Ben Aaronovitch - Der Oktobermann / The October Man

Der Oktobermann

3.9 von 5 Sternen bei 4 Bewertungen

Kurzgeschichte der

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 160

ISBN: 9783423218054

Termin: September 2019

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  • Auch in Deutschland gibt es magische Vorkommnisse – Tote eingeschlossen. Und so erfordert es eine ganz besondere Art der Ermittlungsarbeit. Die wird in diesem Fall nicht von John Sinclair oder Larry Brent ausgeführt, sondern von Tobias Winter vom BKA, das eine eigene – zugegebenermaßen kleine – Abteilung für komplexe und diffuse Angelegenheiten hat. Wenn Ihnen als Leser dieses Setting irgendwie bekannt vorkommt, liegt es vermutlich daran, das es das ist - „Der Oktober- Mann“ ist eine Novelle zur „Flüsse von London“ - Serie, die in Deutschland spielt und außer Erwähnungen des britischen Personals keinen Zusammenhang mit der Serie hat. Das mindert den Unterhaltungswert des Romans allerdings kein bisschen. Die Handlung läuft mit ausreichend Verwicklungen temporeich bis zum frühen Ende durch.

    Ein magieverdächtiger Todesfall führt den BKA Beamten Tobias Winter nach Trier. Er soll dort feststellen, ob eine bei einem seltsamen Todesfall ein Einfluss von Magie vorliegt. Das wird ziemlich schnell klar, besonders als sich auch noch die Verkörperungen der Kyll und der Mosel einmischen. Tobias Winter und seine Kollegin Sommer (reiner Zufall, echt jetzt) bekommen alle Hände voll zu, ein Rätsel zu lösen, das Jahrhunderte zuvor seinen Anfang nahm...

    Da dies nur eine Novelle, also ein Kurz-Roman ist kommt das Ende sehr früh. Das der dtv-Verlag dies durch großen Druck versucht zu verschleiern, um trotzdem den vollen Taschenbuchpreis zu verlangen, haben schon Andere bei der Vorgänger-Novelle „Geister auf der Metropolitan Line“ moniert. Es wird aber niemand gezwungen, die Bücher zu kaufen, und wer sich wie ich auf neues Material von Ben Aaronovitch freut, der akzeptiertdas eben.

    Ich mag die Romane und Comics von Ben Aaronovitch sehr gern. Sein von Popkultur-Anspielungen durchsetzter Schreibstil, von denen hier leider weniger zu finden sind, trifft meinen Humor. Wer weiß – vielleicht scheute der Autor Anspielungen auf die deutsche Popkultur ? Die Charakteure sind im direkten Vergleich mit dem Londoner Personal von Aaronovitchs Büchern etwas blasser geraten, aber dennoch sympatisch. Da dürften von mir aus gerne weitere Ermittlungen des Winter und Sommer-Teams kommen, vielleicht gewöhnt der Autor sich mit der Zeit an deutschen Humor. Oder besser nicht...

    Das Lachen und wohliger Grusel sich wie gewohnt die Waage halten, dafür sorgt nicht zuletzt die gewohnt kompetente Übersetzung von Christine Blum, die mit dem Text des Autors ein flüssig und kurzweilig zu lesendes Taschenbuch geschaffen hat.

    Fazit: Wer Urban Fantasy ohne Dark Romance mag ist hier richtig.

    1. (Ø)

      Verlag: dtv Verlagsgesellschaft


  • Omne62 Auch wenn ich verstehe, dass Du die Übersetzerin nennen möchtest, so bitte doch nicht in der Titelzeile, sondern im Text. Danke :wink:


    und hier das Original

    viele Grüße vom Squirrel

    :study: Rafik Schami - Die dunkle Seite der Liebe

    :study: Sasa Stanisic - Herkunft


  • Squirrel

    Hat den Titel des Themas von „Ben Aaronovitch - Der Oktobermann (The October Man; dt. von Christine Blum)“ zu „Ben Aaronovitch - Der Oktobermann / The October Man“ geändert.

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