David Koepp - Cold Storage - es tötet

  • Buchdetails

    Titel: Cold Storage: Es tötet


    Verlag: Harpercollins

    Bindung: Broschiert

    Seitenzahl: 336

    ISBN: 9783959673419

    Termin: Neuerscheinung September 2019

  • Bewertung

    3.7 von 5 Sternen bei 7 Bewertungen

    74,3% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Cold Storage: Es tötet"

    Für die Leser von Michael Crichton und Marc Elsberg kommt hier das erstaunliche Debüt des Drehbuchautors von Jurassic Park, Mission: Impossible und Dan Browns Inferno, das alle Zutaten für einen weiteren Blockbuster hat: Herausragende Action, sympathische Charaktere und eine gute Prise Humor: 1987: Alle Bewohner des australischen Wüstenorts Kiwirkurra sind tot - Opfer eines mutierten Killerpilzes. Ein Team US-Agenten schafft es unter hohen Verlusten, den Pilz in letzter Sekunde zu vernichten. Ein derart tödlicher Organismus muss studiert werden, und so sichern sie kurz zuvor eine Probe, die sie in eine Hochsicherheitseinrichtung in die USA bringen. 2019: Die Nachtwache im unterirdischen Selfstorage-Lagerkomplex wird für Teacake und Naomi sehr viel spannender, als plötzlich ein leises Piepsen beginnt. Die beiden entschließen sich, nach der Ursache zu suchen und ahnen nicht, dass sie bald einem Wesen gegenüberstehen werden, das die gesamte Menschheit ausrotten könnte … »Packender Grusel mit Humor und tollen Charakteren.« Hörzu »Neben der explosiven Action sorgen sympathische Charaktere und eine gute Prise Humor für unbeschwerten Thrillerspaß.« ekz Bibliotheksservice »Spannendes Buchdebüt.« auf einen Blick »Cold Storage – Es tötet ist ein großer Thriller-Spaß und brutal unterhaltsam.« Blake Crouch, Autor von Dark Matter. Der Zeitenläufer »Eine hochexplosive Mischung aus wissenschaftsbasiertem Horror, alptraumhaftem Schrecken und unerbittlicher Action, meisterhaft verbunden durch unvergessliche Charaktere und einen cleveren Sinn für Humor.« Steven Soderbergh, Oscar-Gewinner und Regisseur von Traffic und Ocean’s Eleven
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  • Klappentext:

    1987: Alle Bewohner des australischen Wüstenorts Kiwirkurra sind tot - Opfer eines mutierten Killerpilzes. Ein Team US-Agenten schafft es unter hohen Verlusten, den Pilz in letzter Sekunde zu vernichten. Ein derart tödlicher Organismus muss studiert werden, und so sichern sie kurz zuvor eine Probe, die sie in eine Hochsicherheitseinrichtung in die USA bringen.


    32 Jahre später: Die öde Nachtschicht im Selfstorage-Lagerhaus wird für Teacake und Naomi sehr viel spannender, als plötzlich ein leises Piepsen beginnt, das sie nicht ignorieren können. Sie finden die Quelle auf einer Alarm-Schalttafel hinter einer Wand verborgen: Ein Störfall im vierten Untergeschoss – dabei hat das Lagerhaus doch nur zwei! Als Teacake und Naomi sich auf die Suche nach der Ursache machen, ahnen sie nicht, dass sie einen Pilz finden werden, der die ganze Menschheit ausrotten könnte …

    Meinung:

    Der Klappentext kündigt einen spannenden Thriller an.

    Der Prolog setzt das fort.

    32 Jahre später wird man erstmal mit den Lebensgeschichten der neuen Personen gelangweilt.

    Wenn man dann weiter liest wird es Horror-mäßig spannend. Es ist über-spannt, total abstrus und teilweise witzig. Die ganze Zeit fragt man sich ist vielleicht ein Körnchen Wahrheit in der Geschichte, weil sehr viel mit wissenschaftlichen Beschreibungen gearbeitet wird die natürlich eine gewisse Glaubwürdigkeit hervor rufen.

    Die Art wie der Autor und sein Übersetzer mit der Sprache umgehen, war leicht und schnell zu lesen.

