplett der Öffentlichkeit ausgesetzt ist.

    Die Autorin hat einen würdigen Nachfolger erschaffen, der mich als Fan des ersten Bandes mehr als nur zufrieden stellt. Ich hoffe sehr, dass es vielleicht sogar noch einen dritten Band geben wird. Wenn nicht, stimmen mich Band eins und zwei aber auch vollkommen glücklich.

  • Mario

    Hat den Titel des Themas von „Kelly Oram - Cinder & Ella (Happy End - und dann?)“ zu „Kelly Oram - Happy End - und dann? / Cinder & Ella“ geändert.
  • Da "Cinder & Ella" mir sehr gut gefallen hatte und ich unbedingt wissen wollte, wie es nach dem scheinbaren Happy End der Protagonisten weiter ging, war ich sehr gespannt darauf, den zweiten Teil zu lesen. Alles in allem hat das Buch mich auch gut unterhalten, allerdings kommt es für mich nicht an den ersten Band heran.


    Anhand der Inhaltsangabe hatte ich erwartet, dass Brians Ruhm der beginnenden Beziehung der beiden Probleme bereiten würde und Ella lernen müsste, damit umzugehen, was ich mir schwierig vorgestellt habe. Dieser Aspekt spielte auch durchaus eine Rolle, zumindest in den ersten Kapiteln, war jedoch bei weitem nicht so wichtig, wie ich gedacht hätte. Das fand ich schade, da ich nach den Ereignissen im ersten Band wirklich neugierig darauf war zu sehen, wie es Ella gelingen würde, sich an das Leben mit einem Prominenten und der damit verbundenen Aufmerksamkeit zu gewöhnen. Die eigentlichen Konflikte waren zwar interessant und stimmig, doch dieser Aspekt hätte noch mehr herausgearbeitet werden können. Außerdem fand ich es schade, dass zu Beginn des Buches alles recht ausführlich erzählt wurde, es nach einem gewissen Punkt dann aber größere Zeitsprünge gab, da ich so das Gefühl hatte, wichtige Entscheidungsprozesse und Entwicklungen beinahe nur nebenbei erzählt zu bekommen.


    Der Schreibstil der Autorin lässt sich auch hier wieder sehr gut lesen und es war auf jeden Fall schön, die liebgewonnenen Charaktere - vor allem Cinder und Ella - wiederzusehen. Die Darstellung der Romanze der beiden hat mir gut gefallen und es kam mir realistisch vor, dass die beiden sich zum einen sehr nahe waren, sie aber immer noch Probleme hatten und sich in mancher Hinsicht besser kennen lernen mussten. Auch, wie sie jeweils individuell mit der Beziehung umgegangen sind und welche Erwartungen sie aneinander gestellt haben, kam mir glaubwürdig vor und es hat definitiv zum jeweiligen Charakter der beiden gepasst. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass die Liebesgeschichte teilweise zu sehr hinter Ellas persönliche Entwicklung zurücktrat, und das fand ich schade. Ellas Geschichte in diesem Band ist auf jeden Fall unglaublich wichtig und es war definitiv bedeutsam, wie die Autorin mit ihren Problemen umgegangen ist. Da es die Geschichte von Ella und Brian ist, hätte ich es jedoch schön gefunden, wenn auch er einen eigenen, individuellen Handlungsstrang bekommen und selbst etwas mehr im Vordergrund gestanden hätte.


    Davon abgesehen hat das Buch mich, wie bereits erwähnt, gut unterhalten. Ich war vielleicht nicht mit allen Entwicklungen hundertprozentig glücklich, einige Aspekte kamen mir übertrieben vor und der Fokus auf ein paar gewissen Punkten war mir etwas zu groß, aber Oram hat die Figuren wieder gut ausgearbeitet und auf jeden Fall gezeigt, wie gut sie zusammen passen und dass sie gemeinsam viel erreichen können. Ich hatte zwar erwartet, dass die Handlung sich anders entwickeln würde, doch letztlich fand ich die Geschichte trotz der genannten Kritikpunkte schön und durchaus interessant. Auch die Konflikte waren überzeugend und ich mochte, wie sie aufgelöst wurden, selbst wenn es mir teilweise zu schnell ging. Aus diesem Grund vergebe ich :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:.

    _________________

    Herzlichen Dank an den Verlag, der mir das Buch über die Lesejury zur Verfügung gestellt hat.

