Peter Cawdron - Habitat /Retrograde

Habitat

4 von 5 Sternen bei 2 Bewertungen

Verlag: Heyne Verlag

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 352

ISBN: 9783453319639

Termin: Januar 2019

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  • Autor:

    Peter, geboren und aufgewachsen in Neuseeland, reiste einige Jahre durch die USA und Schottland, bevor er sich in Australien niederließ.

    Peter schreibt Science Fiction Romane und hat sich dabei sich auf Action/Abenteuerromane mit plausiblem wissenschaftlichem Hintergrund spezialisiert. Sein Debutroman, Anomaly, stürmte innerhalb weniger Tage nach Veröffentlichung die Top 100 Verkaufs-Charts für Hightech Science Fiction und hielt sich einen Monat in den Top 10. Über hundert Rezensionen aus unterschiedlichsten Perspektiven zeigen, dass Anomaly noch immer die Gemüter seiner Leser bewegt.


    Kurzbeschreibung:

    Die Menschheit hat ihren Fuß auf den Mars gesetzt. Die neue Habitatsiedlung „Endeavor“ wird als Triumph des menschlichen Forscherdrangs gefeiert. Einhundertzwanzig Wissenschaftler, Techniker und Astronauten arbeiten hier. Sie sind auf alle Eventualitäten vorbereitet – nur nicht darauf, dass plötzlich die Funksignale von der Erde verstummen. Gefangen auf dem Mars, können die Kolonisten über die Katastrophe, die auf ihrem Heimatplaneten passiert sein mag, nur rätseln. Und hoffen, dass sie hier überleben …


    Meine Meinung:

    Zu der Handlung sage ich nicht viel, denn es mindert die Spannung. Nur so viel: Es gibt eine Mission zu Mars, die Astronauten, die selbstverständlich verschiedene Berufe ausüben, leben in einer Kolonie auf dem Mars, versuchen in der neuen Umgebung Fuß zu fassen und betreiben Forschungen. Doch plötzlich geschieht Schreckliches auf der Erde, sie bekommen eine Mitteilung darüber (wer mehr wissen will, wird in der Amazon Rezensionen fündig, denn da wird viel verraten) :!: Plötzlich ist nichts mehr wie es scheint, und man muss sich neu orientieren...8-[


    Liz, die Hauptprotagonistin des Romans, ist von dem Autor am besten ausgearbeitet, aus ihrer Sicht erleben wir die Geschichte, die sich auf dem Mars abspielt. Doch es gibt eine Menge andere Personen, die in dem Roman aktiv sind. Leider sind diese mehr oder weniger oberflächlich gezeichnet. Die Charaktere hätten, meinem Geschmack nach, mehr Tiefe gut vertragen können.


    Die Grundidee zu dem Roman ist großartig:applause:Demnach hätte es ausgesprochen spannende Geschichte werden können. Allerdings finde ich, dass der Autor hier viel mehr raus holen könnte. Es ist immer noch eine interessante Geschichte, gar keine Frage, vor allem die Wendungen des Romans kamen unerwartet, waren spannend und überraschend :thumleft:Aber es blieb für mich alles mehr oder weniger an der Oberfläche. Ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht.


    Dennoch alles in allem ist es eine interessante Geschichte, die sich ausgezeichnet lesen lässt, geworden. Allerdings wer was ähnliches wie "Der Marsianer" erwartet, (wie ich es getan habe) :wink: wird etwas enttäuscht sein. Aber wie gesagt, es ist eine gute Science-Fiction-Geschichte, die Unterhaltung bietet.

    2019: Bücher: 123/Seiten: 51 080
    2018: Bücher: 224/Seiten: 89 626
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    "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"

    Dalai Lama

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    Lese gerade:

    Brinkmann, Caroline - Die Vereinten

    Sington, Philip - Das Einstein-Mädchen

  • und hier noch mal das Original:

    1. (Ø)

      Verlag: Houghton Mifflin Harcourt


    2019: Bücher: 123/Seiten: 51 080
    2018: Bücher: 224/Seiten: 89 626
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    "Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz"

    Dalai Lama

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