    Ich hatte mich auf einen guten Thriller gefreut und war enttäuscht weil Horror, vor allem Horror mit Witz mich nicht interessiert.

    ich gebe dem Buch drei Sterne

  • Der Killerpilz schlägt wieder zu!


    Ich liebe die "Jurassic Park"- und "Spiderman"-Filme, deswegen war mir David Koepp auch schon ein Begriff und ich hatte dementsprechende Erwartungen an das Buch. Bereits das Cover hat mich angesprochen: Es stimmt den Leser mit der Neonfarbe auf Cover und Buchrücken auf die dargestellte Ausnahme- und Gefahrensituation super ein!


    Die Grundhandlung ist schnell erzählt: 1987 gelang es Wissenschaftlern einen Killerpilz zu eliminieren, der zuvor eine ganze australische Ortschaft ausgelöscht hat. Wie in den meisten Fällen entscheiden sich die Fachmänner aber dagegen, wirklich alle Reste des Pilzes auszurotten und sichern eine Probe, die sie in einem unterirdischen Bunker näher untersuchen und einlagern wollen.


    Das geht über dreißig Jahre auch gut, bis der Pilz sich auf einmal wieder bemerkbar macht. Dieses Mal sind es aber nicht Wissenschaftler, die mit ihm konfrontiert werden, sondern Naomi und Teacake von der Nachtschicht, die dem mysteriösen Piepsgeräusch nachgehen. Dieses kommt von einer tiefergelegenen Ebene im vierten Untergeschoss, von der die beiden keine Ahnung hatten (ein bisschen Resident Evil-Feeling kommt hier auf...). Und damit fängt der Horror für die beiden an...


    Ich will gar nicht vorwegnehmen wie die eigentliche Handlung sich weiter entwickelt, das wäre ebenso wie bei einem Film ein übler Spoiler. Was mir aber sehr gut gefallen hat, waren die beiden Hauptcharaktere Naomi und Teacake, vor allem die freche Klappe von Teacake fand ich super.


    Ebenso die Passagen, in denen der Pilz zu Wort kommt und die deutlich machen, wie der Pilz sich weiterentwickelt, von Wirten Besitz ergreift und diese dann für sich einsetzt. Das habe ich in dieser Form noch nicht gelesen und war ein echtes Highlight für mich. Auch der biologische Background, die einfließenden Fachbegriffe und Informationen wirkten auf mich sehr gut recherchiert, sehr authentisch und bisweilen sehr erschreckend.


    Man muss solche Art Unterhaltung aber auch mögen - es ist ein bisschen splatterig, es ist gruselig und die Situation selbst ist für die Protagonisten natürlich auch nicht angenehm. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, wie eine Verfilmung des Stoffes aussehen könnte und wen man am besten dafür casten sollte. Das Buch hat mir ein paar angenehme Lesestunden beschert und ich werde von David Koepp gerne wieder etwas lesen.

  • Klappentext:

    1987: Alle Bewohner des australischen Wüstenorts Kiwirkurra sind tot - Opfer eines mutierten Killerpilzes. Ein Team US-Agenten schafft es unter hohen Verlusten, den Pilz in letzter Sekunde zu vernichten. Ein derart tödlicher Organismus muss studiert werden, und so sichern sie kurz zuvor eine Probe, die sie in eine Hochsicherheitseinrichtung in die USA bringen.

    2019: Die Nachtwache im unteridischen Selfstorage-Lagerkomplex wird für Teacake und Naomi sehr viel spannender, als plötzlich ein leises Piepsen beginnt. Die beiden entschließen sich, nach der Ursache zu suchen, und ahnen nicht, dass sie bald einem Wesen gegenüberstehen werden, das die gesamte Menschheit ausrotten könnte...



    Inhalt:

    Ein Team aus Wissenschaftlern wird 1987 in ein kleinen Ort in Australien gerufen um einen gefährlichen Pilz zu bekämpfen. Sie besiegen den Pilz mit schweren Verlusten, konnte jedoch eine Probe nehmen, die sie in einem geheimen Bunker in den USA weit unter der Erde einlagern.

