Jennifer Benkau - Von Sternen gekrönt

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One True Queen, Band 1: Von Sternen gekr...

3.7|3)

Verlag: Ravensburger Buchverlag

Bindung: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 512

ISBN: 9783473401796

Termin: August 2019

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  • Mailins Leben ist nicht wirklich einfach. Neben der Schule darf sie sich um ihre Schwester Vicky kümmern, die seit sieben Jahren im Koma liegt, und dann ist auch das Geld oft sehr knapp, da ihre Mutter die beiden Töchter und sich alleine durchbringen muss. Eine der Freuden Mailins ist aber eine asiatische Form des Schwertkampfes. Ihr Leben geht so seinen Gang, bis sie einmal scheinbar hinfällt und in einer völlig anderen Welt aufwacht, mit Wäldern und Tieren, die sie verschlingen wollen, Menschen, denen sie nicht trauen kann und einer uralten Bestimmung, nach der Mädchen von jenseits der Zeit für eine gewisse Zeit Königin werden, bevor sie sterben müssen. Und Mailin trifft hier auf jemanden, den sie auf keinen Falk hier erwartet hätte. Wen darf sie trauen und wen nicht? Wird Mailin in dieser Welt überleben und wohlbehalten zurück kehren können?
    Der Autorin Jennifer Benkau gelingt mit den ersten Band von One true Queen ein fantastischer Auftakt einer Fantasy Reihe, die es in sich hat. Abenteuer, Magie, Gefühle und auch Liebe wechseln sich in grandioser Art und Weise ab, so dass den Leser_innen gar nichts anderes übrig bleibt als immer tiefer in die Geschichte einzutauchen und sich mit den Geschehnissen und Charakteren zu verbinden. Es bleibt große Neugier zurück wie es wohl weitergehen mag, so dass es richtig traurig ist, dass das Buch nach 500 Seiten schon endet. Wer Romantasy mag, wird diese Buchreihe lieben.

  • K.-G. Beck-Ewe

    Hat den Titel des Themas von „Jennifer Benkau: One true Queen 1: Von Sternen gekrönt“ zu „Jennifer Benkau - Von Sternen gekrönt“ geändert.
  • One true Queen (Von Sternen gekrönt) - Jennifer Benkau


    Ravensburger Buchverlag

    512 Seiten

    Fantasy

    Band 1

    31. August 2019


    Inhalt:


    Dunkelheit. Das Gefühl, zu fallen. Und dann: nichts.

    Eben noch stand Mailin in ihrer irischen Heimatstadt, plötzlich wacht sie in einer anderen Welt auf.

    Hier, im Königreich Lyaskye, trachtet ihr alles und jeder nach dem Leben – nur nicht der mysteriöse Fremde, der Mailin aus einer tödlichen Falle rettet. Der so gefährlich wirkt und sie dennoch beschützt.

    Und der ihr nicht verrät, wer er in Wahrheit ist. Erst, als er sie zum Königshof bringt, erkennt Mailin, dass sie aus einem ganz bestimmten Grund in Lyaskye ist: Sie soll Königin werden. Und das ist in dieser Welt ein Todesurteil.


    Meinung:


    Zwei Welten, verbunden durch tiefschwarze Nacht.

    Durch ein Wesen, größer als die Zeit selbst.

    Zwei Herzen, die sich mit Müh und Not durchschlagen.

    In einer Welt, in der nichts ist, wie es scheint.


    Poetisch, wortgewandt, umwerfend, tiefgründig, authentisch, quer gedacht, chaotisch und ein absoluter Geheimtipp. „One true Queen“ kratzt gaaaanz nah am Rand zum Highlight und vielleicht wird es mit Band 2 noch auf den Thron gehoben. Das ändert jedoch nichts daran, dass diese Geschichte schon ein bisschen episch ist. Episch, weil der Schreibstil bei 500 Seiten unheimlich fesselt. Weil die Autorin ein Talent für Dramatik zu haben scheint.

    Weil die Ich Perspektive endlich wieder das tut, wofür sie gedacht ist:

    Gefühle vermitteln und eine Verbindung zum Leser aufbauen.

    Weil Lyaskye groß ist und voll steckt mit Kreaturen, die ich gerne mal mit eigenen Augen sehen würde.

    Und als i-Tüpfelchen gibt es eine Karte.

    Ich liebe Karten in Büchern.


    Mit Mailin lernt man eine starke Protagonistin kennen, die erst um das Leben ihrer Schwester bangt und später in diesem fremden Land um ihr eigenes. Ich gestehe, ich hatte den Klappentext schon längst wieder vergessen und traf, ebenso wie Mailin, ziemlich unvorbereitet in Lyaskye ein.

