Kai Meyer - Die Spur der Bücher

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  • Inhaltsangabe:

    Zitat


    von Argon Verlag: London – eine Stadt im Bann der Bücher. Mercy Amberdale ist in Buchläden und Antiquariaten aufgewachsen. Sie kennt den Zauber der Geschichten und besitzt das Talent der Bibliomantik. Für reiche Sammler besorgt sie die kostbarsten Titel, pirscht nachts durch Englands geheime Bibliotheken.

    Doch dann folgt sie der Spur der Bücher zum Schauplatz eines rätselhaften Mordes: Ein Buchhändler ist inmitten seines Ladens verbrannt, ohne dass ein Stück Papier zu Schaden kam. Mercy gerät in ein Netz aus magischen Intrigen und dunklen Familiengeheimnissen, bis die Suche nach der Wahrheit sie zur Wurzel aller Bibliomantik führt.

    Mein Fazit:


    Ach, was hatte ich mich gefreut, dass Kai Meyer sich weiter mit der Bibliomantik beschäftigte. Die Geschichten um Furia und Siebenstein haben mich bezaubert und für sich eingenommen.


    Umso enttäuschter bin ich mit der nachträglich eingefügten Vorgeschichte. Mercy Amberdale, ein Waisenkind, welches sich auf das Aufspüren von wertvollen Büchern spezialisiert hat. Obwohl sie sehr mächtig ist, verzichtet sie auf ihre Gabe der Bibliomantik. Zu groß ist der Schmerz des Verlustets ihres Freundes Grover. Weil sie ihn in einem Kampf gegen eine Unterweltgröße nicht retten konnte, hatte sie sich von allen zurückgezogen. Doch nun wird ihr Ziehvater Valentine Amberdale getötet, ist in Mitten seiner Bücher verbrannt, ohne dass diesen auch nur etwas anhaftete. Mercy macht sich auf die Suche nach dem Mörder und muss dabei das eine oder andere Mal über ihren eigenen Schatten springen.


    Schon allein der Anfang ist ein einziges Durcheinander. Keine erklärenden Worte, keine kurze Einleitung, gleich hinein mitten ins Geschehen. Das fand ich sehr bedauerlich und ich brauchte lange, um das Ganze zu entwirren. Durch den schlechten Start verlor ich im Laufe des Hörens immer mehr den richtigen Draht zur Geschichte, denn es tauchten viele Personen auf, die irgendwie mit der Sache zu tun haben können. Es war für mich teilweise sehr verwirrend. Der Autor hat hier auch allerdings seine vielfältige Fantasie und seine Liebe zum Detail nicht vermissen lassen. Das London der damaligen Zeit mit allem ihrem Schmutz und Geruch konnte ich mir sehr gut vorstellen.


    Simon Jäger hat es wunderbar vorgelesen, ihm ist die schlechte Bewertung nun gar nicht anzulasten. Er gibt der Geschichte wirklich sehr viel Dynamik und Emotionen. Allerdings kann ich trotz allem nicht mehr wie drei Sterne vergeben und hoffe, dass der zweite Band etwas besser gelungen ist.

    LG, Elke :wink:

    • in 2018 gelesen: 50 Bücher/ 19.282 Seiten gelesen/ 13 Hörbücher/ 7.651 Minuten gehört
    • in 2019 gelesen: 52 Bücher/ 24.031 Seiten gelesen/ 19 Hörbücher/ 11.258 Minuten gehört
    • in 2020 gelesen: 40 Bücher/ 17.318 Seiten gelesen/ 15 Hörbücher/ 10.421 Minuten gehört
    • in 2021 gelese: 2 Bücher/ 673 Seiten gelesen/ 2 Hörbücher/ 1.276 Minuten gehört/ SuB: 84 Bücher :-,

    Bücher suchen ein neues Zuhause!

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