Roy Gill , John Dorney u.a. - Missy #1

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  • Eigenzitat aus amazon.de:


    Nach den Ereignissen in der Fernsehserie haben die Zeitherren beschlossen Missy für ihre Untaten zu bestrafen und haben sie in die Vergangenheit verbannt, unter der dringenden und zwingenden Auflage, keinerlei nicht zeitgemäße Technologie zu nutzen.


    1.1   Spoonful of Mayhem (Roy Gill)

    Der erste Ort von Missys Verbannung ist das Viktorianische London, wo die überaus trickreiche Zeitherrin sich als Kindermädchen in eine Familie einschleicht, wo sie den Kindern Dinge beibringt, mit denen ihre Eltern sicher nicht gerechnet hätten. Und si nimmt sie immer wieder auf abenteuerliche Expeditionen in Museen mit, wo sie allerlei Artefakte entwendet, die magische Potentiale haben sollen.


    Wieder wird Missy als eine Art dunkle Mary Poppins gesetzt, wobei auch die Musik, die am Ende auch noch einmal ausgiebig vorgestellt wird, diesen Eindruck extrem verstärkt.


    1.2   Divorced, Beheaded, Regenerated (John Dorney)

    Heinrich der VIII ist auf der Suche nach einer sechsten Ehefrau und reist dafür zu einem Landedelmann, der eine sehr attraktive Tochter haben soll. Als er seiner möglichen Angetrauten angesichtig wird erbleicht er, denn er kennt diese „junge, unschuldige Frau“ nur allzu gut. Denn es handelt sich bei ihr um die nun in eine andere Zeit verbannte Missy, die versucht auf den Tudor-Thron zu kommen, da dies die Zeitlinie nachhaltig stören würde, was die Zeitherren sicherlich zur Erde zurückholen würde. Wie überrascht ist sie dann um in dem aktuellen Tudor-Könige einen anderen Zeitherren zu erkennen, der Heinrichs Platz eingenommen hat. Sofort wittert sie eine Chance, aus diesem „finsteren Mittelalter“ herauszukommen. Und das ist auch dringend notwendig, denn sie und ihr Mitzeitherr werden von einer geheimnisvollen und sehr gierigen Macht bedroht, die vor überhaupt nichts Halt macht, um ihren Willen zu bekommen. Und dann gibt es da auch noch eine andere Dame, die Heinrich heiraten möchte.


    1.3   The Broken Clock (Nev Fountain)

    Es gibt eine ziemlich fürchterliche amerikanische Infoainment Doku-Show mit dem Titel Dick Zodiac’s America’s Most Impossible Killers, in der im Dokudrama-Format, mit ständigen Voice-Overs und mit Talking Heads und nicht überzeugenden Spielszenen ungewöhnliche und rätselhafte Morde vorgestellt werden. Und diesmal geht es um einen Mord in einem Museum, nach dem ein Wächter durch seinen Kollegen tot aufgefunden worden ist – und die Leiche sieht aus, als ob sie zumindest schon seit einigen Monaten tot wäre.


    Joe Linwood, der damals ermittelnde Detective ist mit zur Show eingeladen – genau wie seine britische Mitermittlerin D.I. Missy Masters vom Scotland Yard. Und gerade Letztere hat mit den Spielszenen, den ständigen inhaltlichen Wiederholungen des Formats und überhaupt keine Geduld. Und so sprengt sie das Format und die Spielszenen nehmen eine überaus seltsame Form an.


    Wer – wie ich – dieses überaus amerikanische Format der sensationalisierenden und repititiven Falldarstellung abgrundtief hasst wird an diesem Kapitel dieses Hörbuchs seine helle Freude haben.


    1.4 The Belly of the Beast (Jonathan Morris)

    Elena wurde durch eine feindliche Macht von ihrer Familie getrennt und findet sich jetzt in einem unterirdischen Höhlensystem, wo sie dringend etwas abbauen soll. Sie und ihre Freunde haben keine Idee, was sie dort genau abbauen sollen, aber sie wissen, dass sie wie Sklaven gehalten werden von einer Oberaufseherin namens Missy, die sie als absolut ersetzbar ansieht. Und mit einigem Nachforschungen erfahren die drei auch, warum – und sind mit Recht entsetzt.


    Eine bitterböse und ganz fiese Geschichte voller überraschender Wendungen.


    IN den Extras wird mal wieder ein wenig mehr erklärt, als ich hören wollte und die Musik-Ergänzungen auf jeder CD fand ich auch nur eingeschränkt interessant, aber die Erzählungen und ihr Vortag sind mal wieder klasse.

    1. (Ø)

      Verlag: Big Finish Productions Ltd


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