J. R. R. Tolkien - Die Rückkehr des Königs/ The Return of the King

  • Inhaltsangabe:


    Gerade ist die Schlacht um Helms Klamm geschlagen und ausgestanden, so müssen Gandalf, der Graue, Aragorn, der Streicher, Legolas, der Elb, Gimli, der Zwerg und die zwei Hobbits Pippin und Merry in die nächste Schlacht ziehen. Denn der Ring-Krieg ist in vollem Gange und der Feind -Sauron- ruht nicht eher, bis der letzte Mensch in Mittelerde geschlagen ist. So schickt er seine Streitmacht in Richtung Gondor auf die Stadt Minas Tirith.


    In Minas Tirith jedoch herscht der Truchsess von Gondor, Denethor. Der Vater von Boromir und Faramir. Denethor jedoch verkennt die Lage, als er Faramir in den Kampf schickt. Und Gandalf hat alle Hände voll zu tun, Aragorn und seine Gefährten auf den richtigen Weg zu lenken. Denn Eile ist geboten.


    Während dessen kämpfen Sam und Frodo mit ihrer Aufgabe, den Ring in den Schicksalsberg zu werfen. Frodo, von den Orks gefangen genommen, wird von Sam mit einer waghalsigen Aktion befreit. Sie stiefeln schließlich weiter, doch der Ring will nicht in das Feuer des Schicksals-Berges. Doch das ist nicht die einzigste Gefahr, die auf die beiden lauert.


    Mein Fazit:


    Man muss es mal gelesen haben, soviel steht fest. Und wer -so wie ich- den Film vor dem inneren Auge hat, wird einiges wiederfinden. Allerdings findet man im Film längst nicht alles wieder, was im dritten Teil der Trilogie geschrieben steht.


    Dieses Band lebt vom Krieg um Gondor und es hatte erstaunlich Tempo. Zuweilen gab es noch hier und da Stellen, die unnötig in die Länge gezogen waren, aber ansonsten war es recht flott zu lesen. Und die Geschichten um das Auenland zum Schluss sind für jeden Leser eine Überraschung, der vorher den Film gesehen hat.


    Alles in allem eine Geschichte, die unvergessen ist. Aber ich habe das Buch nun einmal gelesen und ich denke, das ich es nicht noch einmal tun werde. So sehr Tolkien sich auch Mühe gab und eine neue Welt erschuf, mir war es zwischendurch ein bißchen zuviel des Guten.


    Anmerkung: Die Rezension stammt aus September 2008.

  • Squirrel

    Hat den Titel des Themas von „J. R. R. Tolkien - Die Rückkehr des Königs/ The Lord of the Rings – The Return of the King“ zu „J. R. R. Tolkien - Die Rückkehr des Königs/ The Return of the King“ geändert.
  • So sehr Tolkien sich auch Mühe gab und eine neue Welt erschuf, mir war es zwischendurch ein bißchen zuviel des Guten.

    Nichts für ungut, aber Tolkien hat nicht eine neue Welt, sondern die Fantasy-Literatur ansich - also ein ganzes Gengre - erschaffen. Film beim Lesen im Hintergrund ist meist nicht so hilfreich. Auch Peter Jackson musste leider einiges weglassen in seiner, zugegeben großartigen, Filmversion.

    Gelesen in 2024: 3 - Gehört in 2024: 3 - SUB: 594


    "Wenn der Schnee fällt und die weißen Winde wehen, stirbt der einsame Wolf, doch das Rudel überlebt." Ned Stark

  • ### Inhalt ###

    Die geteilten Gefährten gehen weiter ihren Wegen nach. Merry und Pippin, ursprünglich noch zusammen werden ebenfalls getrennt. Der eine dient dem König von Rohan, der andere dem Statthalter von Minas Tirith. Die Handlung spitzt sich auf eine "Entscheidungsschlacht" in Minas Tirith zu, wo die riesigen Heere Saurons auf eine Unterzahl der freien Völker treffen, von denen die mächtigsten die Reiter Rohans sind und eine Heer von Untoten, die von Streicher angeführt werden. Währenddessen versuchen Frodo und Sam weiter verzweifelt ihre Mission zu beenden: Die Zerstörung des Rings im Schicksalsberg mitten im Lande Saurons.



    ### Meinung ###

    Mir hat der dritte Teil auch wieder sehr gut gefallen, allerdings etwas weniger als die beiden Vorgängerteile. Mir ging es hier zu viel um Schlachten und Stellungen. Sehr gut gefallen haben mir wie auch schon im Teil zuvor die Schilderungen der Erlebnisse Frodos und Sams. Irgendwie konnte ich in diesen geschilderten Szenen am besten in die Geschickte eintauchen. Den Abschluss des sechsten Buches (die Bände sind ihrerseits in sechs Bücher unterteilt bilden zum größten Teil Erzählungen nach dem Sieg über Sauron (sechs von neun Kapiteln), also die Freude und die Feste nach dem Sieg, die Heimkehr der Auenländer, das, was sich in der Zwischenzeit im Auenland an schlechten Dingen zugetragen hat. Dieser Teil hat mich auch nicht mehr ganz so gefangengenommen. Alles in allem aber wieder ein schönder Band zum Herrn der Ringe.



    ### Fazit ###

    :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:

    Viele Schlachten und Frodos und Sams finaler Kampf. Ein lesenswerter letzter Band der Trilogie

    Der ideale Tag wird nie kommen. Der ideale Tag ist heute, wenn wir ihn dazu machen. -- Horaz


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