James Goss & Guy Adams - The Lives of Captain Jack #2

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  • Eigenzitat aus amazon.de:


    Piece of Mind (James Goss)


    Bei einer Auseinandersetzung zwischen einer bisher unerwähnten Rasse und ihren Robotern kommt der Doctor zu Tode und als er sich regeneriert halt ihm Captain Jack mehr oder weniger die Hand. Dies führt zu einer Verlinkung zwischen den beiden und der von seinem Tod und seiner Regeneration sehr erschöpfte Doctor muss Jack das Feld überlassen, der nun selbst als der Doctor auftritt. Und zwar ganz im Stil des Doctors, den er verehrt – und das ist nicht unbedingt einer derer, die real existierte haben oder werden.


    Die Rasse, der Doctor Jack Hilfe angeboten hat verehrt den überall bekannten Zeitherren und Jack hat echt große Mühe, seinem und ihrem Bild vom Doctor gerecht zu werden. Und was der sich langsam erholende Doctor von Jacks Interpretation hält ist auch nicht unbedingt erfreulich.


    Interessantes und amüsantes Verwechslungs- und Rollentauschspiel.


    What Have I Done? (Guy Adams)


    Erster Weltkrieg - Gallipoli. Ein Soldat erschießt einen Gegner, kommt selbst in die Bredouille und wird im letzten Moment gerettet. Von dem Gegner, den er kurz zuvor getötet zu haben glaubt. Und der Name dieses Gegners ist Jack. Und die beiden scheinen alleine in einem Schützengraben zu sein – zusammen mit einem grauenhaften Monster, das sich von der Angst seiner Opfer ernährt. Und Jacks verletzter Begleiter hat Einiges an Ängsten mit in diesen Krieg gebracht.


    Ein Schützengraben als Bühne für ein Zwei-Personen-Kammerspiel. Eine ungewöhnliche Idee, aber gut ausgeführt. Allerdings ungewohnt düster und ernst für eine Jack-Harkness-Geschichte.


    Driving Miss Wells (James Goss)


    Trinity Wells hat in den letzten Jahren immer wieder als Nachrichtensprecherin über Alienangriffe und ähnliche Dinge berichten müssen, zu denen es dann hinterher Widerrufe gegeben hatte. Schließlich hat sie dies nicht mehr ertragen, den Sender verlassen und ein Buch geschrieben, in dem sie ein für alle Mal klarstellt, dass es so etwas wie Außerirdische gar nicht gibt. Und nun ist sie auf einer Buchtour und wird immer wieder von Freunden und Fans ihrer vorherigen Arbeit angefeindet. Deswegen ist sie auch nicht sonderlich unglücklich, als sie auf einmal durch ihren Verlag einen neuen Fahrer gestellt bekommt, der rein von der Optik auch problemlos als Leibwächter durchgehen könnte. Sein Name ist Jack Harkness.


    Kurz darauf beginnt in Trinitys Geist der Verdacht aufzukeimen, dass es Außerirdische doch geben könnte – und dass sie hinter ihr her sind. Doch wer soll der Frau glauben, die gerade die Existenz von Außerirdischen geleugnet hat und nun Dinge zu hören vorgibt, die außer ihr kein anderer hört?


    Diese Geschichte endet sehr unerwartet – aber befriedigend.


    Nach jeder Geschichte gibt es ein kleines Interview unter Beteiligung von John Barrowman, was – wie nicht anders zu erwarten – auch sehr unterhaltsam ist. Auf jeden Fall ein durchgehender Hörspaß, diese Hörbox. :musik:

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