    32 Jahre später steht dort ein Selfstorage-Lager. Dort sind Teacake und Naomi als Wachleute beschäftigt. In einer Nacht hören die beiden ein Piepsen, das sie nicht zuordnen können. Sie gehen dem mysteriösen Piepsen auf den Grund und entdecken, dass dieses aus dem 4. UG kommt, obwohl das Lager doch offiziell nur 3 Untergeschosse hat. Sie forschen weiter und schon bald schweben sie in großer Gefahr.



    Meine Meinung:

    Die Leseprobe klang für mich anfangs noch interessant, obwohl dort viele Fachbegriffe vorkommen, die mich doch etwas aus dem Lesefluss gebracht haben. Ansonsten hat mir der Abschnitt von Dezember 1987 gut gefallen und es schien spannend zu werden.


    Jedoch ab dem Zeitpunkt in dem wir 32 Jahre später Teacake, Naomi und andere Charaktere kennenlernen verlor ich immer mehr das Interesse am Weiterlesen. Ich finde es wirklich toll, wenn auch die Vergangenheit der Protagonisten beleuchtet wird, jedoch waren mir diese Passagen hier zu lange und ausführlich. Es wurden teilweise Details beschrieben, die mich so gar nicht interessiert haben und die für den Verlauf der Geschichte absolut unrelevant waren.


    Der Schreibstil hat mir anfangs gut gefallen. Doch stellenweise wurden Sätze und Wörter immer mehrmals wiederholt, was mich ziemlich gestört hat und mich die Augen rollen ließ. So etwas ist in einem Film meiner Meinung nach okay, aber im Buch hat es mir nicht gefallen. Da habe ich mich dann jedes Mal gefragt, ob ich denn in der Zeile verrutscht bin.


    Die Charaktere wiederum waren gut beschrieben und v. a. Teacake und Naomi waren mir sympathisch. Naomi, die Tierärtzin werden will und eine kleine Tochter hat, hat mich mit ihrer Intelligenz und ihrem Denken begeistern können. Teacake hatte immer wieder einen sarkastischen oder witzigen Kommentar auf Lager, der die ganze düstere Stimmung etwas aufgelockert hat.


    Das Ende war in Ordnung und ich war zufrieden damit, auch wenn es sehr vorhersehbar war. Jedoch wirklich begeistert hat es mich nicht, sowie die ganze Handlung mich nicht wirklich fesseln konnte.


    Fazit:

    Leider habe ich mir vorn diesem Buch mehr versprochen. Die Handlung kam eine ganze Zeit lang nicht wirklich in Fahrt und die Spannung hielt sich bei mir auch in Grenzen. Der Schreibstil konnte mich auch nicht überzeugen, da ich immer wieder aus dem Lesefluss gekommen bin. Die Idee der Geschichte klang wirklich gut und auch der ein oder andere Charakter hat mich mit seinem Humor das ein oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht. Ich kann leider keine Leseempfehlung aussprechen und vergebe:bewertung1von5::bewertung1von5:, da mich die Geschichte einfach nicht fesseln konnte.

    "Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel. Und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen."
    (Walt Disney)









  • Klappentext:

    1987: Alle Bewohner des australischen Wüstenorts Kiwirkurra sind tot - Opfer eines mutierten Killerpilzes. Ein Team US-Agenten schafft es unter hohen Verlusten, den Pilz in letzter Sekunde zu vernichten. Ein derart tödlicher Organismus muss studiert werden, und so sichern sie kurz zuvor eine Probe, die sie in eine Hochsicherheitseinrichtung in die USA bringen.

    32 Jahre später: Die öde Nachtschicht im Selfstorage-Lagerhaus wird für Teacake und Naomi sehr viel spannender, als plötzlich ein leises Piepsen beginnt, das sie nicht ignorieren können. Sie finden die Quelle auf einer Alarm-Schalttafel hinter einer Wand verborgen: Ein Störfall im vierten Untergeschoss – dabei hat das Lagerhaus doch nur zwei! Als Teacake und Naomi sich auf die Suche nach der Ursache machen, ahnen sie nicht, dass sie einen Pilz finden werden, der die ganze Menschheit ausrotten könnte …


    Autor:

    David Koepp (* 9. Juni 1963 in Pewaukee, Wisconsin) ist ein US-amerikanischer Drehbuchautor, Produzent und Regisseur. Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehören die Drehbücher zu Blockbustern wie Jurassic Park, Mission: Impossible, Spider-Man und Krieg der Welten. „Cold Storage“ ist sein Debüt.