    Alleine schon der Anfang war grandioses Schreibwerk. Normalerweise landen die Protagonisten in anderen Welten und tun dann völlig unauthentische Dinge.

    Entweder sie nehmen es hin und finden sich direkt zurecht, oder sie weigern sich standhaft an den Ortswechsel zu glauben. Nicht so Mailin - ihre Ankunft und die folgenden Szenen (wahnsinnig beeindruckend und einfach nur cool) - habe ich ihr vollends abgekauft.


    Was folgte, war ein langsames Herantasten an die Magie dieser Welt.

    Ein Ergründen auf mehreren Ebenen. Es ist größtenteils eine Reise, ein Abenteuer, aber es versteckt sich auch ein bisschen Liebe zwischen den Seiten, die im Mittelteil an Fahrt aufnimmt und das Bild des dunklen, fremden Lügners für mich verzerrte. Was auch der Grund ist, wieso es nur nah dran am Highlight ist. Hier hatte ich mir irgendwie mehr erhofft. Allerdings bringt die Autorin durch mehrere heiße Schnittchen Abwechslung in die Story, sodass ich mich zeitweise gar nicht festlegen wollte.

    Die Liebe steht jedoch nicht im Vordergrund. Viel eher Mailins Versuche sich in Lyaskye zurecht zu finden, der Rubinpalast, eine Flucht, Wachen, neue Verbündete, unheimliche Wege, Legenden, Magie, Clans und natürlich die Königin. Die Eine. Es gibt so viel zu entdecken und die Schreibweise macht es einem wahnsinnig leicht in diesem anderen Land zu verschwinden.


    Die Dramen, die Action, die Emotionen und vor allem diese drückende, neugierige und zugleich hoffnungsvolle Atmosphäre stützen das Spannungsgerüst weitestgehend. Aufrecht erhält es jedoch Mailin.

    Weil sie hin und wieder so unbändig war, dass man nicht weiß, was sie als nächstes tut.

    Doch ihren wirbelnden Charakter muss man einfach mögen.

    Also... auf auf ins Abenteuer. In ein von Frauen regiertes Land, dessen Magie durch jede Pore pulsiert.

    Hinein ins Unbekannte.

    Es lohnt sich Lyaskyes Ecken zu durchforsten.


    Fazit:


    Nichts ist, wie es scheint und nur mit Lügen, Taschendiebstählen und Maskerade kommt man in Lyaskyes Welt zurecht. Machtspielchen stehen an der Tagesordnung, Geheimnisse hinter jeder verschlossenen Tür.

    Mit interessanten, undurchschaubaren Protagonisten erschafft die Autorin Treibsand für die Leser, der einen immer tiefer in die Geschichte zieht.

    Es ist ein wahres Abenteuer mit Spannung an den richtigen Stellen, überraschenden Wendungen und faszinierenden Begegnungen.


    Bewertung:


    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️(5/5)

  • Klappentext:

    Dunkelheit. Das Gefühl, zu fallen. Und dann: nichts. Eben noch stand Mailin in ihrer irischen Heimatstadt, plötzlich wacht sie in einer anderen Welt auf. Hier, im Königreich Lyaskye, trachtet ihr alles und jeder nach dem Leben – nur nicht der mysteriöse Fremde, der Mailin aus einer tödlichen Falle rettet. Der so gefährlich wirkt und sie dennoch beschützt. Und der ihr nicht verrät, wer er in Wahrheit ist. Erst, als er sie zum Königshof bringt, erkennt Mailin, dass sie aus einem ganz bestimmten Grund in Lyaskye ist: Sie soll Königin werden. Und das ist in dieser Welt ein Todesurteil.



    Inhalt:

    Mailin lebt mit ihrer Mutter zusammen, die viel arbeitet, um die Pflegekosten für Mailin's große Schwester Vicky zu bezahlen. Vicky liegt nämlich seit 7 Jahren im Koma und kein Arzt kann herausfinden, was ihr fehlt. Eines Tages haben Mailin und ihre Mutter einen Streit, sodass sie zu ihrer Kampfsportschule fährt um sich abzuregen. Nach dem Training im Umkleideraum wird Mailin plötzlich schwindelig und schwarz vor Augen. Als sie wieder aufwacht befindet sie sich in einer anderen Welt. Hier trifft sie einen mysteriösen Unbekannten, der ihr seinen Namen nicht verraten will. Daraufhin nennt Mailin ihn Peter. Peter erklärt Mailin die Welt und eröffnet ihr, dass sich das Königreich Lyaskye immer ein Mädchen von Jenseits aussucht und hierher bringt. Diese Mädchen werden nach dem alten Glauben immer geopfert. Mailin möchte nicht, dass sie dieses Schicksal ereilt und versucht einen Weg zurück in ihre Welt zu finden.



