John Strelecky - Auszeit im Café am Rande der Welt / Reconnection

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  • Eine Wiederbegegnung mit dem eigenen Selbst (Buchuntertitel).


    Inhalt, gemäß Buchrückseite:

    „Manchmal, wenn man es am wenigsten erwartet, aber vielleicht am meisten braucht, findet man sich an einem unbekannten Ort wieder, mit Menschen, die man gleichfalls nicht kennt, und erfährt neue Dinge. Und wenn man Glück hat, kann man dorthin zurückkehren, wenn man es am nötigsten hat.

    Dies ist die Geschichte meines dritten Buches im Café am Rande der Welt.“

    John Strelecky


    Für alle, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben stehen.


    Meine Meinung:

    [ Ich kannte die Vorgängerbücher dazu nicht. ]


    Für mich ein (Fantasy-)Roman aus der Rubrik Lebenshilfe bzw. Denkanstöße für das (eigene) Leben.

    Personengruppe, die, meiner Meinung nach, dieses Buch interessieren könnte: Midlife-Crisis oder von einem Todesfall betroffen oder wenn man sich mit so Fragen beschäftigt, wie: Wie lange lebe ich noch?, Was liegt noch vor mir?, Was muss ich noch erreichen / tun? oder anderen existenziellen Fragestellungen.


    Der Text ist sehr einfach geschrieben.

    Auf der Gefühlsebene erreichte mich diese Erzählung gar nicht.

    Und so richtigen Tiefgang konnte ich leider auch nicht entdecken.

    Die Zeichnungen waren so gar nicht mein Fall.


    Sehr gut fand ich die „Weisheiten“ zur der „Isolierbandphilosophie“:

    Dass nämlich zwei Rohre mit einer Gewindeverbindung noch so gut zueinander passen können – die Verbindung jedoch erst durch ein Isolierband perfekt wird – weil sich das Isolierband in seiner Dehnfähigkeit perfekt an alle Unebenheiten anpasst.


    Das, was ich für mich aus dem Roman mitgenommen habe, war:

    Man kann nicht alles erreichen im Leben.


    Fazit: Man macht nichts falsch, wenn man es liest.


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Mario

    Hat den Titel des Themas von „John Strelecky - Auszeit im Café am Rande der Welt“ zu „John Strelecky - Auszeit im Café am Rande der Welt / Reconnection“ geändert.
  • Schöne Geschichte, leider etwas zu kurz....

    Wieder sind einige Jahre vergangen, seit John das letzte Mal im Cafe am Rande der Welt war. Er ist gerade auf dem Rückweg von der Beerdigung seines Patenonkels, als er es nun wieder entdeckt. Und er ist nicht allein: unterwegs hat er die junge Hanna aufgegabelt. Während sich John sofort wohlfühlt, nimmt Hanna schnell reißaus. Bei seinem letzten Besuch war John glücklich und führte ein erfülltes Leben, doch einiges hat sich verändert: John ist jetzt Vater, es gibt nicht mehr nur ihn, sondern auch eine Familie, um die er sich kümmern muss. Und angesichts der Beerdigung macht auch sein Alter ihm zu schaffen...


    Das dritte Buch war von Schreibstil wieder sehr angenehm und flüssig und die Zeichnungen haben gut gepasst. Allerdings war es sehr kurz und kaum hat die Geschichte angefangen, war sie irgendwie auch schon wieder zu Ende. Ich hätte es schön gefunden, wenn mehr Inhalt da gewesen wäre. Auch das "Vorhandensein" von Hanna fand ich merkwürdig, weil sie eigentlich absolut keine Rolle im Buch gespielt hat - also wieso wurde die Geschichte durch sie ausgeschmückt? Insgesamt war das Buch in Ordnung, kann aber bei weitem nicht mit dem ersten Teil mithalten. Das könnte allerdings auch an meinem Alter liegen, da ich mit Anfang 20 eher wenig Gedanken an den Tod verschwende und das Buch einfach nicht zu meinem Lebensabschnitt passt.

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