    Carpe Diem.
    :study: Gabrielle Zevin - Extradunkel

    2019 gelesen: 90 Bücher mit 33.770 Seiten

  • Mario

    Hat den Titel des Themas von „Kelly Oram - Happy End - und dann? / Cinder & Ella“ zu „Kelly Oram - Happy End und dann? / Happily Ever After“ geändert.
  • Nicht ganz so gut wie der erste Band


    Klappentext

    „Cinder & Ella sind zurück!


    Endlich haben Cinder alias Brian und Ella sich gefunden! Die beiden schweben auf Wolke sieben und sind verliebter denn je. Aber schneller als ihnen lieb ist, holt sie die Realität wieder ein. Zwischen Alltagsstress und Familienproblemen ist Brian schließlich immer noch der angesagteste Schauspieler Hollywoods - und das merkt auch Ella, die plötzlich mehr denn je im Rampenlicht steht. Doch ist ihre Liebe wirklich stark genug, dem Druck des Showbusiness standzuhalten?“


    Gestaltung

    Die weiße Farbe des zweiten Bandes passt schön zum Türkisblau des ersten Bandes. Auch mag ich, dass wieder die Blumen in der Covermitte beibehalten wurden, wobei ihr Aussehen verändert wurde und es mehr Blumen zu sehen gibt. Dies finde ich toll, weil so das Aussehen der Reihe einheitlich gestaltet wurde und man sieht, dass die Bände zueinander gehören, aber dennoch kann man neue Details entdecken.


    Meine Meinung

    Nachdem mir „Cinder & Ella“ so gut gefallen hatte, war ich überrascht, dass es eine Fortsetzung geben würde. Gleichzeitig habe ich mich auch gefreut, denn ich wollte gerne wissen, wie es mit Ella und Cinder alias Brian nach ihrem Happy End weiter geht. So schweben die beiden in „Happy End – und dann?“ auf Wolke sieben, bis sie von der Realität eingeholt werden. Nicht nur dass der Alltagsstress und anderweitige Probleme anstehen, auch merkt Ella, dass es gar nicht so leicht ist, plötzlich im Rampenlicht zu stehen, denn Brian ist nach wie vor ein gefeierter und bekannter Star…


    Gut fand ich an diesem Band, dass aufgezeigt wird, wie Ella sich in ihrem neuen Leben als Starlet zurechtfindet. Es wird auch gezeigt, mit welchen Schwierigkeiten Stars zu kämpfen haben (krasse Fans, Reporter etc.). Ich fand es gut, dass dies thematisiert wurde, denn ich kann mir gut vorstellen, dass vielen jungen Menschen gar nicht bewusst ist, dass das Leben einer Berühmtheit auch Schattenseiten hat.


    Allerdings muss ich auch sagen, dass für mich der Fokus zu stark auf Ella als Star gelegt wurde. Ich habe es beispielsweise überhaupt nicht verstanden, warum Ella nun so gefeiert wird und sie so viele Fans hat. Sie ist nur die Freundin des beliebtesten Hollywoodschauspielers, aber selber ist sie weder eine Sängerin noch Schauspielerin. Also woher kommen die Fans und all die (Werbe-)Anfragen an Ella? Auch empfand ich das Ende des Buches als etwas zu knapp und zu wenig angesichts der in der ersten Buchhälfte dargestellten Ereignisse.


    Dafür fand ich es aber gut, dass Ella in all dieser Schwärmerei und dem Wirrwarr um sie herum sie selbst geblieben ist. Sie weiß was sie will und vertritt ihre klare Meinung, die sie auch äußert und somit so manch einem vor den Kopf stößt. Trotz all der Oberflächlichkeit des Showbusiness ist Ella Ella geblieben und nicht abgehoben, das fand ich sehr erfreulich und hat mich beim Lesen glücklich gemacht. Auch Brian ist in seinem Charakter konstant geblieben und mit seinem großen Verständnis und seiner Empathie total sympathisch.


    Fazit

    Die Fortsetzung von „Cinder & Ella“ zeigt was nach dem Happy End der beiden passiert. Zwar hätte es für mich diese Fortsetzung nicht zwingend geben müssen, aber dennoch war sie angenehm zu lesen. So zeigt „Happy End – und dann?“ beispielsweise schön die Schattenseiten des Ruhm auf, wobei mir persönlich der Fokus zu sehr auf Ella als Star lag und mir auch das Ende etwas zu kurz kam. Dafür blieb ihr Charakter schön konstant und Ella vertrat ihre Meinungen stets klar, was mir sehr gefallen hat.

    Gute 3 von 5 Sternen!


    Reihen-Infos

    1. Cinder & Ella

    2. Cinder & Ella – Happy End – und dann?

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