Mike Brooks - Dark Sky

Dark Sky

5 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Band 2 der

Verlag: Knaur TB

Bindung: Broschiert

Seitenzahl: 400

ISBN: 9783426522455

Termin: September 2019

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  • Eigenzitat aus amazon.de:


    An Bord der KEIKO herrscht immer noch Misstrauen gegenüber dem Captain nach den Enthüllungen auf der Alten Erde im letzten Band. Und auch Capt. Ichibod Drift ist sich nicht ganz sicher, wie weit er seiner so getäuschten und enttäuschten Mannschaft jetzt trauen kann. So ist die Stimmung an Bord ein wenig angespannt und einige Besatzungsmitglieder denken auch an den Absprung.


    Zunächst aber gilt es einige notwendige Reparaturen durchzuführen und dafür benötigt man Geld. Geld, dass sie nicht haben. Darum nimmt Cpt. Drift auf Neu-Samara einen Auftrag an, der sie auf einen firmenkontrollierten Minenplaneten bringt, auf dem das Leben und Arbeiten auf Grund der giftigen Atmosphäre vollständig unter der Oberfläche stattfinden muss. Dort soll bei einem der Minenarbeiter ein Stick mit Informationen abgeholt werden. So gut – so überschaubar.


    Doch bereits bei der Ankunft auf der zur russischen Föderation gehörigen Minenkolonie Uragan erweist sich ihr Ansprechpartner als etwas störrisch. Er möchte nämlich nicht die dringend benötigte Bezahlung, sondern er möchte den Planeten verlassen und zwar möglichst mit seinem Lebensgefährten. Dazu benötigt er neben einer Passage an Bord der KEIKO noch gültige Ausweispapiere, die erst noch gefälscht werden müssen. Da die zu besorgenden Informationen zeitgebunden sind und ein Sturm aufzieht, der weitere Starts von Raumschiffen verhindern könnte, kommt Cpt. Drift in einige Zeitnot. Das dann umso mehr, als ein Mitwettbewerber, der sich gerade auch auf Uragan bei der Polizei als Waffenschmuggler anzeigt, was die auf dem Planeten befindliche Besatzung für einige Stunden bei der örtlichen Polizei aufhält – lange genug, um den Sturm auch über Uragan ankommen zu lassen.


    So sitzen die Besatzung der KEIKO und ihre Passagiere nun fest und die zu besorgende Information verliert ihren Wert. Doch das soll nicht das größte Problem sein, denn plötzlich bricht in den Gängen der Minenkolonie eine Revolution aus und Cpt. Drift und seine Mannschaft sehen sich jeweils von unterschiedlichen Seiten dieses Konflikts schanghait – genau, wie sein lügnerischer Mitwettbewerber. Und wo er sich zunächst nur Sorgen um seine eigene Besatzung machen musste, sieht sich Drift auf einmal in der Verantwortung für über zwei Millionen Menschen.


    Geschichten von moralisch flexiblen eigenständigen Unternehmern im Frachtbereich in einem mehr oder weniger korrupten System sind wohl seit der Erfindung des Seehandels ein fester Bestandteil der Literatur – und haben so auch schnell ihren Weg in die SF gefunden. Die „Dark“-Duologie von Mike Brooks ist ein geradezu archetypisches Beispiel für solche Erzählungen und macht als Abenteuergeschichte und als SF-Erzählung gleichermaßen Spaß.

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