    Meine Meinung:

    Die Geschichte beginnt in einer Stadt in Irland, in der Mailin lebt. Jedoch wechseln wir ziemlich schnell in das Königreich Lyaskye. Diese Welt hat mich sehr begeistert. Ich habe mich ein wenig gefühlt wie bei „Alice im Wunderland“. Die Welt gleicht auf den ersten Blick der Unseren, hat aber doch viele merkwürdige, magische und fantastische Inhalte. Die Autorin hat sich hier wirklich tolle Kreaturen ausgedacht und eine wundervolle, magische Welt geschaffen.


    Auch Mailin als Protagonistin hat mir gut gefallen. Anfangs ist sie noch etwas verängstigt, was man ihr auch nicht verübeln kann, da sie in einer fremden Welt voller Gefahren aufwacht. Jedoch zeigt sie schnell ihren Kampfgeist und ganz besonders ihre spitze Zunge hat mir gefallen. Die Wortwechsel und kleinen Streitigkeiten mit Peter mochte ich sehr. Sie hat sich auch nie aus der Ruhe bringen lassen.


    Was Peter angeht, wurde ich nicht wirklich schlau aus ihm. Er ist sehr in sich gekehrt und gibt nicht viel davon Preis. Nicht einmal seinen richtigen Namen möchte er Mailin sagen. Bei ihm war ich mir nie sicher, ob Mailin ihm nun vertrauen soll oder nicht.


    Die Handlung war spannend und interessant, obwohl ich sagen muss, dass es sich an einer Stelle dann ein wenig gezogen hat. Da habe ich mich dann doch gefragt, wie lange die jetzt noch abwarten wollen. Doch dann ging es auf einmal Schlag um Schlag und es kam auch eine Wendung, die ich nicht erwartet habe. Was mir auch gefallen hat war, dass man sich nie wirklich sicher sein konnte, welchem Charakter man nun vertrauen kann oder nicht. Das hat die Spannung aufrechterhalten. Das Finale war dann rasant und actiongeladen.


    Was mich aber ein wenig gestört hat war, dass mir manche Wendungen etwas zu schnell gingen. Da kam ich dann nicht wirklich hinterher und musste noch mal kurz zurückblättern um wieder mitzukommen. Auch der Schluss hat mich irgendwie grübelnd zurückgelassen. Ich bin mir nicht sicher, ob mir das jetzt gefallen hat oder eher nicht. Auch ist mir noch nicht so wirklich klar, was es nun mit Lyaskye genau auf sich hat.


    Fazit:

    Die Autorin hat hier eine tolle Welt geschaffen und sympathische Charaktere entwickelt. Die Handlung blieb spannend und ich wollte das Buch nicht aus der Hand legen, auch wenn sich kurze Zeit doch ein bisschen gezogen hat. Es gab tolle Wendungen und man konnte nie sicher sein, wie sich die Geschichte weiter entwickelt. Lediglich das Ende hat mich dann doch etwas irritiert zurückgelassen, da hätte ich mir doch etwas anderes gewünscht. Aber nichtsdestotrotz hat mir die Geschichte gut gefallen und verdient volle :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:.

    "Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel. Und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen."
    (Walt Disney)









  • Den Einstieg in das Buch fand ich klasse. Sehr eindringlich, feinfühlig und mitreißend wird der Leser in die Lebenssituation der Protagonistin eingeführt. Ich habe mich auf begeisterte Lesestunden gefreut, aber leider konnte das Buch nicht halten, was der Anfang versprochen hat. Sehr schnell wird in eine fantastische Welt gewechselt, die mich nicht überzeugen konnte. Die Elemente, die diese Welt ausmachen, fand ich zwar anschaulich und bildhaft beschrieben, aber ich empfand sie als wenig überzeugend. Ich konnte keine Begeisterung für diese fantastische Welt aufbringen und daher konnte die Geschichte mich nicht mitreißen. Der Erzählstil der Autorin ist zwar sehr bildhaft, aber die Handlung kam für mich nicht voran. Stellenweise wird über viele Seiten beschrieben, wie die Figuren sich durch die Welt bewegen, ohne dass der Spannungsbogen aufrechterhalten wird. Die Figuren sind mir leider nicht ans Herz gewachsen, sodass ich kein Interesse an ihrem Schicksal aufbringen konnte. Band 2 werde ich daher nicht lesen.


    :bewertung1von5::bewertung1von5:

    "Hab Vertrauen in den, der dich wirft, denn er liebt dich und wird vollkommen unerwartet auch der Fänger sein."
    Hape Kerkeling


    "Jemanden zu lieben bedeutet, ihn freizulassen. Denn wer liebt, kehrt zurück."
    Bettina Belitz - Scherbenmond

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