    Allgemeines:

    Erscheinungsdatum: 16. September 2019

    Seitenanzahl: 336

    Verlag: HarperCollins


    Eigene Meinung:

    Zuerst einmal merkt man, aus welcher Branche der Autor kommt, denn ich konnte mir die Handlung sehr gut als Film vorstellen. Wahrscheinlich wäre der sogar besser als das Buch geworden.

    Die Idee an sich fand ich sehr spannend, ein „Killerpilz“, der fast jeden Untergrund für sich nutzen kann, um sich auszubreiten und auch die Herangehensweise sich weiter zu verbreiten war sehr gut gewählt. Man merkt zudem auch, dass der Autor im wissenschaftlichen Bereich gut recherchiert hat und der Leser bekommt so die Zusammenhänge der verschiedensten Dinge nähergebracht und erklärt. Das hat mich sehr gefreut. Auch aktuelle Themen werden aufgegriffen, aber auch nicht mit dem Zeigefinger erläutert. Die Aktualität der genannten Themen sorgt aber dahingehend für Spannung, dass man glaubt, dass so ein Szenario auch jederzeit so oder ähnlich geschehen könnte…


    Ich hatte jedoch arge Probleme mit den Charakteren. Bis auf Roberto fand ich so ziemlich alle einfach nervig. Alle kaputt und zerstört, fast alle kriminell, deren Handlungsweise für mich nicht nachvollziehbar und eine mehr als pubertäre Sprache haben mir das Lesen dann leider auch madig gemacht.

    Zudem konzentriert sich die Handlung auf einen bestimmten Ort. Da hätte ich mir mehr gewünscht und eine vielleicht etwas kreativere Lösung. Die war mir am Schluss etwas einfach.


    Fazit: Nettes Debüt von David Koepp. Allerdings glaube ich auch, dass es als Film besser funktioniert hätte. Spannende Idee, aber nervige Protagonisten… :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:Sterne

    :montag: Der Untergang der Könige - Jenn Lyons

    :montag: Conan the Barbarian (Complete Collection) - Robert E. Howard

    :musik: Totenkünstler - Chris Carter


  • Killerpilz aus dem Weltall


    Kann man einen Killerpilz aus dem Weltall in einer unterirdischen Anlage einschließen und hoffen, dass dieser tödliche Parasit die Welt wie wir sie kennen nicht vernichten wird? Das jedenfalls versucht das amerikanische Militär in "Cold Storage" zunächst einmal.


    Viele, viele Jahre später ist das unterirdisch weg gesperrte Gefahrengut beinahe in Vergessenheit geraten - und gerade das ist der Moment, in dem es dem Pilz gelingt, sich aus seinem Gefängnis zu befreien...


    Die Geschichte, die David Koepp hier erzählt, ist vielleicht nicht extrem literarisch anspruchsvoll, dafür aber spannend geschrieben. Ich könnte mir den Roman sehr gut als Vorlage für ein Drehbuch vorstellen. Es gibt bei aller Ernsthaftigkeit des Themas immer wieder Momente der Auflockerung, bei denen man grinsen muss. Sei es, weil der Autor einige Charaktere auf eine Art und Weise darstellt, die beinahe schon an eine Karikatur erinnert, aber auch der schwarze Humor des Autors, der in seiner Beschreibung einiger eigentlich sehr verstörender Szenen mitschwingt, tragen dazu bei, dass es immer wieder diese lockereren Momente gibt.


    Von der Atmosphäre her hat mich der Roman doch ein bisschen an den ursprünglichen Jurassic Park Film erinnert.


    Für mich ist Cold Storage ein Roman mit kleinen Schönheitsfehlern, vielleicht kein literarisches Meisterwerk, dafür aber mit Unterhaltungswert. Vier von fünf Sternen von mir für den Roman.

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