Andreas Föhr -Tote Hand

  • Buchdetails

    Titel: Tote Hand


    Band 7 der

    Verlag: Knaur HC

    Bindung: Broschiert

    Seitenzahl: 384

    ISBN: 9783426654477

    Termin: Neuerscheinung August 2019

  • Bewertung

    4.1 von 5 Sternen bei 17 Bewertungen

    81,8% Zufriedenheit
  • Inhaltsangabe zu "Tote Hand"

    Nach dem #1-Spiegel-Bestseller »Schwarzwasser«: Fall 8 für Wallner & Kreuthner - das ungleiche Tegernseer-Ermittler-Duo des Bestseller-Autors Andreas Föhr. Krimi-Fans und ganz besonders Bayern- und Regionalkrimi-Fans werden mit Hochspannung, einem intelligenten Kriminalfall sowie Föhrs trockenem Humor voll auf ihre Kosten kommen. Kommissar Clemens Wallner von der Kripo Miesbach und Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner, liebevoll 'Leichen-Leo' genannt, bekommen alle Hände voll zu tun, als ausgerechnet der Schafkopf-Held Johann Lintinger durch eine Schrottschere seiner rechten Hand beraubt wird. Ein würdiges Begräbnis muss her für diese legendäre Rechte, beschließt Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner, und so wird gleich neben einer alten Kapelle, die hinter dem Garten der Mangfall-Mühle steht, ein Grab ausgehoben. Dabei macht »Leichen-Leo« seinem Spitznamen mal wieder alle Ehre, denn der Ruheplatz ist bereits belegt: von einer männlichen Leiche. DNA-Untersuchungen ergeben, dass es sich um den seit einem Jahr vermissten Vermögensberater Daniel Ulrich, ansässig in Frankfurt, handelt. Er soll in Miesbach einen Wagen gestohlen haben. Doch warum? Und wo sind seine Frau und sein Sohn? Schnell haben Kommissar Wallner und die Kripo Miesbach mehr Fragen als Antworten und eine bemerkenswerte Spurensuche im vermeintlich idyllischen Oberbayern nimmt ihren Lauf. »Im Hype-Reigen der deutschen Regional-Krimis ist ›Schwarzwasser‹ herrlich unprovinziell und vielschichtig – und bringt den Leser trotzdem mit Dialekt und Schrulligkeit zum Lachen.« Stern »Föhr hat ein Händchen für die Mischung zwischen Humor und Spannung, ein gutes Timing und jede Menge Erfahrung, wie man einen Stoff, eine Stimmung griffig macht.« Südwestpresse über »Schwarzwasser« Alle Bände der Wallner & Kreuthner-Krimis auf einen Blick: Band 1 - Prinzessinnenmörder Band 2 - Schafkopf Band 3 - Karwoche Band 4 - Schwarze Piste Band 5 - Totensonntag Band 6 - Wolfsschlucht Band 7 - Schwarzwasser
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  • Wallner und Kreuthner sind wieder da


    Tote Hand, Kriminalroman von Andreas Föhr, 380 Seiten, erschienen bei Droemer Knaur.


    Das ungleiche Tegernseer-Ermittler-Duo Kommissar Wallner und Polizeiobermeister Kreuthner ermitteln in ihrem 8. Fall.


    Ausgerechnet Johann Lintinger seines Zeichens Schafkopfmeister wird durch eine Schrottpresse seiner rechten Hand beraubt. Deshalb muss ein Begräbnis her für diese berühmte Hand, beschließt Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner, und so wird gleich hinter der Mangfall-Kapelle ein Grab ausgehoben. Doch dieser sorgfältig ausgewählte Platz ist schon belegt von einer halb verwesten männlichen Leiche. Die Kripo Miesbach und mit ihr Kommissar Wallner ermittelt.
    Das Buch besteht aus 50 kurzen aber knackigen Kapiteln in idealer Leselänge, die des Öfteren mit einem Cliffhanger endeten, dadurch findet sich schlecht eine Gelegenheit das Buch aus der Hand zu legen. Einige Kapitel sind mit Ort und Datum versehen. Der Plot ist in zwei Zeitebenen aufgeteilt, die Geschehnisse in der Gegenwart und einige Monate zuvor. Föhr hat für seinen Krimi die auktoriale Erzählweise gewählt, das ermöglicht dem Leser einen umfassenden Überblick über die Sachlage. Das Setting und auch die handelnden Personen sind hervorragend geschildert, darum konnte ich mir das Gelesene detailgenau vorstellen. Leider driftet die gelungene Situationskomik oft in üblen Klamauk ab. Die Eskapaden die der Polizeiobermeister Kreuthner sich leistet, sind schlichtweg für einen Polizeibeamten untragbar. Regionalkrimis sind ab und zu mit einem Augenzwinkern zu lesen, hier muss man aber schon beide Augen zudrücken, Föhr schießt hier m. E. über das Ziel hinaus. Die Szenen, gerade am Anfang, mit der berühmten abgetrennten Hand die den Solo-Sie gehalten hat, waren echt peinlich. Auch die Verfolgungsjagd auf dem Golfplatz hätte in eine Slapstick-Komödie gepasst. Doch nach der Hälfte des Krimis, hat sich das ganze normalisiert, der Kriminalfall an sich wurde immer spannender bis hin zum unerwarteten Ende. Die Auflösung hat mich dann doch noch überrascht. Gefreut habe ich mich weil Manfred, der Opa von Wallner mit seiner Schlitzohrigkeit einfach Spaß macht. Auch diesmal hat er es wieder faustdick hinter den Ohren. Wallner schätze ich weil er clever seine Fälle löst eine tolle Figur, Kreuthner und sein Umfeld dagegen nerven ziemlich.
    Von der endgültigen Auflösung war ich dann wirklich sehr überrascht. Alle Bösen haben ihre Strafe bekommen. Wenn der Autor mit der Rolle des "Kreuthner" nicht zu sehr übertreibt und auch andere peinliche unglaubhafte Eskapaden auslässt, dann bin ich beim 9. Fall gerne wieder dabei. Eine Leseempfehlung für Föhr-Fans und für die Leser der Reihe ein Muss. 3,5 von 5 möglichen Sternen von mir. :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    :study::musik::montag:


    Und wenn mir alle Königskronen für meine Bücher und meine Freude am Lesen angeboten wären: Ich würde sie ausschlagen.
    François Fénelon

  • Ja, Leute was soll ich sagen. Entweder man liebt oder hasst ihn. Unseren Leo :)

    Ich bin der Meinung wer schon bei Teil 7 angekommen ist sollte nicht mehr genervt sein von ihm. Bei mir hat das um Teil 3-4 aufgehört :wink:

    Ich habe aber dagegen hin und wieder noch so meine Probleme bei Situationen mit Manfred und Clemens.


    Nun zum Buch:

    Die Geschichte finde ich mittelmäßig.

    Zum Schluss war mir das alles irgedwie ein zu großes Durcheinander.

    Ein Schreibfehler ist mir Bewusst aufgefallen. Einmal müsste es "Frau Ulrich" heissen aber es steht "Frau Zimmer" da.

    Ausserdem finde ich es nicht zufriedenstellend das auf die vermeintliche "Hellseherei" von Stefanie nicht nochmal näher eingegangen wurde.


    Ausserdem


    Von mir gibts: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb:

    Ein Freund ist ein Mensch, der mich so nimmt wie ich bin -
    und nicht so,
    wie er am wenigsten Schwierigkeit mit mir hat!!

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